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Linux im Selbstbau
Frage
Hi *.*
Ich möchte mir gerne ein Linux zurechtschneiden, welches ganz auf Mandrake, Suse & Co verzichtet, da die mir langsam zu sehr Windows-Like werden. Damit meine ich den ganzen Müll den man einfach auf die Platte gehauen bekommt ( Teekocher-Programme, 4 Browser, 87 shells, 3 HTML- und 12 Text Editoren )
Auch wenn man vieles abwählen kann, so sind doch am Ende einige MBs von der Platte weg.
Deswegen suche ich entweder nen Buch oder ne Internetseite die einen den Aufbau das nötige Wissen vermittelt um ein Linux-System, vom Kernel her angefangen, aufbaut.
Gruss Kai
Antwort 1 von lostmind
Nimm doch einfach GenToo-Linux, das kannst du dir zurechtschneidern wie du es willst.
Ist wirklich was für Profis und bietet ein gutes Forum.
Siehe
http://www.gentoo.de/
Gruß
Ist wirklich was für Profis und bietet ein gutes Forum.
Siehe
http://www.gentoo.de/
Gruß
Antwort 2 von Samba
Offen gesagt kann ich Dich nicht verstehen (Linux from scratch - Gentoo ist ok!), aber ist sicher sehr lehrreich. Voraussetzung ist viiiiiiiel Zeit und Geduld und natürlich Enthusiasmus.
Wenn Du unter Mandrake (als Beispiel) alles abwählst, kannst Du IMO völlig ausreichend Deinem Spieltrieb fröhnen...
Wenn Du unter Mandrake (als Beispiel) alles abwählst, kannst Du IMO völlig ausreichend Deinem Spieltrieb fröhnen...
Antwort 3 von moktar
Hallo, wenn Du Dir etwas Zeit lässt bein intsallieren, wirst Du sehen daß Du bei ziemlich allen Linux-Distris gleich am Anfang die Möglichkeit hast ein Minimal-System zu installieren, dann kannst Du später ganz nach Bedarf Dein System aufrüsten.
Das was Du als Müll bezeichnest ist bei allen Versionen dabei, Du brauchst es ja nicht zu benutzen.
Aber ein "eigenes Linux" zu bauen braucht viel Erfahrung und ob Du die hast ???
Das was Du als Müll bezeichnest ist bei allen Versionen dabei, Du brauchst es ja nicht zu benutzen.
Aber ein "eigenes Linux" zu bauen braucht viel Erfahrung und ob Du die hast ???
Antwort 4 von Tuxchen
Antwort 5 von Kai
Hi, danke an alle für die Antworten.
Klar, man kann bei Mandrake alles abwählen, aber trotzdem landen noch 93MB auf der Platte. Und da ich mich seit 1999 mit Linux ein wenig beschäftigt habe ist's zwar noch hier und da verzwickt, aber nicht mehr ganz so chaotisch wie am ersten Tag.
Sollte es mal nen AmigaOS für den PC geben, ohne Emulator, nehm ich das. :)
C ya
Klar, man kann bei Mandrake alles abwählen, aber trotzdem landen noch 93MB auf der Platte. Und da ich mich seit 1999 mit Linux ein wenig beschäftigt habe ist's zwar noch hier und da verzwickt, aber nicht mehr ganz so chaotisch wie am ersten Tag.
Sollte es mal nen AmigaOS für den PC geben, ohne Emulator, nehm ich das. :)
C ya
Antwort 6 von Samba
Dann bau Dir ein Linux im Single-User-Modus :-)
Oder nimm UAE und arbeite nur darunter.
Auf meinem Laptop hab ich jetzt nur noch den UAE mit AmigaOS 3.9 und Picasso96-Treiber. Das Ganze läuft unter Debian mit Minimalkonfiguration.
Auch 10 Jahre alte Spiele haben ihren Reiz... :-)
Oder nimm UAE und arbeite nur darunter.
Auf meinem Laptop hab ich jetzt nur noch den UAE mit AmigaOS 3.9 und Picasso96-Treiber. Das Ganze läuft unter Debian mit Minimalkonfiguration.
Auch 10 Jahre alte Spiele haben ihren Reiz... :-)
Antwort 7 von Kai
Hi. Den UAE kenn ich, aber Emulation ist leider nur ne Emulation. :-/
Ausserdem soll das Linux auf den Rechner mit ner 850er Platte und 64MB RAM. Deswegen soll alles möglichst klein sein. Ich sehe es jedenfalls nicht ein irgendwas aufzurüsten, nur weil MS jedes halbe Jahr zur Schlacht ruft.
Man glaubt es kaum, dass gerade Bill Gates mal sagte, dass 640KB genug sind.
Und mein anderer Linux-Rechner braucht grad mal 9MB RAM wenn er hochgefahren ist. Da hat man noch was von seiner Kiste :)
Gruss
Kai
Ausserdem soll das Linux auf den Rechner mit ner 850er Platte und 64MB RAM. Deswegen soll alles möglichst klein sein. Ich sehe es jedenfalls nicht ein irgendwas aufzurüsten, nur weil MS jedes halbe Jahr zur Schlacht ruft.
Man glaubt es kaum, dass gerade Bill Gates mal sagte, dass 640KB genug sind.
Und mein anderer Linux-Rechner braucht grad mal 9MB RAM wenn er hochgefahren ist. Da hat man noch was von seiner Kiste :)
Gruss
Kai
Antwort 8 von Samba
Na ja, das war natürlich nicht so ganz ernst gemeint von mir. Aber - offen gesagt - ist Dein Hang zum Minimalismus schon etwas p*ranoid.
Es ist schon richtig, dass man hardwaretechnisch nicht immer auf dem neuesten Stand sein muss, um mit einem Rechner zu arbeiten. Einen guten Kompromiss zu finden, ist schwierig, ich weiß. Aber ein Debian, Slackware oder Gentoo mit schlankem WM (oder sogar ohne X) ist schnell eingerichtet. Willst Du wirklich sämtliche Scripte selber schreiben?? Du wirst 2 Jahre daran sitzen, bis Du es so hast, wie es Debian in 15 Min. bei Dir eingerichtet hat. Und die Hardwareanforderungen sind bei weitem nicht so hoch wie bei SuSE & Co.
Ich weck Dich jetzt einfach mal...
Es ist schon richtig, dass man hardwaretechnisch nicht immer auf dem neuesten Stand sein muss, um mit einem Rechner zu arbeiten. Einen guten Kompromiss zu finden, ist schwierig, ich weiß. Aber ein Debian, Slackware oder Gentoo mit schlankem WM (oder sogar ohne X) ist schnell eingerichtet. Willst Du wirklich sämtliche Scripte selber schreiben?? Du wirst 2 Jahre daran sitzen, bis Du es so hast, wie es Debian in 15 Min. bei Dir eingerichtet hat. Und die Hardwareanforderungen sind bei weitem nicht so hoch wie bei SuSE & Co.
Ich weck Dich jetzt einfach mal...
Antwort 9 von Kai
Hi Samba,
also ?paranoiod? ist das hier:
http://www.etek.chalmers.se/~e8gus/nano98/
bzw. einfach nur so wie es sein sollte :-))
Ich bin damals mit 3MB ausgekommen, warum sollte ich jetzt 1GB brauchen? Bekomme halt nen Anfall wenn ich sehe, dass nen OS 256MB braucht um überhaupt vernünftig zu werkeln, nur weil die Leute nicht auf dieses "klicki&bunti" verzichten können.
Naja, die Idee zum selber aufbauen liegt eigentlich darin, dass ich ganz genau nachvollziehen kann was da alles so passiert, damit ich bei Ausfällen weiss wo ich zu gucken habe.
Ohne Ehrgeiz kein Erfolg, jedenfalls mein Motto.
Gruss
Kai
also ?paranoiod? ist das hier:
http://www.etek.chalmers.se/~e8gus/nano98/
bzw. einfach nur so wie es sein sollte :-))
Ich bin damals mit 3MB ausgekommen, warum sollte ich jetzt 1GB brauchen? Bekomme halt nen Anfall wenn ich sehe, dass nen OS 256MB braucht um überhaupt vernünftig zu werkeln, nur weil die Leute nicht auf dieses "klicki&bunti" verzichten können.
Naja, die Idee zum selber aufbauen liegt eigentlich darin, dass ich ganz genau nachvollziehen kann was da alles so passiert, damit ich bei Ausfällen weiss wo ich zu gucken habe.
Ohne Ehrgeiz kein Erfolg, jedenfalls mein Motto.
Gruss
Kai

