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Netzwerkkabel über 200 meter





Frage

Wie kann ich ohne Repeater ein Netzwerk mit einer Kabellänge von über 200 metern aufbauen? danke für die infos

Antwort 1 von eisen

100mbit = 100Meter

auf Performance verzichten?

Könnte vielleicht so gehen, oder nen Switch zwischen bügeln, könnte auch gehen

Antwort 2 von Pyrogx

ich habe knapp 150m und das läuft ohne probs
die rechenr sind direkt miteinander verbunden

musste einfach mal ausprobieren

Antwort 3 von quok

Hi,
also 200 m sind zulang für 100TX Verbindungen, wobei die 100 in Metern steht also 100 m gem Spec.. Das mit den 150 ist Glück, kann bei guten Stecker und Kabel klappen ist aber die Ausnahme. Nicht die Ausnahme ist + 10 - 15% bei Cat 5e Kabel. Also mit Repeater sollte es klappen (oder ein Switch ist preis fast genau so teuer und du bist erweiter bar)

Mfg

Antwort 4 von goldie

Also bei 200m am Stück ist ganz klar LWL angesagt und das ist eigentlich auch nicht viel teuerer als das mit kupfer und irgendwo mal noch einen switch dazwischen.
ne gute vorkonfektionierte LWL strecke bekommst du z.Bsp bei www.secomp.de die heißt da MT Connect. für privatanwendungen langt eine 4 Faserige achte aber auf die dicke sie muß 50/125 sein also das kabel zusammen heiß dann A-DQ(ZN)B2Y 4G50/125 das ist ein Außenkabel mit Nagetieschutz. Auf beiden seiten benötigst du dann nur noch eine großzügige anschlußdose LWL Patchkabel und zwei kleine mediakonverter oder einen switch/hub mit LWL anschluß.
Ich persönlich würde von einem irgendwo in der pampa liegenden switch abraten, da dies sich mit sicherheit nicht sonderlich gut auf dem Rasen macht.
gruss goldie

Antwort 5 von toutdesuit...

klar mit nem backbone, 10 Mbs, geht bis 600m

Jürgen

Antwort 6 von goldie

erklär mir mal was du als 10 Mbs meinst und vorallem als Backbone und wie du auf 600m am stück kommst?
Bin neugierig auf deine antwort
gruss goldie

Antwort 7 von toutdesuit

Hi Goldie,

na ja vielleicht nicht ganz 600m aber wenn ich noch 50m Tranceiverkabel mit dazu rechne fehlen nur noch 50m :-).

Wieso habe ich das merkwürdige Gefühl das es dir gar nicht so um die Sache geht, als mir was am Zeug zu flicken.

Ich habe schon ettliche Netzwerke für Firmen gebaut (nicht nur Hardwaremäßig sondern incl. Installation und Administration)und die laufen auch ganz gut. Es mag auch schon sein das ich mich hin und wieder irre. Ich erlaube mir mehrere Fehler pro Tag zu machen. :-))) Besonders hier im SN wenn man schnell mal was schreibt, lauern immer jede Menge Teilnehmer darauf Fehlerhafte Aussagen "korrigieren" zu können, ( mal milde ausgedrückt ).



Ethernetverkabelung nach IEEE 802.3 > 10 Base 5

Das eingesetzte „Backbone-Kabel“ ist ein fingerdickes Koaxialkabel mit 50 Ohm Widerstand (Impedanz).
Die maximale Kabellänge eines solchen Koaxialsegmentes beträgt 500 Meter.
Die Länge des Transceiverkabel darf 50 Meter nicht überschreiten daran sollte man sich auf jeden Fall auch halten. Die Mindestabstände für den Anschluss der Transceiver (AUI) beträgt 2,5 Meter.

Die Übertragungsgeschwindigkeit ist auf 10 Mbit/s ausgelegt. Auch wenn das Kabel 500 Meter lang sein darf und die Abstände von Node zu Node bei 2,5 Meter liegen ist die Gesamtanzahl auf 100 Transceiver (Nodes) begrenzt.

Also ich habe auch schon über längen von 600m gelesen, aber da will ich nicht die Hand dafür ins Feuer legen. Insgesamt kann ein solches Netzwerk bis zu 2,5 Km länge betragen (mit 4 Repeatern und 5 Leitungssegmenten von 500m)

Jürgen

(Eine Technik die heutzutage nicht mehr verwendet wird)

Ich hätte besser Glasfaser vorschlagen sollen :-)


Antwort 8 von shrike

Wow - perfekter Vortrag für Goldie ;-)

Jetzt hast du nur die Abschlußwiderstände an deinem "dicken gelben Kabel" vergessen *grins*

shrike

Antwort 9 von toutdesuit

Hi,

nee hab ich eigentlich nicht, ich fand es nur nicht erwähnenswert, ich habe das man das weiß vorausgesetzt :-)))

Jürgen


Antwort 10 von toutdesuit

P.S. "gelb" habe ich absichtlich weggelassen, *gggg

Jürgen


Antwort 11 von goldie

ach ja Jürgen und du hast auch noch vergessen, zu sagen, das Yellow-Cabel mittlerweile so 3 Euro pro Meter kostet, und die zwei Vampir-Taps kosten je auch nochmal so 150-200 Euro. und dann solltest du auch noch irgend einen Hub mit AUI finden, damit du dein "Restnetz an den "wahnsinnigen" Backbone anschliessen kannst. Von einer eventuellen Kabelerdung ganz zu schweigen.
Aber Jürgen du hast recht LWL ist dafür immernoch das beste, wie ich schon sagte.
gruss goldie

Antwort 12 von Bill367Gates

MIch beunruihgt irgendwie, dass ich die Hälft hier nicht verstehe. WO kann ich mich denn über diese ganze Kabel Zeug's informieren. Das interessiert mich nämlich. Möchte meinen Horizont ein bisschen erweitern ;)

Antwort 13 von Rodi

Hi.
Infos zum Thema Kabel bekommt man
hier.
Ich hoffe das hilft weiter. :)
Gruss @all,
Rodi

Antwort 14 von toutdesuit

Hio Goldie,

also auf Flohmärkten habe ich noch AUI Teile gesehen :-).

@Bill367Gates, vergiß den Kram mit dem backbone bzw. AUI etc. das ist ne Technik die man evtl bei der einen oder anderen Firma antreffen kann die seit 15 jahren ihr Netz bei IBM gekauft und nicht mehr überholt haben :-) (Tokenring) sowas wird heutzutage nicht mehr verwendet, ebenso das BUS System mit Coaxkabel. (peer to peer) Man trifft es stellenweise noch an in kleineren Büros mit bis zu 10 Rechnern wo gelegtlich kleinere Datenmengen von einem Rechner zum anderen übertragen werden oder in heterogenen Netzen ist aber so gut wie ausgestorben.

Jürgen


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