Supportnet Computer

Supportnet / Forum / Plauderecke

Wie lange muss ich nacheheliche (Ehegattenunterhalt) Unterhalt zahlen?





Frage

Hallo, Ich habe zwei Kinder von 8 und 12 Jahren. Seit dem 01.11.2004 lebe ich räumlich getrennt. Seit dem zahle ich Kinder- und Trennungsunterhalt. Seit dem 01.11.2005 ist meine Scheidung Rechtskräftig. Meine Ex-Frau hat keine Arbeit. In der Ehe-Zeit hat sie auch nicht gearbeitet. Wie lange muss ich die nacheheliche Unterhalt Zahlen. Mit freundlichen Grüssen Sternjet

Antwort 1 von Lutz1965

Hallo

hier was zum Thema Scheidung und Unterhalt

Gruss

Lutz

Antwort 2 von Gummikuh

Antwort 3 von SevenOffNein

Zitat:
Wie lange muss ich die nacheheliche Unterhalt Zahlen.

Mein Tipp:
Gib deine Arbeit auf oder such dir nen Teilzeitjob und schau, dass du für diese Zeit ne Betreuung für eure Kinder findest und du musst keinen Cent für Frau und Kinder zahlen. Dann kann deine Exfrau nämlich evtl. für sich selber sorgen und möglicherweise sogar für dich und die Kinder Unterhalt zahlen.

Wäre das nicht schön? Du hättest endlich Zeit, dich um dein eigen Fleisch und Blut zu kümmern, wonach du dich doch bestimmt schon immer gesehnt hast.

Nimms bitte nicht persönlich, denn ich kenne die Umstände natürlich nicht...

...aber ich weiß schon, warum ich bereits als kleines Kind beschlossen habe, niemals zu heiraten.

Gruß
Seven

sevenoffnein

Antwort 4 von Griemokhan

Ich hab mich zwar anders entschieden als S. und hab´s bis heute nie bereut.

Soviel zum Unterschied.

Im Übrigen wünschte ich - wie wir alle ohne Hintergrundkenntnisse:

Wie lange muss ich nacheheliche (Ehegattenunterhalt) Unterhalt zahlen?

LEBENSLÄNGLICH!!!

Was fällt euch eigentlich ein, euern Kindern ein solches Schicksal in den Schoß zu legen?

Antwort 5 von Griemokhan

Da schäm ich mich auch nicht der falschen Einbindung wegen Zornesröte.

Antwort 6 von Lutz1965

@SoN
Zitat:
und du musst keinen Cent für Frau und Kinder zahlen.


Ha Ha Ha...

Dann bekommt die frau das geld vom Amt und das Amt holt es sich von Dir zurück.....und solltes Du nicht zahlen können....häuft sich der betrag an..

Un ddas Amt hat Mittel um sich das geld zuholen...

Antwort 7 von Timid

Zitat:
Dann bekommt die frau das geld vom Amt und das Amt holt es sich von Dir zurück.....und solltes Du nicht zahlen können....häuft sich der betrag an..

Un ddas Amt hat Mittel um sich das geld zuholen...

Diese Möglichkeiten werden vergleichweise wenig genutzt. Am Ende leiden nur die Kinder, weil sie Sozialhilfe bekommen und um jeden Cent (Klassenfahrt, Schulbücher etc) fast betteln müssen. Also ich würde das meinen Kindern nicht antun wollen, da könnt ich noch so schlecht über meinen Ex denken, die Kinder können nichts dafür.

Liebe Grüße
Sue

Antwort 8 von SevenOffNein

Zitat:
Lutz1965 schrieb am 23.11.2005 um 08:37

Ha Ha Ha...

Dann bekommt die frau das geld vom Amt und das Amt holt es sich von Dir zurück.....und solltes Du nicht zahlen können....häuft sich der betrag an..

Hast mich anscheinend komplett missverstanden. Mein Vorschlag war, dass der Vater sich selber um die Kinder kümmern soll. Dann gibts auch keine Unterhaltsansprüche von Exfrau und Kindern. Ganz im Gegenteil, kann Papa ggf. sogar von der Ex Unterhalt verlangen. Klingt das etwa nicht verlockend??

Ach ja, und das hier
Zitat:
und solltes Du nicht zahlen können....häuft sich der betrag an..
ist völliger Quatsch. Wenn du als Unterhaltspflichtiger (gilt geschlechtsunabhängig) nicht zahlen KANNST, also das (offizielle!) Einkommen das Existenzminimum kaum übersteigt, musst du auch nicht für deine Kinder zahlen. Das nennt sich dann auf "Unterhalt null" gesetzt sein. Für die Person, die die Kinder betreut, gilt das jedoch nicht. Egal, wie gering das Einkommen ist, ist sie immer dazu verpflichtet, für den Lebensunterhalt der Kinder aufzukommen.

Darf ich jetzt auch mal?
Ha Ha Ha...

Gruß
Seven

Antwort 9 von Lutz1965

@Sue

Zitat:
Diese Möglichkeiten werden vergleichweise wenig genutzt


Ich kann Dir x leute nennen, bei dem das Amt auf der Matte steht....Die klagen das Geld ein und dann bekommst Du Deine Strafe......Nachbar von mir z. B. 8 Monate Knast....wenn er gegen die Auflagen weiterhin verstöst.

Also lieber was tun, damit es den Kindern gut geht und einem selber auch. Deshalb kann ich Seven
Aussage auch nicht verstehen.

Gruss

Lutz

Antwort 10 von Gummikuh

@7o9
Zitat:
und schau, dass du für diese Zeit ne Betreuung für eure Kinder findest
Dazu musst Du erstmal das Sorgerecht haben.
Wenn er das so macht, was meinst Du was der Richter dazu sagt?
Du kannst nicht einfach Deinen Job aufgeben und sagen "Okay, nun kuemmer ich mich um die Kinder"
Wenn Du deinen Job aufgibst, oder Dir einen weniger gut bezahlten Arbeitsplatz suchst, so begibst Du dich vorsätzlich in eine Zahlungsunfähigkeit... na denn Prost..obwohl Dir kaum genug Geld bleiben wird um anzustossen...
Wie Lutz oben geschrieben hat. Das Amt geht mit Unterhaltshilfe in Vorleistung und Dir wächst ein Schuldenberg an bei dem auch keine private Insolvenz hilft.
Vom Amt bekommst Du selbst auch keine Hilfe zum Lebensunterhalt, da Du deine Bedürftigkeit selbst herbeigeführt hast.
Gruss
Micha

Antwort 11 von Lutz1965

@SoN

Zitat:
Einkommen das Existenzminimum kaum übersteigt, musst du auch nicht für deine Kinder zahlen. Das nennt sich dann auf "Unterhalt null" gesetzt sein.


Das Jugendamt tritt dann an Deiner Stelle ein und zahlt den Unterhalt...als Vorschuß.....und diesen Vorschuß holen sie sich wieder....hat Micha schon geschrieben.

Wenn das Amt zahl, wird nix gleich "Null" gesetzt....

Das Amt wird mit der Zeit Klage einreichen und dann geht alles seinen Gang.....so oder so.

Mach Dich mal darüber schlau....und dann lese nochmal Deinen Text.

Antwort 12 von Timid

Zitat:
Ich kann Dir x leute nennen, bei dem das Amt auf der Matte steht.

Ich kann einiges dagegen setzen, das gehört aber nicht hierher. Ich weiß nur, wenn man dreist genug ist kann man sich nen schönes Leben machen und das Amt guckt in die Röhre - genau wie die Kinder. Traurig aber wahr.

Zitat:
Vom Amt bekommst Du selbst auch keine Hilfe zum Lebensunterhalt, da Du deine Bedürftigkeit selbst herbeigeführt hast.

Du bekommst trotzdem Geld, weil man dich nicht verhungern lassen darf.

Liebe Grüße
Sue

Antwort 13 von SevenOffNein

Neenee, Gummikuh,

jetzt backst du dir aber was zusammen.
Zitat:
Dazu musst Du erstmal das Sorgerecht haben.
Selbst bei unverheirateten Eltern ist das gemeinsame Sorgerecht schon lange üblich und wird nur in begründeten Ausnahmefällen verweigert. Man(n) muss nur wollen...
Zitat:
Wenn Du deinen Job aufgibst, oder Dir einen weniger gut bezahlten Arbeitsplatz suchst, so begibst Du dich vorsätzlich in eine Zahlungsunfähigkeit.
Das gilt aber doch erst dann, wenn du dich schon entschieden hast, die Erziehungsarbeit dem anderen Elternteil zu überlassen und deine Leistung an der Kinderaufzucht freiwillig(!) auf das Zahlen von Unterhalt beschränkt hast. Du kannst mir nicht erzählen, dass irgendein Gericht dich dafür "bestrafen" würde, wenn du zugunsten deiner Kinder und um sie zu betreuen, auf Teilzeit gehen würdest.
Zitat:
Das Amt geht mit Unterhaltshilfe in Vorleistung und Dir wächst ein Schuldenberg an bei dem auch keine private Insolvenz hilft
Das wäre ja auch noch schöner, wenn du in "Erzeugerinsolvenz" gehen könntest, um dich vor Unterhaltszahlungen zu drücken. Und ein Schuldenberg entsteht, wie bereits erwähnt, auch nur dann, wenn du dich trotz Zahlungsfähigkeit weigerst, deinen Kindern Unterhalt zu zahlen.
Zitat:
Vom Amt bekommst Du selbst auch keine Hilfe zum Lebensunterhalt, da Du deine Bedürftigkeit selbst herbeigeführt hast.
Das ist nicht richtig. Timid hats schon gesagt. Das "Amt" (Sozialamt) zahlt unabhängig von der Ursache der Bedürftigkeit, immer!

@Lutz
Zitat:
Wenn das Amt zahl, wird nix gleich "Null" gesetzt....
Hätte ich am Ende doch heiraten sollen? Nach allem, was ich eben mal so überflogen habe, wohl kaum. Es bleibt dem Unterhaltspflichtigen natürlich immer ein Freibetrag, um den eigenen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Wenn das Einkommen dann gerade mal "zufälligerweise" diesem Satz entspricht oder noch darunter liegt, gibt es für Staat und Kinder natürlich nichts zu holen. Das schimpft sich dann "Mangelfall", wie ich eben gelernt habe. Von einer Pflicht zur Nachzahlung des Unterhaltes habe ich jedenfalls nichts gelesen.

Lutz, du als "Master of Googling and Internetresearch" wirst mir doch sicher einen Link nennen können, wo ich deine Behauptung bestätigt finde. Dann leiste ich selbstverständlich Abbitte.
Zitat:
Mach Dich mal darüber schlau....und dann lese nochmal Deinen Text.
;-)

Gruß
Seven

Antwort 14 von Lutz1965

@Seven....

Nachzahlen muß man so oder so...da verfällt nix.....

Zitat:
[B]Unterhalt - Nachzahlung

Unterhaltspflichtige müssen sich warm anziehen.
Zumindest wenn sie die Zahlungen für ihre Sprösslinge verweigern und dafür keine triftigen Gründe haben. Die Argumente "desolate Arbeitsmarktlage", "Umschulung" oder "Hausmann in neuer Ehe" werden immer häufiger als Ausreden gewertet. Die Oberlandesgerichte (OLG) in Hamm und Jena verpflichteten zwei zahlungsunfähige Väter zu empfindlichen Nachzahlungen.
Ein Schweißer und ehemaliger Zeitsoldat hatte ab 1999 für 18 Monate als Fernfahrer und später noch für zwei Monate als Lagerarbeiter gejobbt. Von Freundin und 11-jährigem Kind lebte er getrennt. Er absolvierte eine weitere Ausbildung zum Fachinformatiker. Für die Dauer der Umschulung sah sich der Mann nicht in der Lage, für seinen Sohn Unterhalt zu zahlen.
Die Richter des Oberlandesgerichts (OLG) Jena waren anderer Meinung. Die vom Arbeitsamt bewilligte Umschulung befreie ihn nicht. Statt der Leistungsunfähigkeit bestätigten ihm die Richter lediglich seine Leistungsverpflichtung für sein minderjähriges Kind. Notfalls müsse er auch Aushilfs- und Gelegenheitsarbeiten annehmen. Mindestens zwanzig ernsthafte Bewerbungsbemühungen im Monat müsse der Vater dokumentieren. Eine Umschulung wirke nur dann leistungsbefreiend, wenn es darum gehe, erstmals eine abgeschlossene Berufsausbildung zu erlangen.

Ähnlich urteilte das OLG Hamm und verpflichtete einen Arbeitslosen zur Nachzahlung von insgesamt 2895 Euro an seinen siebenjährigen Sohn aus erster Ehe. Der Vater berief sich auf seine Leistungsunfähigkeit, bedingt durch seinen schlechten gesundheitlichen Zustand sowie die schlechte Arbeitsmarktlage. Außerdem müsse er sich nun als Hausmann um das vierjährige Kind aus zweiter Ehe kümmern, da seine neue Frau ganztags arbeite.
Das sahen die Richter ganz anders. Schließlich bleibe ein unterhaltspflichtiger Vater auch nach einer neuen Eheschließung seiner früheren Familie zur Zahlung verpflichtet. Die Unterhaltsansprüche seiner minderjährigen Kinder aus verschiedenen Ehen seien gleichrangig.

OLG Jena vom 16.10.2003 - 1 UF 101/03
OLG Hamm vom 28.11.2003 - 11 UF 72/03


Quelle

Du willst mir doch nicht ernsthaft erzählen, wenn das Jugendamt in Leistung tritt, um den Unterhalt zuzahlen, das sich das Jugendamt dann sein geld nicht wiederholt. ? Und wenn es jahre dauert, die holen sich ihr geld wieder...

Antwort 15 von Lutz1965

@Seven....

Nachzahlen muß man so oder so...da verfällt nix.....

Zitat:
[B]Unterhalt - Nachzahlung

Unterhaltspflichtige müssen sich warm anziehen.
Zumindest wenn sie die Zahlungen für ihre Sprösslinge verweigern und dafür keine triftigen Gründe haben. Die Argumente "desolate Arbeitsmarktlage", "Umschulung" oder "Hausmann in neuer Ehe" werden immer häufiger als Ausreden gewertet. Die Oberlandesgerichte (OLG) in Hamm und Jena verpflichteten zwei zahlungsunfähige Väter zu empfindlichen Nachzahlungen.
Ein Schweißer und ehemaliger Zeitsoldat hatte ab 1999 für 18 Monate als Fernfahrer und später noch für zwei Monate als Lagerarbeiter gejobbt. Von Freundin und 11-jährigem Kind lebte er getrennt. Er absolvierte eine weitere Ausbildung zum Fachinformatiker. Für die Dauer der Umschulung sah sich der Mann nicht in der Lage, für seinen Sohn Unterhalt zu zahlen.
Die Richter des Oberlandesgerichts (OLG) Jena waren anderer Meinung. Die vom Arbeitsamt bewilligte Umschulung befreie ihn nicht. Statt der Leistungsunfähigkeit bestätigten ihm die Richter lediglich seine Leistungsverpflichtung für sein minderjähriges Kind. Notfalls müsse er auch Aushilfs- und Gelegenheitsarbeiten annehmen. Mindestens zwanzig ernsthafte Bewerbungsbemühungen im Monat müsse der Vater dokumentieren. Eine Umschulung wirke nur dann leistungsbefreiend, wenn es darum gehe, erstmals eine abgeschlossene Berufsausbildung zu erlangen.

Ähnlich urteilte das OLG Hamm und verpflichtete einen Arbeitslosen zur Nachzahlung von insgesamt 2895 Euro an seinen siebenjährigen Sohn aus erster Ehe. Der Vater berief sich auf seine Leistungsunfähigkeit, bedingt durch seinen schlechten gesundheitlichen Zustand sowie die schlechte Arbeitsmarktlage. Außerdem müsse er sich nun als Hausmann um das vierjährige Kind aus zweiter Ehe kümmern, da seine neue Frau ganztags arbeite.
Das sahen die Richter ganz anders. Schließlich bleibe ein unterhaltspflichtiger Vater auch nach einer neuen Eheschließung seiner früheren Familie zur Zahlung verpflichtet. Die Unterhaltsansprüche seiner minderjährigen Kinder aus verschiedenen Ehen seien gleichrangig.

OLG Jena vom 16.10.2003 - 1 UF 101/03
OLG Hamm vom 28.11.2003 - 11 UF 72/03


Quelle

Du willst mir doch nicht ernsthaft erzählen, wenn das Jugendamt in Leistung tritt, um den Unterhalt zuzahlen, das sich das Jugendamt dann sein geld nicht wiederholt. ? Und wenn es jahre dauert, die holen sich ihr geld wieder...

Antwort 16 von SevenOffNein

Zitat:
Nachzahlen muß man so oder so...da verfällt nix.....

Das habe ich auch mit keinem Wort behauptet. Du hast jedoch behauptet, dass eine unterhaltspflichtige Person, die aus Gründen, die sie nicht selbst zu verantworten hat, keinen Unterhalt für die eigenen Kinder zahlen kann, diesen später nachzahlen müsse und damit zum ewigen Schuldner verdammt sei. Und das ist ganz offensichtlich nicht wahr!

Denn wenn es einen entsprechenden Link gegeben hätte, hätte Lutz1965 ihn garantiert gefunden. ;-)
Zitat:
Du willst mir doch nicht ernsthaft erzählen, wenn das Jugendamt in Leistung tritt, um den Unterhalt zuzahlen, das sich das Jugendamt dann sein geld nicht wiederholt. ?

Nein, würde ich nie. Aber unterscheide doch bitte zahlungsunwillige und zahlungswillige aber zahlungsunfähige Unterhaltspflichtige.

Wenn jemand sich mit irgendwelchen Tricks und auf Kosten der Allgemeinheit, der Kinder (und des anderen Elternteils) vor der Zahlung von Unterhalt drückt, soll er ruhig nachzahlen und bei Weigerung bestraft werden. Bist du anderer Ansicht?

Gruß
Seven

Antwort 17 von Sternjet

Der Gesetzgeber geht bei der Regelung des nachehelichen Unterhaltes zunächst davon aus, daß jeder der geschiedenen Eheleute auf sich selbst gestellt ist und jeder für sein Einkommen selbst zu sorgen hat. Hierbei gibt es wie immer erhebliche Ausnahmetatbestände, die im Gesetz im einzelnen geregelt sind. Unabhängig von den genannten Ausnahmetatbeständen gibt es allerdings die Möglichkeit der Geltendmachung von Aufstockungsunterhalt, der der Besserstellung des sozial schwächeren Ehegatten dient und eine gewisse Lebensstandard-garantie bietet.
Das Familiengericht hat inzwischen die Möglichkeit, den Ehegattenunterhalt in zwei Richtungen einzugrenzen. Hierfür war die Überlegung maßgebend, daß es nicht richtig sein kann, den geschiedenen Ehegatten lebenslang an der Lebensstellung des anderen teilhaben zu lassen, wo ja doch die Ehe aufgelöst ist. Nachehelicher Unterhalt soll nicht die finanzielle Fortsetzung der Ehe ohne Lebensgemeinschaft sein. Ich wollte mich nur erkündigen, wie lange ich die "EX-Ehegattenunterhalt" zahlen muss. Für die Kinder sorge ich sowieso. Wir sind geschieden und es kann nicht sein, daß das Finanzielle ,alles, über mich läuft. Vielen Dank für die Informationen.