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HTML lernen oder nicht??
Frage
Hallo zusammen! Ich möchte gerade mal eine Webseite erstellen. Nach verschiedenen Versuchen (NVU, SuperHTML, FrantPage) glaube ich folgendes zu wissen: Entweder ich lerne die ganzen Befehle (body, style u.s.w) oder ich verwende ein Programm bei der man den Text, Bilder u.s.w direkt eingeben kann? Ist das richtig? Nun bin ich schon zu zweitern zu blöd: Ich schaffe es nicht (SuperHTML) ein Bild auf die gewünschte Position zu setzen. In der Ansicht "Bearbeiten" kann ich das Bild nicht seitlich verschieben. Oder einen Text den ich in der Ansicht "Bearbeiten" habe zu vergrößern oder verkleineren. Markiere ich den Text, gehe auf "Format" > Schriftgröße und ändere diese egal größer oder kleiner, bleibt die Schrift in der Ansicht "Vorschau" gleich groß! Mach ich was falsch oder bin ich wirklich zu dumm und muß einfach noch üben?
Antwort 1 von RTFM
Profis erstellen Ihre Seiten über WYGIWYS und edieren nachträglich den erzeugten Code.
Die oft gehörte Aussage, dass Profis ihre Seiten komplett nur mit einem Editor erstellen, ist Unfug, da völlige Zeitverschwendung.
Die oft gehörte Aussage, dass Profis ihre Seiten komplett nur mit einem Editor erstellen, ist Unfug, da völlige Zeitverschwendung.
Antwort 2 von RTFM
Du kannst es auch umdrehen und WYSIWYG schreiben. Ganz so wie Du lustig bist.
Es kommt natürlich darauf an, was für ein Projekt erstellt werden soll. Ich erstelle meine Projekte grundsätzlich mit dem Publisher, da dieser für meine Zwecke ideal ist (für die Art von Seiten, die ich erstelle).
Es ist allerdings schwierig, ein kostenloses Programm zu finden. Ich kann hier den Mozilla Composer empfehlen. Dazu ist das komplette Mozilla-Paket unter mozilla.org herunterzuladen und zu installieren.
Es kommt natürlich darauf an, was für ein Projekt erstellt werden soll. Ich erstelle meine Projekte grundsätzlich mit dem Publisher, da dieser für meine Zwecke ideal ist (für die Art von Seiten, die ich erstelle).
Es ist allerdings schwierig, ein kostenloses Programm zu finden. Ich kann hier den Mozilla Composer empfehlen. Dazu ist das komplette Mozilla-Paket unter mozilla.org herunterzuladen und zu installieren.
Antwort 3 von JLM
Hallo Witte
Um ein Bild richtig zu platzieren sollest du mit Tabelle arbeiten
Hier gibt es ein HTML Crash Kurs mit ausführliche Infos
http://www.friedels-home.com/Kurse/HTML/13tabellen.htm
Gruss
JLM
Um ein Bild richtig zu platzieren sollest du mit Tabelle arbeiten
Hier gibt es ein HTML Crash Kurs mit ausführliche Infos
http://www.friedels-home.com/Kurse/HTML/13tabellen.htm
Gruss
JLM
Antwort 4 von drago
Echte Profis erstellen ihre Seiten über WYSIWIG...
Das ist leider wahr, und dementsprechend schauen sie auch aus.
Weder Standards werden eingehalten, noch ist es sauberer Code
überladen und unübersichtlich...
Mit Editor zu arbeiten Zeitverschwendung...
Bei großen Websites ja.
Ausgehennd vom Notepad.
Bei Editoren a la Phase5 ist das schon anders.
Von Zeitverschwendung würde ich nicht mehr reden,
sondern von sauberer Arbeit.
Vorausgesetzt der vor dem Bildschirm,"denkt" nicht genauso umständlich
wie die "professionellen" Werkzeuge a la Dreamweaver...
Mit einer Axt kann man auch Brot schneiden....
Aber für ein einziges Kilo Brot, eine Großbäckerei hinzustellen,
mit einigen hundert Mitarbeitern,
danach wieder verlassen ist genauso umständlich gedacht.
Das ist leider wahr, und dementsprechend schauen sie auch aus.
Weder Standards werden eingehalten, noch ist es sauberer Code
überladen und unübersichtlich...
Mit Editor zu arbeiten Zeitverschwendung...
Bei großen Websites ja.
Ausgehennd vom Notepad.
Bei Editoren a la Phase5 ist das schon anders.
Von Zeitverschwendung würde ich nicht mehr reden,
sondern von sauberer Arbeit.
Vorausgesetzt der vor dem Bildschirm,"denkt" nicht genauso umständlich
wie die "professionellen" Werkzeuge a la Dreamweaver...
Mit einer Axt kann man auch Brot schneiden....
Aber für ein einziges Kilo Brot, eine Großbäckerei hinzustellen,
mit einigen hundert Mitarbeitern,
danach wieder verlassen ist genauso umständlich gedacht.
Antwort 5 von RTFM
Ich habe da eine andere Meinung zu, Drago, aber das ist ja auch ok.
ich finde, es wird viel zu viel Wert auf den Code gelegt. Das Ergebnis muss stimmen. Dem Besucher interessiert es keinen Deut, wie der Code aussieht.
Ich bin zwar generell kein Freund von MS, aber es gibt durchaus entscheidende Gründe, Frontpage oder den Publisher einzusetzen (auch wenn man es den Seiten später möglicherweise ansieht). Für mich sind optische Dinge sehr wichtig. Wichtiger noch als alles andere. Das ist halt meine Meinung.
Eine Webseite in dieser Form
http://www.sondock-media.de
gefällt mir unheimlich gut.
Diese hier
http://www.debian.de
gefällt mir in keinster Weise.
Ich denke, dass die Zukunft in Richtung Multimedia geht. Textseiten kann man sich auch per Mail zuschicken.
ich finde, es wird viel zu viel Wert auf den Code gelegt. Das Ergebnis muss stimmen. Dem Besucher interessiert es keinen Deut, wie der Code aussieht.
Ich bin zwar generell kein Freund von MS, aber es gibt durchaus entscheidende Gründe, Frontpage oder den Publisher einzusetzen (auch wenn man es den Seiten später möglicherweise ansieht). Für mich sind optische Dinge sehr wichtig. Wichtiger noch als alles andere. Das ist halt meine Meinung.
Eine Webseite in dieser Form
http://www.sondock-media.de
gefällt mir unheimlich gut.
Diese hier
http://www.debian.de
gefällt mir in keinster Weise.
Ich denke, dass die Zukunft in Richtung Multimedia geht. Textseiten kann man sich auch per Mail zuschicken.
Antwort 6 von RTFM
www.sondockmedia.de
Antwort 7 von Witti
Ich danke allen helfern und werd mir alles mal durchlesen und testen. Danke
Antwort 8 von sutadur
Grundsätzlich stimme ich Dir zu, dass am Ende den Besucher nur wenig interssiert, wie valid der verwendete Quellcode ist - solang alles funktioniert. Aber man sollte hier schon nach dem Zweck der Webseite unterscheiden. So wird man im gewerblichen Bereich immer versuchen, möglichst viele Internetbesucher zu erreichen. Das heißt aber m.E. auch, möglichst kompatibel zu möglichst vielen Plattformen zu sein. Im privaten Bereich kann man das im Grunde fast komplett vernachlässigen, denn ausser der eigenen Familie, Freunden und Kollegen schaut sich das ohnehin kaum einer an.
Sicher wird auch Multimedia in Zukunft einen höheren Stellenwert haben. Aber auch dann wird das Hauptaugenmerk im Internet auf "Informationen" liegen. Multimediale Elemente sind eine schöne Sache, wenn es darum geht, "nackte" Informationen zu untermalen. Dann sollte es aber auch sinnvoll eingebunden sind und nicht nur, "weil es eben geht".
Die von Dir genannte Webseite ist z.B. komplett in Flash animiert. Das sieht zwar nett aus, bringt dem Besucher aber keinerlei praktischen Vorteil. Und an dem "netten" hat man sich nach dem zweiten Besuch auch sattgesehen. Wichtig ist in dem Bereich auch Kundenbindung. Und das geschieht langfristig eben nur durch Content. Da spielt es gar keine Rolle, wie "schön" eine Seite nun aussieht oder nicht. Noch dazu sind Flash-Seiten um einiges aufwändiger zu pflegen wenn es um Aktualisierungen geht.
Sicher wird auch Multimedia in Zukunft einen höheren Stellenwert haben. Aber auch dann wird das Hauptaugenmerk im Internet auf "Informationen" liegen. Multimediale Elemente sind eine schöne Sache, wenn es darum geht, "nackte" Informationen zu untermalen. Dann sollte es aber auch sinnvoll eingebunden sind und nicht nur, "weil es eben geht".
Die von Dir genannte Webseite ist z.B. komplett in Flash animiert. Das sieht zwar nett aus, bringt dem Besucher aber keinerlei praktischen Vorteil. Und an dem "netten" hat man sich nach dem zweiten Besuch auch sattgesehen. Wichtig ist in dem Bereich auch Kundenbindung. Und das geschieht langfristig eben nur durch Content. Da spielt es gar keine Rolle, wie "schön" eine Seite nun aussieht oder nicht. Noch dazu sind Flash-Seiten um einiges aufwändiger zu pflegen wenn es um Aktualisierungen geht.
Antwort 9 von RTFM
Vor 5 Jahren oder mehr hatten Linux-Browser in der Tat Probleme oder auch der alte Netscape. Aber dieses Problem existiert m. E. nicht mehr. Man muss heute nicht jede Page erstmal in allen Browsern überprüfen, ob die Sachen wie gewünscht angezeigt werden. Das ist Schnee von Gestern.
In so fern ist der Code aus meiner Sicht zweitrangig.
Ob sich jemand darüber aufregt, ob der Code vielleicht 5 Zeilen zu lang ist oder sonstwas, ist in DSL-Zeiten auch völlig schnurz.
In so fern ist der Code aus meiner Sicht zweitrangig.
Ob sich jemand darüber aufregt, ob der Code vielleicht 5 Zeilen zu lang ist oder sonstwas, ist in DSL-Zeiten auch völlig schnurz.
Antwort 10 von sutadur
Zitat:
... ist in DSL-Zeiten auch völlig schnurz.
... ist in DSL-Zeiten auch völlig schnurz.
Ja, wenn wir denn DSL-Zeiten hätten. Leider sieht es in der Realität so aus, dass viele Internetnutzer eben noch immer kein Breitband nutzen können. Und das sind gar nicht so wenige ...
Antwort 11 von rfb
ach ja, da bleibt eigentlich nur noch den Begriff "Barrierefreiheit" in die emotionale Diskussion zu schmeißen:
die von RTFM so geliebten Multi-Dingsda-Seiten sind für Surfer, die sich z.B. die Seiten vom Rechner vorlesen lassen müssen, nicht zugänglich - sprich Müll.
Bei privaten Seiten ist das nun egal, ob das in Flash animierte Dackel-Intro für alle zugänglich ist - im Geschäftsbereich könnte das dazu führen, dass die Kunden eben zur Konkurrenzseite wechseln, da dort nicht erst mit einem Multimedia-Gedöns Zeit und Ressourcen verschwendet werden oder die Seitenbesucher nicht die nötigen PlugIns haben um die Seite zu betrachten.
Zur anfänglichen Frage:
natürlich solltest du wissen, was du tust - also lerne HTML und CSS. Sonst bist du immer auf die Gnade deiner WYSIAYG-Programme angewiesen.
(WYSIAYG=What you see is ALL you get)
die von RTFM so geliebten Multi-Dingsda-Seiten sind für Surfer, die sich z.B. die Seiten vom Rechner vorlesen lassen müssen, nicht zugänglich - sprich Müll.
Bei privaten Seiten ist das nun egal, ob das in Flash animierte Dackel-Intro für alle zugänglich ist - im Geschäftsbereich könnte das dazu führen, dass die Kunden eben zur Konkurrenzseite wechseln, da dort nicht erst mit einem Multimedia-Gedöns Zeit und Ressourcen verschwendet werden oder die Seitenbesucher nicht die nötigen PlugIns haben um die Seite zu betrachten.
Zur anfänglichen Frage:
natürlich solltest du wissen, was du tust - also lerne HTML und CSS. Sonst bist du immer auf die Gnade deiner WYSIAYG-Programme angewiesen.
(WYSIAYG=What you see is ALL you get)
Antwort 12 von Toadie
Also debian.de ist schon ein krasses Beispiel. Die legen auf der Seite eben keinen großen Wert auf die Optik. Das geht aber mit und ohne WYSIWYG wesentlich besser wie man an csszengarden sehen kann.
Ein WYSIWYG-Editor alleine bringt noch lange keine schöne Seite zustande. Die Grafiken muss man eben selber machen. Und ob man die dann in so einem Editor zusammenklickt oder im Quelltext bastelt ist für das Optische auch egal.
HTML und CSS zu lernen lohnt sich, zumal es ja auch nicht all zu schwer ist. So ist man immerhin flexibler wenn man seine Seiten bearbeitet.
Programme dafür gibt es ja genug.
Ein WYSIWYG-Editor alleine bringt noch lange keine schöne Seite zustande. Die Grafiken muss man eben selber machen. Und ob man die dann in so einem Editor zusammenklickt oder im Quelltext bastelt ist für das Optische auch egal.
HTML und CSS zu lernen lohnt sich, zumal es ja auch nicht all zu schwer ist. So ist man immerhin flexibler wenn man seine Seiten bearbeitet.
Programme dafür gibt es ja genug.
Antwort 13 von drago
Debian.de ist kein krasses Beispiel, sondern optisch gut
für Text aufbereitet.
Hier steht die Funktionalität und Geschwindigkeit im Vordergrund.
Bei debian.de geht es wohl in erster Linie um Information.
Insofern haben sie es gut getroffen.
Letztendlich entscheidet aber der Inhalt, wenn er gut aufbereitet ist.
Hier wiederrum entscheiden persönlicher Geschmack,
persönliche Vorlieben, und auch Gebiet...
Bei heise.de stört es mich z.B. überhaupt nicht dass es Multimedial karg ist.
Im Gegenteil.
Auch Supportnet.de finde ich gelungen.
Dein Beispiel ist zwar angenehm, finde ich auch gut gelungen,
aber wenn ich Linux Information anbieten würde, dann wäre es
die falsche Form.
Sutadur hat es in Antwort 8 auch gut formuliert.
Mich persönlich stören Seiten, von jungen selbsternannten "Codern".
Viel Flash,nur noch CSS und Javascript, viel Frames,
wenig bis gar kein Inhalt, wenig Phantasie, aber dafür überladen.
Wenn ich nicht unbedingt bleiben "muss", verlasse ich solche Seiten im Prinzip
schon während der Browser die Seite lädt.
für Text aufbereitet.
Hier steht die Funktionalität und Geschwindigkeit im Vordergrund.
Bei debian.de geht es wohl in erster Linie um Information.
Insofern haben sie es gut getroffen.
Letztendlich entscheidet aber der Inhalt, wenn er gut aufbereitet ist.
Hier wiederrum entscheiden persönlicher Geschmack,
persönliche Vorlieben, und auch Gebiet...
Bei heise.de stört es mich z.B. überhaupt nicht dass es Multimedial karg ist.
Im Gegenteil.
Auch Supportnet.de finde ich gelungen.
Dein Beispiel ist zwar angenehm, finde ich auch gut gelungen,
aber wenn ich Linux Information anbieten würde, dann wäre es
die falsche Form.
Sutadur hat es in Antwort 8 auch gut formuliert.
Mich persönlich stören Seiten, von jungen selbsternannten "Codern".
Viel Flash,nur noch CSS und Javascript, viel Frames,
wenig bis gar kein Inhalt, wenig Phantasie, aber dafür überladen.
Wenn ich nicht unbedingt bleiben "muss", verlasse ich solche Seiten im Prinzip
schon während der Browser die Seite lädt.

