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W98SE zu W2k
Frage
Hallo Leute!
Ich benutze seit Jahren einen P3 mit 1GHz, 384MByteRAM und Windows 98SE und bin damit gut bedient. Auch habe ich mich an die 98er Stärken und Macken gewöhnt und das OS sehr gut im Griff, wenn mich auch gelegentliche Hänger immer wieder mal nerven.
Da oft behauptet wird, W2k hätte ein paar Vorteile mehr und sei auch wohl das stabilste Windows, konnte ich kürzlich einem sehr günstigen Angebot nicht widerstehen, für eine lizenzierte Scheibe mit [i]Windows 2000 Professional 1-2CPU + Service Pack 4[/i] knapp 20 Euro auszugeben.
Dass ich natürlich neue Treiber brauche und evtl. verschiedene Tools und Programme von 9x auf 2000 umstellen muss, ist kein Problem (z.B. Office 2000 und weitere wichtige Progs sind davon glücklicherweise nicht nicht betroffen). Auch nicht das Wochenende zum Installieren. Mich würden einfach ein paar Meinungen interessieren, wie es mit Vor- und Nachteile des Umstiegs aussieht. Prima fand ich ja, dass W98SE im Ggs. zu XP ja relativ wenig Ressourcen verbraucht, wie sieht es da bei 2000 aus? Oder mit Patches? Speicherbedarf? FAT32 oder NTFS? USB? Passwort-, Admin- und Microsifft-Anmeldespionagekram? Und so weiter...
Vielen Dank für viele ernstgemeinte Antworten!
Antwort 1 von lubba
probiers doch einfach aus. du musst das eine nicht löschen, um das andere zu installieren. du kannst dann jedesmal wählen, welches betriessystem booten soll.
http://www.windows-tweaks.info/html/windows-2000-installationa.html
http://www.windows-tweaks.info/html/windows-2000-installationa.html
Antwort 2 von Schober
Danke. Ich möchte keinen Bootmanager auf der Platte installieren.
Antwort 3 von lubba
Zitat:
Ich möchte keinen Bootmanager auf der Platte installieren.
Ich möchte keinen Bootmanager auf der Platte installieren.
w2k gibt es nicht ohne. schon windows 3.1nt hatte einen!
Antwort 4 von riese
du kannst win 2k einfach updaten
adam
adam
Antwort 5 von Schober
Mich würden einfach ein paar Meinungen interessieren, wie es mit Vor- und Nachteile des Umstiegs aussieht. Prima fand ich ja, dass W98SE im Ggs. zu XP ja relativ wenig Ressourcen verbraucht, wie sieht es da bei 2000 aus? Oder mit Patches? Speicherbedarf? FAT32 oder NTFS? USB? Passwort-, Admin- und Microsifft-Anmeldespionagekram? Und so weiter...
Antwort 6 von Mikoop
Hallo,
Ich habe vor ein paar Jahren mein Win98 System (AMD 800 MHZ, 500 MB RAM)) auf Win2K upgedatet und habe das noch nie bedauert.
Das System ist ausgesprochen stabil (keine Bluescreens mehr) sowie schnell und leistungsfähig.
Der Resourcenverbrauch ist mE nicht höher als bei Win98, das ist mit XP nicht zu vergleichen.
Ein bischen kommt es auch darauf an, was du mit dem Rechner machen willst. Win2K ist ein echtes Arbeitssystem, nicht unbedingt für Spiele konzipiert...
Gruss, Mikoop
Ich habe vor ein paar Jahren mein Win98 System (AMD 800 MHZ, 500 MB RAM)) auf Win2K upgedatet und habe das noch nie bedauert.
Das System ist ausgesprochen stabil (keine Bluescreens mehr) sowie schnell und leistungsfähig.
Der Resourcenverbrauch ist mE nicht höher als bei Win98, das ist mit XP nicht zu vergleichen.
Ein bischen kommt es auch darauf an, was du mit dem Rechner machen willst. Win2K ist ein echtes Arbeitssystem, nicht unbedingt für Spiele konzipiert...
Gruss, Mikoop
Antwort 7 von Schober
Hallo Mikoop,
wie gesagt, w98SE lies nichts vermissen, die Frage war, ob sich der Umstieg lohnt, besonders, wenn man W98 in und auswendig kennt. Bluescreens hatte ich schon lange nicht mehr, wenn man auber konfiguriert... Da überlegt man sich natürlich, ob man sich mit einer neuen Baustelle erst einmal wieder ewig eingewöhnen muss, bis man alle Dinge wieder aus dem ff beherrscht - hattest Du lange gebraucht, um Dich umzugewöhnen? Und wie ist das mit einem Update - heißt das, dass man keine neuen Treiber und teilweise andere Software braucht? Beim Chipsatzhersteller, bei der GraKa, der USB2.0-Karte, der Lan-Karte usw. sehe ich nämlich, dass für 2000 andere Treiber vorgesehen sind, als bei 98SE... Wie soll das also mit 98er-Treiber + 2000er Update gehen?
Ich würde übrigens nicht updaten, sondern neu installieren, die Zeit würde ich mir schon nehmen.
Braucht W2k auch eine Microsoft-Anmeldung wie XP?
Gruß
wie gesagt, w98SE lies nichts vermissen, die Frage war, ob sich der Umstieg lohnt, besonders, wenn man W98 in und auswendig kennt. Bluescreens hatte ich schon lange nicht mehr, wenn man auber konfiguriert... Da überlegt man sich natürlich, ob man sich mit einer neuen Baustelle erst einmal wieder ewig eingewöhnen muss, bis man alle Dinge wieder aus dem ff beherrscht - hattest Du lange gebraucht, um Dich umzugewöhnen? Und wie ist das mit einem Update - heißt das, dass man keine neuen Treiber und teilweise andere Software braucht? Beim Chipsatzhersteller, bei der GraKa, der USB2.0-Karte, der Lan-Karte usw. sehe ich nämlich, dass für 2000 andere Treiber vorgesehen sind, als bei 98SE... Wie soll das also mit 98er-Treiber + 2000er Update gehen?
Ich würde übrigens nicht updaten, sondern neu installieren, die Zeit würde ich mir schon nehmen.
Braucht W2k auch eine Microsoft-Anmeldung wie XP?
Gruß
Antwort 8 von Lucky_Strike
also meines erachtens macht es schon einen riesen unterschied von der performance, wenn man plötzlich von w98 auf w2k umsteigt. das ganze ist zwar schon ne weile her, aber ich kann mich gut dran erinnern, das ich erstmal das doppelt an ram nachgedrückt habe, bevor es vernünftig lief.
ansonsten konnte ich über w2k überhaupt nicht meckern. stabil, bedienerfreundlicher, wesentlich netzwerktauglicher...
updaten würde ich im übrigen auch nicht unbedingt, also wenn möglich, eine neuinstallation. aber ein update war meines wissen schon möglich.
eine freischaltung wie w xp braucht das w2k nicht.
alles, was ich damals benötigte, an office anwendungen, spielen usw. lief einwandfrei. ich bin allerdings auch nicht der riesen zocker gewesen...
das usb 2.0 lief ab dem sp 4 reibungslos (schlag mich, aber ich meine mich daran erinnern zu können) nur glaube ich, das mit deinen 384 GB ram ist ein wenig mager!
gruß
LS
ansonsten konnte ich über w2k überhaupt nicht meckern. stabil, bedienerfreundlicher, wesentlich netzwerktauglicher...
updaten würde ich im übrigen auch nicht unbedingt, also wenn möglich, eine neuinstallation. aber ein update war meines wissen schon möglich.
eine freischaltung wie w xp braucht das w2k nicht.
alles, was ich damals benötigte, an office anwendungen, spielen usw. lief einwandfrei. ich bin allerdings auch nicht der riesen zocker gewesen...
das usb 2.0 lief ab dem sp 4 reibungslos (schlag mich, aber ich meine mich daran erinnern zu können) nur glaube ich, das mit deinen 384 GB ram ist ein wenig mager!
gruß
LS
Antwort 9 von Schober
Hallo LuckyStrike,
ich habe kein USB2.0, sondern 1.1 auf dem Board und wie gesagt 2.0 per Karte (PCI). Also keine USB-Probleme mit W98SE, außer, dass der Kartentreiber entweder für 98 installiert werden muss, oder eben für 2000 (lt. Treiber-CD).
Dass das bisschen RAM ein Engpass werden könnte, hatte ich mir fast gedacht (384 GB wären zu schön um wahr zu sein...*lach*). Aber so eine alte Mühle mit nicht mehr erhältlichen Speichern teuer aufrüsten, kommt gar nicht in Frage, nachdem ich die Nase von Ebay diesbezüglich gestrichen voll habe (1x RAM-Riegel und 1x P3/933MHz Prozzi, zusammen für zugegeben idiotische 48 Euro, und beide definitiv schon am A rsch angeliefert und der Dre ckskerl meldet sich nicht mehr).
Ich glaube es ist wohl am sinnvollsten, das bewährte 98SE beizubehalten, vielleicht läuft mir ja mal eine andere Mühle über den Weg, da kann ich W2k ja installieren. Oder hast Du oder sonst jemand hier zufällig einen oder besser zwei 256MB Rambus-RAM-Riegel ehrenhalber (technisch ausnahmsweise ok und für einen vernünftigen Preis) abzugeben?
Gruß
ich habe kein USB2.0, sondern 1.1 auf dem Board und wie gesagt 2.0 per Karte (PCI). Also keine USB-Probleme mit W98SE, außer, dass der Kartentreiber entweder für 98 installiert werden muss, oder eben für 2000 (lt. Treiber-CD).
Dass das bisschen RAM ein Engpass werden könnte, hatte ich mir fast gedacht (384 GB wären zu schön um wahr zu sein...*lach*). Aber so eine alte Mühle mit nicht mehr erhältlichen Speichern teuer aufrüsten, kommt gar nicht in Frage, nachdem ich die Nase von Ebay diesbezüglich gestrichen voll habe (1x RAM-Riegel und 1x P3/933MHz Prozzi, zusammen für zugegeben idiotische 48 Euro, und beide definitiv schon am A rsch angeliefert und der Dre ckskerl meldet sich nicht mehr).
Ich glaube es ist wohl am sinnvollsten, das bewährte 98SE beizubehalten, vielleicht läuft mir ja mal eine andere Mühle über den Weg, da kann ich W2k ja installieren. Oder hast Du oder sonst jemand hier zufällig einen oder besser zwei 256MB Rambus-RAM-Riegel ehrenhalber (technisch ausnahmsweise ok und für einen vernünftigen Preis) abzugeben?
Gruß
Antwort 10 von Schober
Windows 2000 und keiner kommt mehr hintern Ofen hervor. Na denn.
Antwort 11 von tomsan
Zitat:
Windows 2000 und keiner kommt mehr hintern Ofen hervor. Na denn.
Windows 2000 und keiner kommt mehr hintern Ofen hervor. Na denn.
Naja, was erwartest Du?
Laberrunde wor jeder nur sagt: "Aber ich finde das und das besser"? ;-)
Um mal meine Meinung auszudrücken:
Da ich relativ viel installiere/deinstalliere wurde ich unter 98 oft von Abstürzen geplagt. Ein "aktueller Nachteil" von 98 ist, das es immer weniger Programme für dieses BS gibt. Stichwort "Sicherheit" ist bei diesem alten System auch nicht unbedingt gegeben.
Ich an Deiner Stelle, würde mir einfach eine neue, billige Platte besorgen. Alte raus, neue rein. Dann mal W2k testen.
Mehr RAM wäre gut. Sollte so aber reichen.
Versuch macht kluch ;-)
Gruss
Tomsan
Antwort 12 von Doc-Jay
Dem letzten kann ich mich eigentlich nur anschließen.
Ich hab auch nur gute Erfahrungen mit WIN2000 gemacht, es ist ausgereift, stabil und sicher. Und läuft ab 400MHz auch vernünftig flott.
Nur zum Spielen ist es eben nichts.
Der Doc
Ich hab auch nur gute Erfahrungen mit WIN2000 gemacht, es ist ausgereift, stabil und sicher. Und läuft ab 400MHz auch vernünftig flott.
Nur zum Spielen ist es eben nichts.
Der Doc
Antwort 13 von Zemmel
Hi !
Ich habe "damals" einen Athlon T-Bird @900MHz und 256 MB SD-RAM mit Win2k SP4 betrieben.
Nichts zu meckern. Ausreichend flott, superstabil und zuverlässig, gute Treiberunterstützung, gute Netzwerkanbindung ...
Habe Win98 nie vermißt...
Gruß
Klaus
Ich habe "damals" einen Athlon T-Bird @900MHz und 256 MB SD-RAM mit Win2k SP4 betrieben.
Nichts zu meckern. Ausreichend flott, superstabil und zuverlässig, gute Treiberunterstützung, gute Netzwerkanbindung ...
Habe Win98 nie vermißt...
Gruß
Klaus
Antwort 14 von Schober
Zitat:
Naja, was erwartest Du?
Laberrunde wor jeder nur sagt: "Aber ich finde das und das besser"? ;-)
Naja, was erwartest Du?
Laberrunde wor jeder nur sagt: "Aber ich finde das und das besser"? ;-)
Na, das war mir fast klar! ;-)
Daher stellte ich vorsorglich konkrete Fragen, um vielleicht 10% konkrete Antworten zu bekommen... ;-)))
Also reichen doch 386MB RAM... (?!)
Von Softwareinkompatibilitäten hatte ich bei 98SE noch nie etwas bemerkt, vielleicht betrifft das ja nur das jeweils allerneuste Spielzeug, mit dem ich wirklich nichts am Hut habe. Und über Stabilität, Treiber und Netzwerkanbindung - vor allem: Netzwerksicherheit! - kann ich eigentlich überhaupt nichts negatives sagen, da kommt es halt einfach darauf an, wie man ein OS beherrscht.
Schwere Entscheidung ... Wie gesagt, es geht darum, ob es sich lohnt (never tuch a good running system...) oder einfach mal mit einer billigen Platte testen, wie tomsan meint (ich hab' leider keine mehr 'rumliegen' )
Antwort 15 von Ralfman
Hi Schober,
auch ich stand damals vor der Entscheidenden Frage Win98SE Behalten, WinXP Instzallieren, oder Win2000 Installieren?
WinXP hab ich mir Angeschaut, und auch auf die gefahr hin das ich nun zerrissen werde, ich habs nach drei Wochen wieder Runtergeputzt und mir Win2000 angeschaut.
Ich habs nicht Bereut. Und ich Quäle mein System wirklich mit Installationen und Deinstalationen. Einen Absturz hatte ich noch nie!!!
Thema Sicherheit ist auch gegeben, auch wenn Win2000 keine eigene Firewall hat. Gibts alles im Freeware Bereich.
Einzig die Erkennung großer Festplatten mußt Du noch kontrollieren, ist aber auch ganz einfach. Lad Dir mal das hier herunter und dann viel Spass mit Windows2000.
Hätt ich fast Vergessen, wenn Du noch olle DOS Spiele hast (Siedler 2 z.B.) mußt Du Dich von diesen Verabschieden.
Ralf
auch ich stand damals vor der Entscheidenden Frage Win98SE Behalten, WinXP Instzallieren, oder Win2000 Installieren?
WinXP hab ich mir Angeschaut, und auch auf die gefahr hin das ich nun zerrissen werde, ich habs nach drei Wochen wieder Runtergeputzt und mir Win2000 angeschaut.
Ich habs nicht Bereut. Und ich Quäle mein System wirklich mit Installationen und Deinstalationen. Einen Absturz hatte ich noch nie!!!
Thema Sicherheit ist auch gegeben, auch wenn Win2000 keine eigene Firewall hat. Gibts alles im Freeware Bereich.
Einzig die Erkennung großer Festplatten mußt Du noch kontrollieren, ist aber auch ganz einfach. Lad Dir mal das hier herunter und dann viel Spass mit Windows2000.
Hätt ich fast Vergessen, wenn Du noch olle DOS Spiele hast (Siedler 2 z.B.) mußt Du Dich von diesen Verabschieden.
Ralf
Antwort 16 von Schober
Hi Ralfmann,
DOS-Spiele habe ich keine, aber noch einige Proggis in GW-Basic und ein unverzichtbares Meßgerät, welches direkt über eine serielle Schnittstelle (COM1) im "reinen" DOS-Modus (nicht DOS-Box!) läuft. Ist DOS in W2k soweit noch vertreten?
DOS-Spiele habe ich keine, aber noch einige Proggis in GW-Basic und ein unverzichtbares Meßgerät, welches direkt über eine serielle Schnittstelle (COM1) im "reinen" DOS-Modus (nicht DOS-Box!) läuft. Ist DOS in W2k soweit noch vertreten?
Antwort 17 von Schober
Zitat:
Einzig die Erkennung großer Festplatten mußt Du noch kontrollieren, ist aber auch ganz einfach. Lad Dir mal das hier herunter
Einzig die Erkennung großer Festplatten mußt Du noch kontrollieren, ist aber auch ganz einfach. Lad Dir mal das hier herunter
PS: Habe ich gemacht. Das Festplattenerkennungstool meldet:
"EnableBigLba registry value does not apply to this version of Windows. There is nothing more that needs to be done."
Sagt mir jetzt nichts... Wozu der Test? Kann 2000 im Ggs. zu 98SE evtl. keine 80GB-HD erkennen oder wie darf ich das verstehen?
Antwort 18 von Doc-Jay
Also ich setze unter WIN2000 problemlos 120GB-Platten ein. Kann auch am BIOS liegen.
Antwort 19 von Zemmel
Hi !
Also wenn du unter Win98 eine 80GB-Platte laufen hast, sollte das unter Win2k erst recht kein Problem sein (und SP4 ist ja sowieso Pflicht...)
Ich war damals beim Wechsel auf Win2k genauso unsicher, ob ich es tun soll und habe dann erstmal Win2k zusätzlich zu Win98 installiert.
Das geht problemlos.
Aber du hast ja oben irgendwo geschrieben, dass du keinen Bootmanager haben willst.
(auch nicht den "eigenen" von Win2k?? Warum eigentlich nicht??)
Gruß
Klaus
Also wenn du unter Win98 eine 80GB-Platte laufen hast, sollte das unter Win2k erst recht kein Problem sein (und SP4 ist ja sowieso Pflicht...)
Ich war damals beim Wechsel auf Win2k genauso unsicher, ob ich es tun soll und habe dann erstmal Win2k zusätzlich zu Win98 installiert.
Das geht problemlos.
Aber du hast ja oben irgendwo geschrieben, dass du keinen Bootmanager haben willst.
(auch nicht den "eigenen" von Win2k?? Warum eigentlich nicht??)
Gruß
Klaus
Antwort 20 von Schober
Hi Zemmel,
ich halte nichts von Dual-Boot-Systemen. Erstens reicht mir ein Betriebssystem und Zweitens hat jedes zusätzliche Feature nicht nur Vorteile, sondern neigt mit seiner zusätzlichen Komplexität zu zusätzlichen Problemen, ärgerlich und unsinnig, wenn man es einfach nicht braucht. Das ist jetzt halt einfach meine persönliche Meinung dazu. Nicht, dass ich mit Partition Magic nicht vertraut wäre und (nicht bei mir) schon einmal XP zusätzlich installiert hätte, aber ich brauchte-einfach-keine-zwei-Betriebssysteme!
Die Sache ist eigentlich abgehakt, denn ich würde mir wie gesagt lieber eine zweite Platte organisieren, um 2000 zu testen. So lange ich noch nicht zu 2000 überfliegen kann, ist mir meine Platte mit 98SE heilig! ;-)
Aber irgendwie komme ich so jetzt nicht weiter, ein paar wichtige Fragen möchte ich doch vorher beantwortet haben, bevor das nicht geklärt ist, hat es für mich gar keinen Sinn weiter Details zu behandeln, z.B.:
DOS-Spiele habe ich keine, aber noch einige Proggis in GW-Basic und ein unverzichtbares Meßgerät, welches direkt über eine serielle Schnittstelle (COM1) im "reinen" DOS-Modus (nicht DOS-Box!) läuft. Ist DOS in W2k soweit noch vertreten?
Könnte ja sein, dass es daran scheitert.
(Die Frage muss jetzt nicht unbedingt von Ralfman beantwortet werden, bevor er wieder Zeit hat)
ich halte nichts von Dual-Boot-Systemen. Erstens reicht mir ein Betriebssystem und Zweitens hat jedes zusätzliche Feature nicht nur Vorteile, sondern neigt mit seiner zusätzlichen Komplexität zu zusätzlichen Problemen, ärgerlich und unsinnig, wenn man es einfach nicht braucht. Das ist jetzt halt einfach meine persönliche Meinung dazu. Nicht, dass ich mit Partition Magic nicht vertraut wäre und (nicht bei mir) schon einmal XP zusätzlich installiert hätte, aber ich brauchte-einfach-keine-zwei-Betriebssysteme!
Die Sache ist eigentlich abgehakt, denn ich würde mir wie gesagt lieber eine zweite Platte organisieren, um 2000 zu testen. So lange ich noch nicht zu 2000 überfliegen kann, ist mir meine Platte mit 98SE heilig! ;-)
Aber irgendwie komme ich so jetzt nicht weiter, ein paar wichtige Fragen möchte ich doch vorher beantwortet haben, bevor das nicht geklärt ist, hat es für mich gar keinen Sinn weiter Details zu behandeln, z.B.:
DOS-Spiele habe ich keine, aber noch einige Proggis in GW-Basic und ein unverzichtbares Meßgerät, welches direkt über eine serielle Schnittstelle (COM1) im "reinen" DOS-Modus (nicht DOS-Box!) läuft. Ist DOS in W2k soweit noch vertreten?
Könnte ja sein, dass es daran scheitert.
(Die Frage muss jetzt nicht unbedingt von Ralfman beantwortet werden, bevor er wieder Zeit hat)
Antwort 21 von lubba
Antwort 22 von Ralfman
Hi Schober,
"reines DOS kannst Du Vergessen unter Windows2000, aber als Ersatz dafür gibt's die Dos-Box, mit der hab ich auf meinem Windows2000 auch die Siedler 2 gespielt (na ja, der Sound war nicht so Prall, aber das ist zu Verkraften). Eventuell ist das ja die Lösung für Dein Problem mit dem Messprogramm. Mußt Du Ausprobieren, ich binn da aber Zuversichtlich.
Das mit der Erkennung großer Festplatten betrift Platten von der größe über 128GB (ist mir bewußt das es nur 120GB gibt). Alles was über 120GB geht (250GB, 300GB, 400GB...) wird ogne entsprechenden registrypatch nicht richtig erkannt. Das Programm ist nichts weiter als ein Compilierter VBS-Script der die Registry überprüft, und bei bedarf auch Patcht. Wenn Du unter Win2000 "Passed" liest, ist alles in ordnung.
Ralf
"reines DOS kannst Du Vergessen unter Windows2000, aber als Ersatz dafür gibt's die Dos-Box, mit der hab ich auf meinem Windows2000 auch die Siedler 2 gespielt (na ja, der Sound war nicht so Prall, aber das ist zu Verkraften). Eventuell ist das ja die Lösung für Dein Problem mit dem Messprogramm. Mußt Du Ausprobieren, ich binn da aber Zuversichtlich.
Das mit der Erkennung großer Festplatten betrift Platten von der größe über 128GB (ist mir bewußt das es nur 120GB gibt). Alles was über 120GB geht (250GB, 300GB, 400GB...) wird ogne entsprechenden registrypatch nicht richtig erkannt. Das Programm ist nichts weiter als ein Compilierter VBS-Script der die Registry überprüft, und bei bedarf auch Patcht. Wenn Du unter Win2000 "Passed" liest, ist alles in ordnung.
Ralf
Antwort 23 von Ralfman
@lubba,
Dosemu kenn ich noch nicht, werd ich mir aber auch noch anschauen.
Danke für den Link. Das Naheliegende ist manchmal so offensichtlich das man nicht nachschaut.
Ralf
Dosemu kenn ich noch nicht, werd ich mir aber auch noch anschauen.
Danke für den Link. Das Naheliegende ist manchmal so offensichtlich das man nicht nachschaut.
Ralf
Antwort 24 von Zemmel
Hi !
GW-Basic sollte kein Problem sein, aber bei dem Messgerät sehe ich schwarz.
Solche Dinger werden aus Timinggründen häufig direkt an der Schnittstelle abgefragt. Unter "echtem" DOS kein Problem, aber Windows NT und höher (also auch Win2k) lassen kein direktes Ansprechen der Hardware mehr zu.
Ich vermute also, dass du die Software für das Messgerät unter Win2k vergessen kannst.
Natürlich könnte man ein echtes DOS und Win2k installieren, aber dann haste wieder ein Dualboot-System und das willst du ja nicht...
Gruß
Klaus
Zitat:
aber noch einige Proggis in GW-Basic und ein unverzichtbares Meßgerät, welches direkt über eine serielle Schnittstelle (COM1) im "reinen" DOS-Modus (nicht DOS-Box!) läuft. Ist DOS in W2k soweit noch vertreten?
aber noch einige Proggis in GW-Basic und ein unverzichtbares Meßgerät, welches direkt über eine serielle Schnittstelle (COM1) im "reinen" DOS-Modus (nicht DOS-Box!) läuft. Ist DOS in W2k soweit noch vertreten?
GW-Basic sollte kein Problem sein, aber bei dem Messgerät sehe ich schwarz.
Solche Dinger werden aus Timinggründen häufig direkt an der Schnittstelle abgefragt. Unter "echtem" DOS kein Problem, aber Windows NT und höher (also auch Win2k) lassen kein direktes Ansprechen der Hardware mehr zu.
Ich vermute also, dass du die Software für das Messgerät unter Win2k vergessen kannst.
Natürlich könnte man ein echtes DOS und Win2k installieren, aber dann haste wieder ein Dualboot-System und das willst du ja nicht...
Gruß
Klaus
Antwort 25 von Schober
Hallo zusammen!
Zemmel meint:
Dann bin ich ein hoffnungsloser Fall für Windows 2000 - ohne DOS habe ich keinen Computer mehr. ;-(
Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie ich ohne DOS-Eingriffe Windows austricksen soll (*lach*)
Davon abgesehen: mein DOS gesteuertes Messgerät ist unverzichtbar (falls jemand etwas damit anfangen kann: KEMTEC1656P-Messprozessor für Schwingungs- und Schallpegelmessungen, I/O-DOS basiert). Bliebe mir wohl nur, W2k probeweise auf einer Austausch-Platte zu installieren und zu schauen, ob es einen Emulator akzeptiert...?! Weiß jemand etwas genauer Bescheid über Dos-Box und Dosemu?
Der Emulator müsste 'einfach' die gleichen Eingriffsmöglichkeiten wie ein vollwertiges DOS bieten, ob das der Fall ist? Ich kann mir zwar vorstellen, wie ein Simulator als Windowsprogramm arbeiten könnte - nämlich DOS hierarchisch als 'zweitrangig' gegenüber dem System zu behandeln - aber ein Emulator... ?
Zemmel meint:
Zitat:
bei dem Messgerät sehe ich schwarz.
Solche Dinger werden aus Timinggründen häufig direkt an der Schnittstelle abgefragt. Unter "echtem" DOS kein Problem, aber Windows NT und höher (also auch Win2k) lassen kein direktes Ansprechen der Hardware mehr zu.
Ich vermute also, dass du die Software für das Messgerät unter Win2k vergessen kannst.
bei dem Messgerät sehe ich schwarz.
Solche Dinger werden aus Timinggründen häufig direkt an der Schnittstelle abgefragt. Unter "echtem" DOS kein Problem, aber Windows NT und höher (also auch Win2k) lassen kein direktes Ansprechen der Hardware mehr zu.
Ich vermute also, dass du die Software für das Messgerät unter Win2k vergessen kannst.
Dann bin ich ein hoffnungsloser Fall für Windows 2000 - ohne DOS habe ich keinen Computer mehr. ;-(
Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie ich ohne DOS-Eingriffe Windows austricksen soll (*lach*)
Davon abgesehen: mein DOS gesteuertes Messgerät ist unverzichtbar (falls jemand etwas damit anfangen kann: KEMTEC1656P-Messprozessor für Schwingungs- und Schallpegelmessungen, I/O-DOS basiert). Bliebe mir wohl nur, W2k probeweise auf einer Austausch-Platte zu installieren und zu schauen, ob es einen Emulator akzeptiert...?! Weiß jemand etwas genauer Bescheid über Dos-Box und Dosemu?
Der Emulator müsste 'einfach' die gleichen Eingriffsmöglichkeiten wie ein vollwertiges DOS bieten, ob das der Fall ist? Ich kann mir zwar vorstellen, wie ein Simulator als Windowsprogramm arbeiten könnte - nämlich DOS hierarchisch als 'zweitrangig' gegenüber dem System zu behandeln - aber ein Emulator... ?

