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Linux muss wieder her !!!





Frage

Hi! Ich hab da ein kleines Problem bei dem ich Hilfe brauche: Wir hatten in unserer Schule jetzt zwei Jahre lang Linux(Suse 7.3) und jetzt soll wieder Windoof angeschafft werden. Da ich man könnte sagen verrückt nach Linux bin, würde ich viel darum geben wieder auf Linux umzusteigen. Da ich aber zusätzlich noch mit den entsprechenden ARgumenten mitzureden hätte, habe ich eine Bitte an alle: Bitte postet hier alle Vorzüge von Linux und Nachteile von Windows 2000, die euch einfallen. Es hängt viel davon ab. Danke Saiya-jin

Antwort 1 von Unforgiven_II

Sorry, aber ich denke die Schüler können wenn sie mit Windows umgehen später weit mehr in Unternehmen einbringen, denn welches Unternehmen verwendet Linux?

(Natürlich gibt es ein paar, aber die Chance dass man dort landet ist sehr gering denke ich)

Auserdem ist es einfacher für viele Windows zu verstehen.


Antwort 2 von Linuxer_

Okay ich versuche mal Objektiv Vor- Nachteile zu erläutern.

Vorteile:

1. Linux kann kostenlos vom Internet heruntergeladen werden ( wobei einige Distributoren abgespeckte Versionen anbieten)

2. Linux ist im Normalfall sehr stabil.

3. Es gibt keine Registry, daher auch keine verwäisten Einträge und Performanceabfälle nach längerer Betriebsdauer, wer kennt das nicht, dass nach Monaten das System auf einmal immer langsamer wird.

4. Es gibt nicht so viele Viren für Linux, daher ist die Chance geringer mit einem Virus infiziert zu werden.

5. Linux lässt sich , vorrausgesetzt ein versierter User sitzt an der Kiste, universell anpassen und erweitern.

6. Ein riesiges Angebot an kostenloser Software ist vorhanden

7. Ein riesiges Angebot an kostenloser Dokumentation, was einen den Kauf von Büchern erspart.

8. Linux ist immer auf dem neuesten Stand der Technik, da es von vielen Universitäten zur Forschung herangezogen wird.

9. Spyware ist unter Linux so gut wie unmöglich, sei es seitens des Betriebsystems oder der Software, da in den meisten Fällen Quellcode vorliegt und dieser von genügend Leuten unter die Lupe genommen wird.

Nachteile: Nicht alle Hersteller beiten Treiber für Linux an. Professionelle Publisching Software fehlt. Na und manche würden sagen das Spieleangebot ist auch ein Nachteil. Aber zum Spielen gibts auch Game Cube und Co und Pcs wurden ja nicht ursprünglich zum Spielen entwickelt, also von da her....

Antwort 3 von hastma

der seitenaufbau bei linux ist schneller als bei windoof.

linux verbraucht nicht so viele systemrecourcen

es stammt nicht von BILL GATES!!!!!!!!!!!



Antwort 4 von Tobias Kastner

Hallo!

Ein Vorteil, der bei der heute leider oft sehr weit verbreiteten "Raubkopierermentalität", leider oft vergessen wird:

-> Man kann Linux und sehr, sehr viel Software, die in der Schule eingesetzt wird, seinen Schülern ohne "schlechtes Gewissen" und ganz legal zum kopieren geben. Die Schüler können dann Erlerntes zu Hause vertiefen und wiederholen.

-> Man macht sich nicht von einem Hersteller abhängig

-> Man hat sehr viel mehr Freiheiten und Möglichkeiten sich das System an seine Bedürfnisse anzupassen

-> Der Lerneffekt ist meist größer

-> Es macht einfach mehr Spaß;-)

Weitere Anregungen zur Diskussion:
http://www.pingos.schulnetz.org/info/linux/warum_linux.php

Gruß
Tobias

Antwort 5 von Ich-bin

Windows (kann) genauso stabil wie Linux sein, es liegt meistens am User der jeden Käse (mich eingeschlossen) inst. und das System immer schlechter macht bis es steht. Das ist bei Linux kaum nötig weil (fast) alles schon dabei ist.
Aber in der Schule wo wahrscheinlich Anfänger am PC sitzten würde ich auf Windows setzten. Ist einfacher in der Handhabung und die meisten PC´s haben wohl dieses drauf.

Zair

Antwort 6 von Little Penguin

@Sayablabla: SChreib NIE wieder im meinem Namen Beiträte du, du Spieler... :)

Ne, finds aber gut, dass du dich auch dafür einsetzt. Auch wenn es meine Masche ist!

Windows ist echt blöd, vorallem im Netzwerk-Betrieb!

Antwort 7 von kinder-riegel

GNU/Linux?

pro:

- n/a


contra:

- über 80% der unter GPL stehenden Software, die somit verwendet werden kann, ist "beta"

- GNU/Linux ist... WITHOUT ANY WARRANTY; without even the implied warranty of
MERCHANTABILITY or FITNESS FOR A PARTICULAR PURPOSE.

- Hat keinen Web-browser der aus schlecht (also nach keinen Standard) zusammen geschusterten sites, so ein "gutes" Ergebnis wiedergeben kann, wie der IEx

- Linux ist nur ein "schlechtes" Abbild von einem Unix.

- Unix gibt es bekanntlich seit über 30Jahren, selbst das konnte sich (auf einer "Workstation") nicht durchsetzen. (Warum sollte es dann Linux)

- Linux ist nur was für hacker & Leute die mit Ihrer Freizeit nichts anzufangen haben.

- war alles nur spass, nicht denken ich glaube dies wirklich was ich dort schrieb.

Gruss Alexander.

Antwort 8 von Linuxer_

Achja hab gerade gelesen Audi setzt zur Berechnung bei CAD CAE einen LinuxCluster mit 100 Intel Prozesseren ein, na sowat geht wohl mit Windoof nicht:-)

@Ich-bin guck mal zu netcraft die haben ne Statistik zu uptimes von Webservern, Supportnet ist da auch dabei, jo und wenn du dir mal die Uptimes anguckst, Windows sieht da dermaßen blass aus, dass es schlimmer gar nicht mehr geht.

Supportnet hat ne durchschnittliche Uptime von ca 40 h, dagegen stehen da Server mit BSD und Apache die 1200h Uptimes haben, also erzähl mir nix von wegen Stabilität in Bezug auf Windows.

Antwort 9 von sasch

der grösste vorteil ist folgender:
linux ist ein unix. im profibereich der it, insbesondere wenn es um sicherheit geht, und auf serverebene kommt der versierte it-ler nicht um unix herum. der vorteil ist eben, wer ein unix kann, versteht auch schnell andere unixe. in unserem betrieb, wir sind einer der grössten deutschen sunverkäufer, ist ein mcse dafür da office-bugs zu verwalten. an unsere e10k darf so einer nicht ran. und ich arbeite lieber an meiner ultra5 als am pc. auch die netzsicherheit im berliner metropolitan network wird auf solarisebene durch uns realisiert. nicht zuletzt werden die server des bundestages auf linux umgestellt. auch hier in erster linie aus sicherheitsüberlegungen.
ergo: windows ist was für den home-pc
linux ist was für it-ler mit niveau.
mfg.
sascha

Antwort 10 von draack

Hi!

Grundsätzlich würde ich mir erst einmal Gedanken darüber machen, was mit den Rechnern angestellt werden soll. Wenn es darum geht, dass den Schülern Grundkenntnisse in der Verwendung von Anwendungssoftware (und das heisst in 90% aller Fälle MS Office) vermittelt werden soll, so wirst Du um Windows nicht herumkommen.
Geht es dagegen um die Vermittlung grundlegender und weiterführender Informatikkenntnisse (Programmierung, Netzwerke, Servertechnologien, Datenbanken, ...) so bietet sich mit Linux eine kostengünstige - und professionellere - Alternative zu Windows.
Wer glaubt, dass der Administrationsaufwand eine Windows-Netzwerkes an einer Schule geringer sei als der eines Linux-Systems, macht eine Milchmädchenrechnung. Die Administration von Windows ERSCHEINT nur einfacher, da viele das System zu kennen GLAUBEN - die Realität sieht da sehr viel anders aus..
Natürlich erschließt sich Linux nicht so einfach wie Windows (wo alles schön bunt und grafisch ist) - aber wenn auf Windows Probleme auftreten, kann guter Rat sehr teuer werden.

Ciao!
Volker.

Antwort 11 von sasch

@kinderriegel
wenn man keine ahnung hat, einfach mal die fresse halten!

Antwort 12 von Linuxer_

@sasch eh schimpf doch nicht über kinder-riegel guck mal auf seinen letzten Satz :-)

Ich wollt ihm auch schon fast nen Drohbrief schreiben, bevor ich die letzte Zeile gelesen habe:-)

Antwort 13 von sasch

oh pardon, wer lesen kann, ist eben doch im vorteil.

manchmal schlägt halt meine blondheit voll durch ;o)

Antwort 14 von Asmodis

nun auch mal ein paar zeilen von mir dazu ! ! !
ich nutze beide systeme - sowohl win98, nt und 2000 - als auch linux und SUN Solaris (Unix) .
somit habe ich die möglichkeit, mir von allem das beste heraus zu suchen - und das argument, dass es keine oder kaum
spiele gibt für linux, gilt NICHT !!!
dafür war der pc auch nie gedacht ! ! !
euer asmodis

Antwort 15 von axelinux

Also wenn das OS dazu da ist, den Sch?lern die Arbeitsweise von Computersystemen nahezubringen, dann geht kein Weg an Linux vorbei. Wie will man jemandem zeigen, wie W indows arbeitet, das weiss wahrscheinlich noch nicht einal Bill der Gro?e ;-).
Unter Linux kann man Alles nachvollziehen.
Au?erdem kommt man bei Linux kaum in Lizensschwierigkeiten. Und Support ist f?r Windows genauso teuer wie f?r Linux, meisst nur viel schlechter. Und wie Office Programme funktionieren kann man auch unter Linux trainieren, den Funktionsumfang von MS Office braucht doch eh kein Mensch. Und unter Linux kann man 100x mehr Anwendungsm?glichkeiten kostenlos testen als unter Windows legal m?glich w?re. Ein Horror, f?r eine ganze Schule gute DTP Software f?r MS kaufen zu m?ssen. Unter Linux kann man auch meist viel besser die Arbeitsweise der Programme nachvollziehen, und man soll doch verstehen was man tut, oder nicht. Bei Anwendungen f?r MS sind oft nur viele sch?ne bunte Kn?pfe, die dann irgendetwas ver?ndern, aber keiner wei?, was eigentlich passiert. Und zum Schlu? noch eins, wer mit Linux umgehen kann, beherrscht auch Windows, umgekehrt kaum.
:-))

Antwort 16 von Linuxer_

@Asmodis so du nutzt also auch Linux, komisch wüsste jetzt gar nicht, dass du schon mal was zu Linux im Forum gepostet hast ? Oder benutzt du Linux vielleicht doch nicht so oft:-)

@avelinux na und du gefälltst mir auch guck mal deine ü,ö,ä s werden nicht angezeigt, ich glaube auch du hast Linux noch nicht richtig im Griff.

Antwort 17 von axelinux

@Linuxer, ich bin gerade an einer W2K Workstation, sorry :-).

Antwort 18 von kinder-riegel

@sasch

[schwafel]
...auch die
netzsicherheit im berliner metropolitan network wird auf
solarisebene durch __uns__ realisiert.

Bist du Dir sicher, dass die Kunden keinen Vertrag haben? (coverage= silver/gold/platin)
Kann es sein, dass Ihr "nur" reseller seid?
Ein radiance-case und das Germany CCC sagt dir auch nichts?
Kann es sein, dass sobald ein Problem mit einer SUN-Kiste besteht, Ihr sofort einen Case beim CCC aufmacht? (es sei den es geht darum einen explorer zu ziehen oder ein kleines sync auf dem OBP zu starten)
Kommt es mir so vor, dass du dich mit fremden Federn schmückst?


[...]
an unsere e10k darf so einer nicht
ran. und ich arbeite lieber an meiner ultra5 als am pc.

Dann "arbeitest" du bestimmt an der SSP (bzw. spare SSP, wenn Ihr sowas habt), weil du darfst ja an den domains rum basteln, System-boards ein & aus stecken, fiber-channels ein & aus stöppseln, am Veritas VM rum-stricken usw. (Neuerdings verwendet man ja eine e250 als ssp. wie gesagt neuerdings)

Und überhaupt, wieso (als WS) keine rays?

Du brauchst dich hier nicht profilieren, es juckt mich nicht, dass du so ein toller Hecht bist.

Mach mal ein "stop a" und lehne dich zurück.

Sorry, aber deine Überheblichkeit hat mich doch einwenig genervt.

Gruss... und nimm es mir nicht übel aber so "doof" bin ich auch nicht.

Alex.

Antwort 19 von Little Penguin

Also ich verstehe ganz ehrlich nicht, warum die meisten Leute so abwertend sind gegenüber linux.
Bei uns in der SChule ging es in etwa so: "Welches System ist installiert?" - "Linux." - "oh gott ..."

Ich schätze mal, dass ca. 75% aus Prinzip und Nichts-Neues-Lernen-Wollerei nichts mit Linux zu tun haben wollen. dan etwa 15% kannten Linux und finden es nicht gut! 5% kannten Linux und wahren einverstanden und 5% "liebten" Linux.

Vorallem die Schüler, die Linux betreut haben, hatten wesentlich mehr Spass.
Ich sage nur, vor ein paar Tagen mussten wir an sage und schreibe 25 Rechnern einstellen, dass das Passwort nie abläuft, und das alles geht ja nur über direkt einstellen, kein Script oder sowas ist da möglich!

Das war Stress pur. Unter Linux hätte man einfach ein kleines Script geschrieben und das auf jedem Rechner ausgeführt aber nein ... :-(

Tja, und nun gibts genausoviel Stress mit den Profielen, dem Samba-Server, dem Print-Server, den Sherrif-Cards usw. wie früher mit der Aufklärung der "nicht-lernwilligen" Lehrern. Schlimm!

Also ich kenne echt keinen Grund Linux zu verabscheuen, ich meine, ALLES, was unter WIndows geht, geht auch unter Linux, da geht sogar viel mehr!

Und oft wird ja gesagt, dass es für WIndows viel mehr Programme gibt, aber mal im Ernst, kann irgendein WIndows-User von sich behaupten, dass er ganze 7CDs mit Programmen installiert hat? ich glaube nicht wirklich...

Und noch was: Kann mir jemand was sagen, wo ich ein gutes Linux-Forum finde, um meine "Liebe zu Linux" so richtig ausleben zu können???

Antwort 20 von BlueMarS

@Little Penguin
Am besten kann man wahrscheinlich die "Liebe zu Linux" in einer örtlichen LUG ("Linux User Group") ausleben.
Bei einer LUG gibt's meist regelmäßige Treffen, meist auch mailinglisten und manchmal sogar Foren.
(siehe z.B: http://www.pl-berichte.de/lugs/[/ur] - Diese List ist leider recht klein, es gibt welche die viel länger sind)

Antwort 21 von BlueMarS

Antwort 22 von Saiya-jin

Hey, ich find das cool, das sich so viele hier beteiligen. Bisher waren schon nen paar gute Argumente drin.

@kinder-riegel - Ich denke mal das Linux nur was für Hacker ist, ist ein Gerücht ist, das sich schon lange als falsch erwiesen hat.



Antwort 23 von eisen

also die Kinder-Riegel Sache ist doch mit dem letzten Satz von ihm geklärt;-).
Hatte aber auch schon die verbalen Fäuste geballt...

Wo will eine Schule die ganze Kohle hernehmen, um komplett auf Windows umzusteigen? Da sollte die bei Linux eingesparte Summe besser in weitere Rechner umgesetzt werden.

Office: Meinen einige Pos(t)er wirklich ernsthaft, den Umgang damit könne man nur an einem Windows Rechner lernen? Muahahhaha, so weit isses schon mit der Verdummung durch BG.

Wenn Schüler wirklich ihre Linux Rechner selbst verwalten und Distries umsetzen können, dann wette ich, dass die es später locker mit anderen aufnehmen können, die in ihrer Schulzeit bloss an Windows die Filesharer haben laufen lassen. Was soll denn Windows können, was man unbedingt fürs Leben braucht, und was Linux nicht kann?

Antwort 24 von sasch

@kinderriegel

wir sind datacenter solution provider

gigacrypt wurde von unserer tochter secware entwickelt und läuft auf solaris.
sun hat aber nichts damit zu tun.
wir haben ein heterogenes netz. rays sind in der planung, aber mangels kapital noch nicht angeschafft.

macht nichts, wenn ich dir überheblich vorkam. was juckt es die deutsche eiche, wenn sich ein wildschwein dran kratzt?

mach mal ein sys-unconfig, dann ist alles wieder neu.
mfg.
sascha

Antwort 25 von kinder-riegel

@sasch

> wir sind datacenter solution provider

Ja, ich freu auch für dich.


@eisen

> also die Kinder-Riegel Sache ist doch mit dem letzten Satz von ihm geklärt;-).

Also ich fand es ganz lustig, wollte nur mal wissen wieviel sich stinkend wütend über den __kinder-rigel__ auslassen :-)

Einige hier, wie z.B. der Linuxer, kennen micht "einwenig" und wissen, dass ich Linux ganz gern hab.
Die erkennen sofort, dass es nur um ein joke hangelt ;-)

@Saiya-jin
Ich wollte ergänzend, noch einige Vorteil auflisten.

- Skalierbarkeit, linux kann man (fast) allen umständen anpassen. (Wie ein turnschuh, der einfach jedem passt)

Als Bsp. fli4l router, nur 1.4 MB gross funktionert auf einem 486(SX/DX) mit nur 8MB RAM.

- Mit Linux hat man selbst i.d. Hand was alles im System integriert ist und was nicht. (Nicht wie bei MS wo es einfach keine Möglichkeit gibt den IEx zu deinstallieren) Man könnte es als gewisse Freiheit ansehen.

- Linux verkauft dich nicht für blöd, mag etwas merkwürdig klingen. Es geht darum, dass es unter Linux immer eine Möglichkeit der Recherche gibt.

- Hardware probleme können viel schneller erkannt werden. (z.B. Festplatte / log-files)

- Linux läuft auf sehr vielen System Plattformen (und bds auf noch vielen mehr...)

Gut, das wars vorerst.
Ich hoffe es bringt dich weiter, denn Linux gehört (denke ich) auf alle fälle i.d. Schule. Damit kann man etwas über sein(e) Hardware/system lernen und das kann doch für unsere kiddis nur gut sein.

Gruss Alex.

Antwort 26 von draack

Hi!

@eisen: In welcher Realität lebst Du denn? In 95% aller Fälle heisst Office = Microsoft Office (erkundige Dich mal bei Deinen Freunden, die einen Computer haben, OHNE beruflich im IT-Bereich zu sein). Natürlich kann man (frau auch!) den Umgang mit Office Produkten unter Linux lernen (die Vorgehensweisen ähneln sich ja schließlich) aber in der Bürowelt (und ich meine hier keine WordPerfect-Oasen oder StarOffice-Nischen) ist MS Office DAS beherrschende Office Paket. Und Otto Normaluser und Brigitte Mustermann wollen nicht den Umgang mit x-Office Paketen lernen. Dazu fehlt die Zeit, die Motivation und oft genug auch die technischen und intellektuellen Fähigkeiten (das ist nicht so überheblich gemeint wie es klingt).
Jetzt komme mir bitte Keiner mit "Ja, aber bei der Stadt XY benutzen wir das Produkt AB" - ich kenne solche Einzelbeispiele. Aber nur grosse Unternehmen und öffentliche Institutionen können es sich leisten, Ihre Mitarbeiter auf grossangelegte Schulungen für WP oder SO zu schicken. Jede andere Firma setzt einfach (z.B. in kaufmännischen Berufen) den (relativ) sicheren Umgang mit MS Word und MS Excel vorraus.

Es kommt (wie ich oben gesagt habe) eben darauf an, was vermittelt werden soll.

Ciao!
Volker.

P.S.: Ich will hier keine Lanze für MS-Produkte brechen. (Um Gottes Willen!)

Antwort 27 von kinder-riegel

@draack

Ich muss dir, wohl oder übel, zustimmen.
Z.z. ist (leider Gottes) "MS Office DAS beherrschende Office Paket" aber ich hoffe, dass es sich naher Zukunft einmal ändert.

Gruss Alex.

Antwort 28 von eisen

naja, aber nur weil alle diesen Denkfehler begehen, muss er noch lange nicht dadurch richtiger werden.

Für mich bleibt Office ein allgemeiner Begriff. Und solch ein Denken sollte in der Schule den Schülern bereits gelehrt werden. Mal die Augen aufmachen und verstehen, was solch ein Anglizismus eigentlich bedeutet.

Man baut in England ja auch Fenster in die Wände, und nicht neuerdings Betriebssysteme.

Antwort 29 von Little Penguin

Also ich finde auch, dass es noch lange kein Grund für Windows ist nur weil die meisten Lehrer es so verstehen: Betriebssystem = Windows, Office = MS Office.

Das zeigt doch eigentlich nur, wie "beeinträchtigt" die sind.

Und ehrlich gesagt weiß die Schule nicht wirklich wie sie die Kosten begleichen soll, aber wenn die Lehrer meinen.

Ich finde auch, dass wenigstens den SChülern die Möglichkeit gegeben werden sollte nicht nur Windows zu kennen.

Ich meine, die, die das System gewartet haben, Saya..., Ich und noch viele andere haben jetzt Linux-Erfahrung (nicht megamäßig viel, aber immerhin) und auch Linux noch zu hause.
Doch was ist mit denen, die das nicht haben? FInd ich nicht gut.

Und das schlimme ist ja wirklich, dass der Hauptgrund der Lehrer wohl ist, dass sie nichts neues mehr lernen wollen! FInd ich ebenfalls bescheuert, mir hat es megamäßig viel Spass gemacht Linux kennenzulernen und so... (unverständnis...)

ZUm Abschluss noch eine Frage, wenn man an KDE mitarbeiten möchte, wo muss ich mich dann hinwenden?

Tschüss lp

Antwort 30 von Saiya-jin

@LP Immer ganz hoch hinaus , ne? ;-)

Antwort 31 von Little Penguin

Nö, aber Linux ist toll und will unterstützt werden und Qt ist wohl besser als C++ unter Windows! (Vorallem ist es fast platformunabhängig!)

aber das verstehst du ja net... ;-)

Antwort 32 von Tronje

Hey saiya-jin,

mal eine ganz andere Frage:

Bist du auf einer öffentlichen Schule?

Wenn ja, kannst du wahrscheinlich hunderte Argumente pro Linux anbringen und hast keine Chance.
Nach meinen Erfahrungen als Mitglied eines Schulausschusses aud kommunaler Ebene sind die wirklichen Entscheidungsträger nicht die Rektoren und Fachlehrer einer Schule sondern die "weltfremden" und alten Politikern.
Und diese Sorte Mensch ist nicht gerade für Innovation bekannt....


Gruss,

Tronje

Antwort 33 von draack

Hi!

@Little Penguin: Qt ist eine C++ Klassenbibliothek auch für Windows ... das Qt besser als die MFC (würg!) ist, meine ich aber auch!

Es sollte hier nicht auf irgendwelche Grabenkriege herauslaufen. Die Argumente, die für Linux sprechen sollen, sollten auch auf den Anwendungszweck der Rechner zugeschnitten sein.
Es hat wenig Sinn, über die Vorteile von Linux als BS (oder als Entwicklungsumgebung für Qt) zu reden, wenn es um die Vermittlung von Textverarbeitungskenntnissen gehen soll.

Ich verstehe auch nicht, warum die meisten Linuxer immer wieder mit solchen Argumenten anfangen - es bringt nichts! Versetze Dich in die Lage der/des Entscheidungsträger/-s und überlege, was für sie entscheidene Argumente sein könnten (Preis?). Und überlege Dir vorher, welche Gegenargumente kommen können (spiele mal den "Advocatus Diaboli").

Viel Erfolg!
Volker.

Antwort 34 von christian1001

@ Little Penguin

Wir lernen in der Schule Linux.(aber nur in einem Fach. Sonst haben wir MS Windows 2000 und Office XP.) Shellprogrammierung in der Bashshell (Suse 6.3 glaub ich)

Ich finde es auch nicht so schlecht. Zuhause benutze ich aber immer die grafische Oberfläche (KDE).

Antwort 35 von Little Penguin

Also ich muss sagen, Linux in der SChule, praktisch als eigenes Thema, das ist doch wunderbar! ich meine, das ist wenigstens ein Kompromiss, nicht nur WIndows eben!

FInd ich toll...

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