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Siegeszug der CD
Frage
Hallo,
seit zwanzig Jahren sind sie jetzt auf dem Markt.
Und nun zur Frage der Haltbarkeit: Ist jemandem schon mal eine CD durch Altersschwäche kaputt gegangen, und falls ja, wie lange hat sie gehalten? Richtige Lagerung mal vorausgesetzt.
Gruß,
Harald
Antwort 1 von Grabestau
Hi !
Das hängt natürlich vom Rohling ab. Manche Hersteller geben Angaben von 70 Jahren Lebensdauer, bei richtiger Lagerung. Normalerweise ist das übertrieben. Nach 40 Jahren wirds schon kritisch. Aber am praktischen Beispiel konnte es halt noch nicht getestet werden ;-)
Also ich habe eine Musik CD von 1988 und sie funzt noch einwandtfrei.
bye
Grabestau
Das hängt natürlich vom Rohling ab. Manche Hersteller geben Angaben von 70 Jahren Lebensdauer, bei richtiger Lagerung. Normalerweise ist das übertrieben. Nach 40 Jahren wirds schon kritisch. Aber am praktischen Beispiel konnte es halt noch nicht getestet werden ;-)
Also ich habe eine Musik CD von 1988 und sie funzt noch einwandtfrei.
bye
Grabestau
Antwort 2 von ThK
Üblicherweise wird die Lebensdauer von CDs schon mit einigen Jahrzehnten (auch 100 Jahre und mehr) angegeben – theoretisch jedenfalls, denn echte 1:1 Erfahrungswerte kann es ja nicht geben.
Ich denke da eine allgemein gültige, verbindliche Aussage zu treffen ist schwer. Es gibt enorme Qualitätsunterschiede bei den Rohlingen. Auch bei den Brennern selbst ist das so – da sind nicht alle gleich gut! Zu schnelle Brenngeschwindigkeit ist auch nicht ideal – da schleichen sich natürlich leichter Fehler ein.
Was viele nicht wissen: Selbst unter Bestbedingungen gebrannte CDs enthalten bereits einen gewissen Anteil an Fehlern, der bei schlechtem Material natürlich im Verhältnis ansteigt.
Im Endeffekt kommt es darauf an, wie viele solcher Fehler (als „C1 bzw. C2-Errors“ werden diese bezeichnet) ein solcher Rohling nach dem Brennen aufweist (von Fehlern während des Brennvorganges rede ich gar nicht – da muß man den Krempel eh sofort wegwerfen).
Auch die Aufbewahrung/Lagerung spielt eine große Rolle. Setzt man z.B. eine beschriebene CD längere Zeit direkter Sonneneinstrahlung aus, kann sie – wieder je nach Qualität – bereits beschädigt und teilweise unleserlich bis völlig hinüber sein.
Dann sollten es auch keine Billigst-Scheiben aus dem Supermarkt um die Ecke sein und ein No-Name- Brenner aus einem Komplettsystem wäre für dauerhafte Datensicherung auch nicht die Wahl meines Vertrauens. Außerdem würde ich die CD nach dem Brennen mit geeigneten Programmen gründlich testen.
Ich verwende CD-Check, ein Programm, welches CRC-Prüfsummen für jede Datei erstellt, welche ich dann nach dem Brennen gegenchecken kann. So kann ich sicher sein, daß die Daten 1:1 kopiert wurden und keine Fehler mitgebrannt wurden.
Download hier: http://www.elpros.si/CDCheck/
Eine Alternative wäre der "Easy MD5 Creator", der statt CRC eben MD5-Checksummen zu Datenverifizierung verwendet.
Download hier: http://www.therudeone.com/ftp/applications/easy_md5_creator/index.htm
Bei besonders wichtigen Daten checke ich die gebrannte CD zusätzlich noch mit „CD-Speed“ (C2-Fehler) bzw. „CD-Doctor“ (C1+C2-Fehler) auf „Brenn-/Lesefehler“
C2-Errors dürften gar keine auf der Scheibe sein. C1-Fehler sind immer vorhanden, sollten aber ein gewisses (Durchschnitts)Maß nicht übersteigen.
Die beiden ersten Programme sind Freeware!
CD-Speed/CD-Quality-Test ist bei Nero enthalten.
CD-Doctor ist ein spezielles und nicht ganz offizielles Lite-On-Tool ;-) und funktioniert nur mitGeräten dieser Marke.
Ich denke da eine allgemein gültige, verbindliche Aussage zu treffen ist schwer. Es gibt enorme Qualitätsunterschiede bei den Rohlingen. Auch bei den Brennern selbst ist das so – da sind nicht alle gleich gut! Zu schnelle Brenngeschwindigkeit ist auch nicht ideal – da schleichen sich natürlich leichter Fehler ein.
Was viele nicht wissen: Selbst unter Bestbedingungen gebrannte CDs enthalten bereits einen gewissen Anteil an Fehlern, der bei schlechtem Material natürlich im Verhältnis ansteigt.
Im Endeffekt kommt es darauf an, wie viele solcher Fehler (als „C1 bzw. C2-Errors“ werden diese bezeichnet) ein solcher Rohling nach dem Brennen aufweist (von Fehlern während des Brennvorganges rede ich gar nicht – da muß man den Krempel eh sofort wegwerfen).
Auch die Aufbewahrung/Lagerung spielt eine große Rolle. Setzt man z.B. eine beschriebene CD längere Zeit direkter Sonneneinstrahlung aus, kann sie – wieder je nach Qualität – bereits beschädigt und teilweise unleserlich bis völlig hinüber sein.
Dann sollten es auch keine Billigst-Scheiben aus dem Supermarkt um die Ecke sein und ein No-Name- Brenner aus einem Komplettsystem wäre für dauerhafte Datensicherung auch nicht die Wahl meines Vertrauens. Außerdem würde ich die CD nach dem Brennen mit geeigneten Programmen gründlich testen.
Ich verwende CD-Check, ein Programm, welches CRC-Prüfsummen für jede Datei erstellt, welche ich dann nach dem Brennen gegenchecken kann. So kann ich sicher sein, daß die Daten 1:1 kopiert wurden und keine Fehler mitgebrannt wurden.
Download hier: http://www.elpros.si/CDCheck/
Eine Alternative wäre der "Easy MD5 Creator", der statt CRC eben MD5-Checksummen zu Datenverifizierung verwendet.
Download hier: http://www.therudeone.com/ftp/applications/easy_md5_creator/index.htm
Bei besonders wichtigen Daten checke ich die gebrannte CD zusätzlich noch mit „CD-Speed“ (C2-Fehler) bzw. „CD-Doctor“ (C1+C2-Fehler) auf „Brenn-/Lesefehler“
C2-Errors dürften gar keine auf der Scheibe sein. C1-Fehler sind immer vorhanden, sollten aber ein gewisses (Durchschnitts)Maß nicht übersteigen.
Die beiden ersten Programme sind Freeware!
CD-Speed/CD-Quality-Test ist bei Nero enthalten.
CD-Doctor ist ein spezielles und nicht ganz offizielles Lite-On-Tool ;-) und funktioniert nur mitGeräten dieser Marke.

