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Google schafft Transparenz durch „Google Aktivity“, veröffentlicht Android 4.0.4, baut eigenen Tablet-Rechner und bringt das Update des Browsers Chrome 18 heraus.
Transparenz durch „Google Aktivity“
Google will mehr Transparenz ins Leben der Nutzer seiner Dienste bringen, denn wer zahlreiche Google-Services nutzt kann schnell den Überblick über seine gesammelten Daten verlieren. Mit dem neuen Angebot will Google seinen Nutzern die Möglichkeit geben einen regelmäßigen Überblick über die eigenen Google-Aktivitäten zu erhalten. „Account Activity" bietet dazu eine Reihe von Informationen aus unterschiedlichen Services in einer Ansicht zusammengeführt.
Hier bekommt man Auskunft darüber, wie viele Google-Suchen in der letzten Zeit durchgeführt worden sind, als man angemeldet war. Außerdem wird die Zahl der eingehenden und ausgehenden E-Mails im Vergleich zum Vormonat angezeigt. Es lässt sich auch erkennen, aus welchen Ländern der Account zuletzt angesprochen wurde – so kann man leicht feststellen, ob sich jemand ‚eingehackt‘ hat. Wenn Latitude aktiviert ist, erhält man über die ermittelten Ortsdaten ebenfalls einen kurzen Überblick – beispielsweise über die Zeit, die man im Büro oder zuhause verbracht hat. Account Activity ist optional und die Statistiken lassen sich löschen.
Ein neuer Dienst ist Google Play. Hier kann man Apps und Spiele auf seinem Android-Gerät oder im Web, überall und jederzeit entdecken, kaufen und nutzen. In Google Play stehen Hundertausende Apps zur Verfügung, schreibt Google auf play.google.com.
Android 4.0.4 veröffentlicht
Ende letztes Jahr gab es die letzte große Update-Welle für die vom Softwarehersteller selbst mit Updates versorgten Android-Geräte. Es gab ein Update für das Galaxy Nexus S, das aber leider aufgrund einiger Bugs für viele User nicht das ersehnte „Ice Cream Sandwich“ brachte.
Das soll sich nun ändern, denn wie Google über den offiziellen Android-Account auf Google+ bekannt gab, habe man damit begonnen eine neue Version der Software an das Samsung Galaxy Nexus, das Nexus S und die US-Variante des Tablets Motorola Xoom auszuliefern. Es handele sich um Android 4.0.4. Dies ist eine ganz neue und bislang nur in inoffiziellen Leaks aufgetauchte Version von Android.
Vorteile des Updates seien eine gesteigerte Kamera-Performance, die langsame Reaktion auf Bildschirmdrehungen will man beschleunigt haben, die Rufnummernerkennung verbessert und zahlreiche Updates zur Stabilität eingefügt haben. Wie immer erfolgen die Updates in Wellen und es lässt sich nicht vorhersagen, wann welche Geräte versorgt werden. Parallel zum Start der Auslieferung der neuen Version hat Google auch bereits den aktualisierten Source Code in die offiziellen Repositories des Android Open Source Project (AOSP) eingespielt. Das ist dann auch die Basis für Drittanbieter, ihre kommende Version auf der neuen Release aufzusetzen.
Google bald mit eigenem Tablet
Laut einem Bericht des „Wall Street Journal“ (WSJ) will Google in Eigenregie Tablets in einem dafür eigens eingerichteten Online-Shop verkaufen. Gebaut werden sollen die Tablet-Computer von aktuellen Partnern wie Samsung oder Asus – zum Teil unter dem Google-Markennamen.
Mit Android-Tablets beherrscht Google zwar gut die Hälfte des Smartphone-Marktes, dennoch konnte man bisher dem iPad keine wirkliche Konkurrenz machen. Am besten schlägt sich da das Amazon-Tablet Kindle Fire – nicht zuletzt wegen des sagenhaften Preises von 199 US-Dollar. Das WSJ berichtet, dass Google darüber nachgedacht habe, Tablets zu subventionieren, um mit dem Amazon-Preisniveau mithalten zu können. Man wollte Geld mit dem Verkauf von Anwendungen, Musik und Filmen verdienen. Laut WSJ soll das erste Google-Tablet von ASUS ausgeliefert werden.
Chrome 18
In der offiziellen Ankündigung für das aktuelle, stabile Update von Google Chrome 18 geht es weniger neue Funktion denn um Verbesserungen des Unterbaus. Man hat unter Windows und Mac die Canvas2-Hardwarebeschleunigung von Haus aus aktiviert und durch die Unterstützung der Grafikkarte sollen vor allem grafikintensive Auffgaben merklich flotter werden.
Angekündigt wurde „SwiftShader“, ein 3D-„Software Rasterizer“. Diesen hat Google von Transgaming lizenziert – er macht den Einsatz von WebGL auch auf älteren Systemen möglich. Diese Transgaming-Lösung wird nicht von Haus aus mitgeliefert – bei Bedarf wird sie aber automatisch über das Update-System des Browsers nachgeladen. Das aktuelle Update schließt eine Reihe von Sicherheitslücken.
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