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Kann man die zeitauwändige Neuinstallation von Anwenderprogrammen verkürzen?





Frage

Hallo Leute, einige Cracks werden jetzt wieder ev. laut aufstöhnen, aber ich finde einfach nichts Gescheites, Detailliertes für einen mir nicht ganz klaren Grundsatz-Vorgang: Man installiert in der Regel jahrelang gewohnheitsmäßig Windows zusammen mit Programmen auf C: und wichtige Daten speichert man auf D: aufwärts. Wenn Windows hoffnungslos verranzt, so daß auch ein Darüberinstallieren der Systemdateien nichts mehr nützt, heißt es Format C: und sämtliche Programminstallationen sind dahin. Man könnte wohl einige ini´s bereits bei der vorangegengenen Installation der Anwenderprogramme sichern und zurückkopieren, aber deren langwieriger Installationsvorgang bliebe. [b]Frage[/b]: Was ist zu tun, wenn C: formatiert wurde, und viele, schöne Programme - ursprünglich z.B. auf D: installiert - warten, wieder Dienst zu tun? Bitte keine dicken Hilfsproggis benennen, ich denke mit Bordmitteln (regedit oder einem einfachen RegTool) sollte das doch gehen, oder? Viele Grüße

Antwort 1 von Zemmel

Hi !
Zitat:
mit Bordmitteln (regedit oder einem einfachen RegTool) sollte das doch gehen, oder?

Nö, das sehe ich nicht so.
Ich habe mir angewöhnt, nach einer Neuinstallation ein Image zu ziehen. (externes Programm...)
Wenn das Betriebssystem nicht mehr laufen sollte, ist nach 10 Min. der Ausgangszustand wiederhergestellt.
Es macht übrigens m.E. keinen Sinn, Programme separat auf einer anderen Partition zu installieren.

Gruß

Klaus

Antwort 2 von Juergen54

Hi,
Zitat:
(regedit oder einem einfachen RegTool) sollte das doch gehen, oder?

nein, erstelle ein Image und spiele das dann zurück, zb Drive Image

Antwort 3 von Supermax

Eine Kopie der entsprechenden Registry-Zweige HKEY_LOCAL_MACHINE/Software/XXX und HKEY_CURRENT_USER/Software/XXX läßt sich auch einfach mit "Bordmitteln" realisieren und sollte ausreichen, eine Applikation wieder in einen lauffähigen Zustand zu versetzen. Mit dem Kommandozeilen-Tool "reg.exe" kann man einen solchen Export/Backup einfach über eine Batchdatei realisieren.

Daneben legen viele Programme ihre Daten auch unter "Dokumente und Einstellungen/USERNAME/Lokale Einstellungen/Anwendungsdaten", "Dokumente und Einstellungen/USERNAME/Anwendungsdaten" oder direkt unter "Eigene Dateien" ab. Wo genau ist von Programm zu Programm unterschiedlich, manche Programme ignorieren auch die lokalisieren Dateinamen und legen ihre Daten auch auf deutschsprachigen Windows-Installationen unter "Application Data" ab.

Antwort 4 von POwerDAU

hallo erstmal

der wohl einfachste weg:
arbeite mit sog. IMAGES

Prinzip: Es wird ein komplettes Abbild deiner Partition angelegt, das kannste irgendwohin speichern. "Ranzt" C ab, kannste mit ein paar mausklicks das Image wieder zurückspielen , je nach grösse in ca 30min-60min in der Regel. Dann "verlierst" du nur die Daten und Programme die zwischen dem letzten Image gemacht wurden bis zum "abranzen".

Program, wleches ich dazu nutze, es gibt noch andere, ich weiss......

Acronis TrueImage (neuste Version ist 9 denk ich)

Alternatic gib es z.B NortonGhost, DiskImage etc etc
halt evt, mal ein paar infos über google holen mit suchbegriff
"festplatten-image"

so long POwerDAU

Antwort 5 von jofischi

hi,
es ist zwar möglich die Registry mit Hilfsmitteln vor der Formatierung zu sichern und hinterher wieder einzuspielen, dann aber mit alle Fehlern usw. also kein gangbarer Weg. Die meisten Programme legen ihre .dll im system32-Ordner ab, der liegt auf der Systempartition, wird also beim formatieren gelöscht - auch kein Weg.
Wie du siehst, so einfach gehts nicht. Außer mit den Programmen, die lediglich aus einer exe-Datei bestehen, da muß nur eine neue Verknüpfung im Startmenü oder auf dem Desktop angelegt werden.
mfG.
Fischi

Antwort 6 von Fensterl.

Gibt´s denn keine funtionierenden freewaretools für so ein "image" ?
Ich schätze keine teuren Programme, die Monate oder Jahre lang in der Schublade gammeln und verschwunden sind, wenn sie gebraucht werden

Antwort 7 von Zemmel

Hi !

Freeware gibt´s schon.
Hier z.B. :
Klick mich

Hab´ ich aber nicht getestet. Ich schwöre auf Acronis True Image.

Gruß

Klaus

Antwort 8 von PcDock

Hi Fensterl.,

wenn mann z.B Acronis True Image 9 nimmt , dann ist doch der Preis von ~30€ nicht teuer , wenn man die Zeit ersparnis einrechnet.

PcDock

Hardware lebt und ist eigenständig

Antwort 9 von Juergen54

Paragon Exakt Image 7.0 war neulich auf einer Heft CD dabei. Ich glaube bei Chip.

Antwort 10 von sutadur

Zitat:
Was ist zu tun, wenn C: formatiert wurde, und viele, schöne Programme - ursprünglich z.B. auf D: installiert - warten, wieder Dienst zu tun?

Generell ist es nicht von Vorteil, Programme getrennt von Windows auf eine andere Partition oder ein anderes Laufwerk zu installieren - eben deshalb, weil Du sonst vor dem Problem stehst, dass Du offensichtlich nun hast. Der Vorschlag mit dem Image ist daher wohl der, der am häufigsten praktiziert wird und im Notfall am schnellsten wieder zu einem funktionierenden System führt.

Antwort 11 von Fensterl.

Scheint so.
Also werde ich wieder alles wie gehabt auf C:\Programme bzw. C:\ installieren und ein Image machen.
Mir kam allerdings zu Ohren, daß sowas auch schief gehen kann, daher überwog bisher die Skepsis ...

Antwort 12 von PcDock

Hi Fensterl.,

wenn du mit Image arbeitest und du "Eigene Dateien" als Standart hast um deine daten zu speichern, wäre es sinnvoll die "Eigene Dateien" auf Laufwerk D: zu verschieben.
Da nach einer wiederherstellung mit einem Image du sonst nicht auch dem letzten stand wärst.

PcDock

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