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Google-Brille mit Head-up-Display (Updates)
Ein Head-up-Display und die Objekterkennungstechnologie Google Goggles sollen dafür sorgen, dass in die natürliche Sicht Zusatzdaten eingeblendet werden können.
Wie 9to5Google berichtet, soll Google im geheimen Forschungslabor X an einer Brille arbeiten, die, an eine Android-Smartphone gekoppelt, spezielle Objekte mit Kamera und Minidisplay erkennen kann. So können dann Zusatzinformationen in das Gesichtsfeld des Nutzers eingeblendet werden.
Die Brille mit der Google Goggles-Technologie könnte so Vergleichspreise nennen – einfach durch Betrachten eines Artikel-Barcodes. Denkbar ist auch eine Stadtführung – Erklärungen zu interessanten Gebäuden, Geschäften und Monumenten inklusive. Eine Gesichtserkennung würde Menschen, die der Brille respektive dem Träger über Picassa oder Google+ bekannt sind, mit Namen und entsprechenden Zusatzinformationen identifizieren. Dabei könnte technisch ein Amoled-Display zum Einsatz kommen:
Im Prinzip sind Head-up-Displays nichts Neues, die Skibrille MOD Live von Recon Instruments kann beispielsweise während der Abfahrt Daten zu Geschwindigkeit, Richtung und Höhe einblenden. Allerdings sind bisherige Brillen äußerst klobig. Googles Brille soll nur etwas dicker sein als eine konventionelle Brille.
Wie The Verge berichtet, zeige bereits die Android-Version 1.7 von Goggles, wie die Erkennung von Objekten funktionieren könnte. Allerdings musste bislang ein Smartphone-Foto mit der Android-App gemacht werden.
Die New York Times hatte berichtet, dass Google und Apple Armbanduhren und Kleidungsstücke mit Android und iOS ausrüsten wollen. Dabei könnte Spracherkennungstechnik bei der Steuerung helfen und die Geräte könnten zudem an Telefone gekoppelt sein, die die Anbindung ans Internet gewährleisten.
Update (08.02.21012):
Google’s Head-up-Display-Brillen befänden sich derzeit in einer späten Prototyp-Phase. Dies berichtet aktuell 9to5Google. Zur Diskussion beim Hersteller stehe momentan eine offene Prototyp-Testphase – ähnlich dem Vorgehen, dass man auch mit dem ersten Chrome-OS-Gerät, dem Cr-48, praktiziert hat. Dies lässt eine baldige Veröffentlichung als durchaus möglich erscheinen.
Update (22.02.2012):
Wie die New York Times aktuell berichtet, soll Googles Augmented-Reality-Brille noch dieses Jahr auf den Markt kommen. Dabei stützt man sich auf Aussagen namentlich nicht genannter Google-Mitarbeiter. Mit Online-Anbindung über 3G, 4G, einer Reihe von Sensoren und GPS können Informationen und Karten direkt vor das Auge projiziert werden. Die Navigationssoftware sei lernfähig. Äußerlich ähnelt das Modell wohl einer „Oakley“-Sonnenbrille. Projektmitarbeiter geben an, dass die Brille nicht dauerhaft zu tragen sei, sondern wie ein Smartphone verwendet werden soll – an Android-Smartphones orientiert sich wohl auch der Preis.
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