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Wieder Deutsche im Irak entführt... Zufall???





Frage

Und wieder sind deutsche Staatsbürger im Irak verschwunden. Diesmal handelt es sich um 2 Ingenieure einer Firma aus Sachsen, welche im Irak tätig ist. Und wieder einmal wird natürlich " KEIN " Lösegeld gezahlt werden. Wie es scheint, sit das entführen von Deutschen im Irak eine sehr einträglich Geldquellen geworden und es werden auch nicht die letzten Deutschen sein, die dort entführt werden, weil die Deutschen dort halt gern gesehen sind, wenn auch nur als Geldquelle. Amerikaner zu entführen macht keinen Sinn mehr, weil Bush die Leute lieber sterben läßt, als Lösegelder zu bezahlen. Bleibt nur die Frage, wieviel Lösegeld auch diesmal [i]"NICHT"[/i] gezahlt wird. Ich kann nur hoffen, dass die beiden Männer unversehrt freigelassen werden und möglichst bald zu ihren Familien zurückkehren können.

Antwort 1 von roko

Hallo,

Zitat:
Ich kann nur hoffen, dass die beiden Männer unversehrt freigelassen werden und möglichst bald zu ihren Familien zurückkehren können.


Wenn das Deine Hoffnung sein sollte, (meine natürlich selbstredend auch), dann versteh ich nicht Dein explizites, zynisches Erwähnen , ob denn letztendlich Lösegelder gezahlt werden oder nicht.

Ich habe kein Problem damit, wenn unsere Regierung im Ausland verschleppte Bundesbürger mit Lösegeld freikauft.
Oder sollte auch unsere Regierung wie Bush handeln?
Wenn Du persönlich im Ausland verschleppte Angehörige hättest, wärst Du etwa nicht dankbar wenn sie durch das Zahlen eines Lösegeldes frei kämen?
Wo ist Dein Problem?

Natürlich wird nie von offizieller Seite bestätigt, dass gezahlt worden ist. Kann und darf es auch nicht.
Und das ist gut so.

Wenn dieser Zweck die Mittel heiligt, dann sollte doch wohl Deine Hoffnung, die Du im ersten Abschnitt erwähnst, das Einzige sein das zählt.

Oder etwa nicht?

mfg

Antwort 2 von Einwerfer

Mensch roko alter Kleinigkeitskrämer.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß es hier jemanden gibt, der nicht will, daß die beiden Ossis schnellstmöglichst und unversehrt nach Hause kommen.
Vielmehr ist es ja wohl eher eine Frage des Prinzips.
Und wie du siehst, macht sowas ganz schnell Schule.
Sich erpressen lassen ist Schwäche-so hart es auch klingt.
Und gerade weil der Irak immer noch im Blickfeld der Weltöffentlichkeit steht, sollte ein Exempel statuiert werden.
Oder noch ein letztes Mal zahlen und dann aber alle Deutsche aus dem Irak abziehen (das wird aber nicht möglich sein)

Gruß EW

Antwort 3 von roko

@Einwerfer,

das "alter" nimmst Du bitte zurück.;-))

Über den "Kleinlichkeitskrämer" könnte man ja eventuell noch reden.

Man kann kein Exempel statuieren, weil Die Bundesregierung noch nie gezahlt hat, und auch nie zahlen wird. Unsere Regierung wird sich aber immer, mit allen ihr zustehenden Möglichkeiten dafür einsetzen, dass sie ihre Landsleute aus solchen Situationen befreit.
Ob das alle Länder so handhaben, wage ich zu bezweifeln.
Was die Bürger glauben, vermuten oder spekulieren, steht auf einem ganz anderen Blatt.
Das Prinzip der Bundesregierung lautet offiziell, dass kein Lösegeld gezahlt wird.

mfg

Antwort 4 von LouZipher

... mal ehrlich, wie, glaubt Ihr, hat den die BR - wenn sie überhaupt Einfluß hatte - die Geiseln freiverhandelt ...

Daß sich Big Angie hinstellt und erklärt: "Die BR verurteilt ... aufs Schärfste..." - da macht sich doch keiner ins Höschen, und die schon gar nicht.

Wer als Deutscher JETZT noch im Irak ist, WARUM auch immer, ist selbst schuld ...

BTW: ich meine, irgendwer (ein Hellseher, was weiß ich) hat für Mitte 2006 einen neuen Weltkrieg vorausgesagt.
Als ich das hörte, dachte ich; Junge, der könnte früher kommen, aber das Thema Irak wurde konventionell abgehakt.

Beängstigend an dieser Voraussage sind aber nun die hirnlosen Sprüche des iranischen Obermackers und den Worten Chiracs. Der nächste Sommer könnte also echt heiss werden ...

Und wenn ich sehe, WO die Unruheherde immer wieder sind ... tja ...

Antwort 5 von Arno_Nym

Vor diesem Hintergrund sollte einem vielleicht auch mal das "Plauderverhalten" der zuletzt entführten deutschen Geisel (Osthoff) zu denken geben.

Egal wie belastend (oder auch nicht) sie ihre Entführung empfunden hat: Mit ihrem eigenartigen Verhalten nach der Freilassung hat sie jetzigen und evtl. zukünftigen Opfern wahrscheinlich einen Bärendienst erwiesen.

Arno

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