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Ein kleiner,aber zeichensetzender Schritt..
Frage
Hessen: Stadt Vellmar schließt durch Bebauungsplan Mobilfunkanlagen in Wohngebieten
aus
http://www.elektrosmognews.de/news/vellmar.htm
Hessen: Stadt Vellmar schließt durch Bebauungsplan Mobilfunkanlagen in Wohngebieten
aus
Quelle: Hessisch-Niedersächsische Allgemeine, 28.05.2003, Sonnenseite von Franz Alt,
03.06.2003, u.a.
Nordhessische Stadt geht mit gutem Beispiel voran
Auf Antrag von Schwarz-Grün Verbannung von Mobilfunkanlagen aus Wohngebieten aus anderen
sensiblen Bereichen - 135 Meter Mindestabstand
Bundesweit einmaliger Bebauungsplan nahezu einstimmig verabschiedet - Musterbeispiel
für vorsorgenden Immissionsschutz
Beispiel sorgt bereits bundesweit für Aufsehen
Die nordhessische Stadt Vellmar sorgt bundesweit für Schlagzeilen, indem sie als eine
der ersten Städte in Deutschland durch die Verabschiedung eines entsprechenden Bebauungsplans
Mobilfunkanlagen in Wohngebieten und anderen sensiblen Bereichen ausschließt. Die
Stadt will damit den bisher ungeklärten Gesundheitsrisiken vorbeugen, die von Mobilfunksendeanlagen
ausgehen können.
Zum Schutz der eigenen Bevölkerung vor der Strahlung von Mobilfunk-Sendeanlagen hat
die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Vellmar deshalb nahezu einstimmig (eine
Enthaltung der FDP) eine städtebauliche Ordnung für den Ausschluss dieser Anlagen
beschlossen. Damit will die Stadt vorsorgenden Immissionsschutz betreiben - über das
hinaus, was das Bundesimmissionsschutzgesetz und die Hessische Bauordnung vorsehen.
Sensible Bereiche, wie Wohnsiedlungen sind künftig von der Neuanlage der Mobilfunk
Sendemasten ausgeschlossen.
Die Initiative ging dabei von der katholischen Kirche und von den Fraktionen der CDU
und Bündnis 90/Die Grünen aus.
Die Mobilfunkversorgung wird in Vellmar auch weiterhin ohne Einschränkung möglich
sein. Vellmar versöhnt damit wirtschaftliche Interessen mit dem Schutz von Mensch
und Umwelt - ein Beispiel, das Schule machen sollte.
Durch den neuen Bebauungsplan werden Mobilfunkanlagen in der Stadt Vellmar künftig
nahezu ausgeschlossen, da diese einen Mindestabstand von 135 Metern zu Wohngebieten
und anderen sensiblen Bereichen einhalten müssen.
Mobilfunkanlagen sollen nur noch auf der "grünen Wiese" plaziert werden, wodurch die
Mobilfunkversorgung in Vellmar problemlos sichergestellt werden könne.
Alle Fraktionen waren sich in dieser Frage einig.
"Die Stadt Vellmar übernimmt mit diesem Beschluß eine Vorreiterrolle für ganz Deutschland.
Nur wenige Gemeinden haben bisher die Vorsorge unternommen, ihre Bürger vor den Immissionen
der Mobilfunksendeanlagen zu schützen."
Mit diesen Worten nahm Hartmut Brondke, Vorsitzender der CDU-Fraktion das vorweg,
was nach ihm Vertreter aller Fraktionen unterstrichen.
Die Mobilfunkindustrie wehrt sich erwartungsgemäß gegen den Präzedenzfall, den Vellmar
damit für ganz Deutschland schafft. Vellmar schließt sich damit dem vorbildlichen
Beispiel der bayrischen Gemeinde Gräfeling an, um seine Bürger vor Gesundheitsrisiken
durch Mobilfunkstrahlung zu schützen.
Kommentar der Elektrosmognews: Vorbildliches Verhalten, das unbedingt von allen anderen
Gemeinden und Städten nachgeahmt werden sollte. 135 Meter Abstand zu Wohngebäuden
bedeutet in den meisten Orten, dass sich keine Mobilfunkanlagen mehr in den Orten
befinden, auch nicht in sogenannten "Randgebieten" oder "Aussenbereichen", die lediglich
durch den Bebauungsplan als solche definiert wurden. Es kann nicht sein, dass Wohnhäuser
durch schmale Wege vom "Aussenbereich" getrennt sind, in denen sich dann nur wenige
Meter neben den Wohnhäusern dann die Mobilfunkantennen befinden. Mit 135 Metern Abstand
zu Wohngebäuden und anderen Bereichen schließt man solche Konstellationen komplett
aus.
Wichtig ist natürlich außerdem, dass die Strahlenbelastung in allen Fällen so niedrig
wie möglich ist, auch außerhalb von 135-Meter-Zonen, da starke Mobilfunksender auch
noch in kilometerweiter Entfernung starke Felder erzeugen können, wenn die Sendeleistung
der Antenne hoch ist, der Hauptstrahl durch Gebäude verläuft, die Antennen niedrig
montiert oder die Strahlung durch Reflexionen verstärkt wird. Dies muss durch Messungen
überprüft werden.
Wichtigstes Prinzip muss dabei sein, dass die Strahlenbelastung so niedrig wie möglich
ist. Die Grenzwerte der ICNIRP und der 26. Bundesimmissionsschutzverordnung, die in
Deutschland und vielen anderen Ländern gesetzlich fixiert sind, können im Hinblick
auf verantwortungsvolle Gesundheitsvorsorge dabei kein Maßstab sein. Denn eine Vielzahl
von wissenschaftlichen epidemiologischen Untersuchungen bei Anwohnern von starken
Rundfunk- und Fernsehsendern haben bereits deutlich unterhalb dieser sogenannten Grenzwerte
erhöhte Leukämieraten bei Kindern sowie beschleunigtes Krebswachstum nachgewiesen.
Antwort 1 von Ralf-Dieter..
Ok,und essen darfste auch nichts mehr,
Leitungswasser trinken ist sowieso Selbstmord.Wusstest Du,dass wahnsinnig viele Menschen beim Sex sterben ?
Ach lassen wiers...bringt sowieso nichts.
Leitungswasser trinken ist sowieso Selbstmord.Wusstest Du,dass wahnsinnig viele Menschen beim Sex sterben ?
Ach lassen wiers...bringt sowieso nichts.
Antwort 2 von vielleicht
Naja, )fast)jeder möchte ein Handy haben und natürlich auch überall erreichbar sein, Netzabdeckung war zumindest mal ein gutes Verkaufsargument.
Trotzdem will die Umsetzer keiner vor seiner Nase gebaut bekommen...
Studien gibts zu dem Thema massig, ich persönlich traue aber nur denen, für die ich auch selbst bezahlt habe ;-)
Über die Leistungen, die da gefahren werden kriegt man ja auch nix raus, zumindest hat "schau mer ma" die Aussage mir gegenüber verweigert.
Trotzdem will die Umsetzer keiner vor seiner Nase gebaut bekommen...
Studien gibts zu dem Thema massig, ich persönlich traue aber nur denen, für die ich auch selbst bezahlt habe ;-)
Über die Leistungen, die da gefahren werden kriegt man ja auch nix raus, zumindest hat "schau mer ma" die Aussage mir gegenüber verweigert.
Antwort 3 von vielleicht
Schon kurios, bei uns im Ort wird auch schon eine Ewigkeit über die Auftsellung eines V-Umsetzers verhandelt, volles Programm.
E hat die Teile einfach auf ein hohes Firmengebäude gepackt und nicht lange diskutiert...anscheined hats noch niemand bemerkt, zumindest hört man nix
E hat die Teile einfach auf ein hohes Firmengebäude gepackt und nicht lange diskutiert...anscheined hats noch niemand bemerkt, zumindest hört man nix
Antwort 4 von SuperDau
jaja, das alte Sankt-Florian-Prinzip... jeder wills nutzen, aber nicht vor der Haustür.... in München soll ne neue Strassenbahn-Linie gebaut werden, die "betroffenen" Anwohner wollen alle die Tram haben, aber bitte nicht durch die eigene Strasse...
Antwort 5 von poorfirele
komischerweise steht der sendemast bei uns direkt auf dem krankenhaus. angeblich haben die funkstrahlen keine auswirkungen auf die medizinischen geräte, aber die mobilfunktelefone müssen dennoch im krankenhausgebäude abgestellt werden. irgendwie verstehe ich da die logik nicht.
Antwort 6 von SuperDau
@poorfirele: da die Sender die meiste Strahlung horizontal aussenden, sind eigentlich die Gebäude, auf denen sie stehen am sichersten vor Strahlen. Deswegen ist es auch eine Fehleinschätzung, wenn die Leute gegen Sendemasten auf Schulen oder Kindergärten sind.... denn dort wäre die Strahlung am geringsten
Antwort 7 von poorfirele
@superdau
danke für die info, habe ich noch nicht gewusst.
aber warum habe ich dann im krankenhaus selber einen vollen sendeempfang? irgendwie müssen sich die funksignale des sendemastes anscheinend im gebäude bemerkbar machen.
danke für die info, habe ich noch nicht gewusst.
aber warum habe ich dann im krankenhaus selber einen vollen sendeempfang? irgendwie müssen sich die funksignale des sendemastes anscheinend im gebäude bemerkbar machen.
Antwort 8 von SuperDau
die Sender überlappen sich ja in der Regel ihrem Radius. Und die Strahlungsgefahr nimmt mit der Entfernung auch ab.
Antwort 9 von BettyBoo
@ Ralf-Dieter
Also, das soooo wahnsinnig viele Leute beim Sex sterben, war mir bisher nicht bekannt.... *grübel*
Das mußt Du mir mal genauer erklären... *fg*
Liebe Grüße
BettyBoo
Also, das soooo wahnsinnig viele Leute beim Sex sterben, war mir bisher nicht bekannt.... *grübel*
Das mußt Du mir mal genauer erklären... *fg*
Liebe Grüße
BettyBoo
Antwort 10 von tschonn
ok, pass bloss auf dass dein moni net starhlt. am besten du schaltest ihnaus und belästigst uns dadurch nimmer :-))

