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Unterstützung bei Problemen mit Eltern???





Frage

Hallo! Ich habe ein etwas größeres Problem! Ich bin 21 Jahre alt und wohne noch zu Hause... Meine Eltern mobben mich andauernd... Ich solle ausziehen, dann legen Sie mir Wohnungsanzeigen vor, und dann kommt wieder das sie mich rauschmeißen etc. Nur weil ich nicht gewillt bin, nebr meiner Lehre mehr als eine Stunde nach Feierabend daheim etwas zu arbeiten. Mein Problem: Ich bin in der Erstausbildung und verdiene lediglich 500€. Was ja leider nicht genug Geld für eine eigene Bude ist. Jetzt habe ich mich über die Berufsausbildungsbeihilfe erkundigt, welche mir die Jugendberatung empfohlen hat... Allerdings bekommt man diese Zuschüße nur wenn man vom Ausbildungsplatz weiter entfernt wohnt... Normalerweise müssten meine Eltern ja für meine Erstausbildung aufkommen, aber als ich sie auf Zuzahlungen angesprochen habe meinten Sie nur, das sie mir ja jederzeit eine Wqohnung zur Verfügung stellen würden. Aber zwei Sätze weiter kam, das Sie mich los werden wollen, und zwar um jeden Preis, es sei Ihnen egal... Mittlerweile wohne ich seit 3 Wochen bei meinem Freund (Im Elternhaus) Mit ihm will ich nicht gleich zusammen ziehen, denn ich will auch selbst auf eigenen Füßen stehen, ohne von meinem Freund abhängig sein zu müssen. Kennt jemand irgendeine Unterstützung in unserem Staat, der mir da helfen könnte...??? Wäre nett wenn ihr mir helfen könntet!!! Danke!!!! Geschrieben für Sunny

Antwort 1 von Lutz1965

Hallo Sunny,

Du hast nicht mal eine Stunde Zeit "eine Stunde nach Feierabend daheim etwas zu arbeiten."

Glaubst Du in Deiner eigenen Bude, mußt Du nichts tun ?....

Also ich bitte Dich, denk mal richtig darüber nach.......

Ich muß auch früh raus und komme spät nach Hause, aber dann ist noch nicht Schluß, dann muß ich noch was tun.......

Aber wenn Du meinst, das Leben ist so leicht, dann frag die Stadtverwaltung, die helfen Dir weiter und sagen Dir auch, was und wo Du was bekommen kannst...

Gruss

Lutz
Gruss

Lutz

Antwort 2 von Griemokhan

Geh doch mal zum zuständigen Arbeitsamt und schildere deinen Fall dem zuständigen Sachbearbeiter für BAB.
Die KollegInnen dort haben nicht selten mit gleich gelagerten Fällen zu tun und wissen das zu handlen.

Habe Mut, dich nicht nur deines eigenen Verstandes zu bedienen.

Lös dich mal von zu Hause,
dann lernst du, dir auch selber die Schuhe zuzubinden,
die Leistungen deiner Eltern zu schätzen,
mehr als eine Stunde in gemeinsame Verantwortlichkeiten zu investieren
und
selbst zu sein.

Viel Erfolg!



Antwort 3 von Griemokhan

Übrigens:
Dann klappt's auch wieder besser
- auch mit den Eltern.

Antwort 4 von anno_58

Hi Sunny,

Sieh dir meine Visi an. Ich habe eine Tochter so ungefähr in deinem Alter. Die von Dir geschilderten Probleme kenne ich dementsprechend aus Sicht der "anderen Seite".
Du läßt so einiges offen was wesentlich sein könnte. Z. Bsp. Sind deine Eltern berufstätig? Was wird denn von dir verlangt, was länger als 1 Stunde dauert? Glaubst du, dass du in einer eigenen Wohnung weniger Zeit investieren musst als jetzt? Hast du bedacht, dass das was deine Eltern derzeit im gemeinsamen Haushalt tun auch an dir hängen bleibt?
Gut, das sind alles Punkte die du dir selbst beantworten musst.
Mit 21 Jahren solltest du im 2. wenn nicht sogar im 3. Ausbildungsjahr sein. Kann man die "Restzeit" nicht irgendwie gemeinsam "überbrücken"?
Sollte die "Kiste" wirklich hoffnungslos verfahren sein versuche überlege dir folgendes gut vor einem möglicherweise übereilten Schritt:
Mit 500,- Euro liegst du mehr als 200,- Euro über dem Sozialhilfesatz. Hier hast du also nicht viel Chancen. Was möglicherweise gehen könnte ist folgendes: Zeig die von Griemo angesprochene Eigeninitiative (A2). Such dir eine Wohnung (ggf WG?) die vom Kurs her einigermaßen "Sinnig" ist. Beantrage Wohngeld (ist keine Sozialhilfe und davon abhängig wieviel du verdienst und wie groß die Wohnung ist) und versuche von deinen Eltern das Kindergeld, welches sie für dich während deiner Ausbildung erhalten zu bekommen. Wenn du jetzt noch mit deinen Eltern aushandeln kannst das sie dich bei der Erstausstattung der Wohnung unterstützen, dürfte der schwerste Brocken erledigt sein.
Zum Abschluß noch ein Tipp:
Kauf nichts auf Raten. Du kommst da nie wieder raus.

Gruß Anno

Rückmeldung wäre nett.



Antwort 5 von wento

Halli, hallo Sunny,

Halli, hallo BlackUser (bist Du der angesprochene Freund?)

Bin wohl in ähnlichem Alter wie "anno58".
Habe auch, gleich mehrere, Sprößlinge in Deinem Alter.
Bevor Du Dich auf die Suche nach allen möglichen Zuschüßen und Geldern machst, frag Dich doch mal, und (mindestens genaus so wichtig) frag doch Deine Eltern, was sich geändert hat.
Wollen sie Dich erst seit einigen Wochen oder Monaten "loswerden" (wie Du es empfindest), oder ist da schon seit längerer Zeit was "im Busch"?
Weder Du bist, noch Deine Eltern sind doch wohl, wie soll ich sagen, "Unmenschen"? Vernünftig miteinander REDEN und dabei auch was (aus-)sagen, das sollte doch möglich sein! Wenn Ihr vernünftig miteinander sprechen könnt, könnte sich so manches erklären.
Einen Grund müssen Deine Eltern ja haben, und "die Stunde Hausarbeit" kann es doch wohl allein nicht sein.
Vielleicht bist Du nach dem Gespräch dann selbst (auch) der Meinung auf eigenen Beinen stehen zu wollen, dann hat Dir "anno 58" einige gute Tips gegeben (vor allen Dingen der letzte Tip hat was!).
Das Du, wie auch immer, glücklich wirst wünscht Dir
wento


Antwort 6 von Hawaiian Baby Woodrose

Hallo BlackUser,

ich kann dir - wie alle anderen hier - nur raten, dich mal vernünftig mit deinen Eltern auseinanderzusetzen. Dabei solltest du auf deinen Ton achten, werd bitte nicht patzig.

Überlege dir vorher, was du deinen Eltern alles zu verdanken hast, sie haben dir das Leben geschenkt und dich 21 Jahre lang durchgefüttert!

Wie wäre es, wenn du zu Hause etwas Kostgeld abgeben würdest? Du benötigst bestimmt keine 500 € im Monat für dich allein, da wird sich so einiges abzweigen lassen. Dadurch zahlst du ja quasi Miete und deine Eltern sehen wenigstens ein bisschen, dass du Respekt vor ihnen hast.

Ich kann dich sehr gut verstehen weil ich selbst mit 18 "von zu Hause rausgeekelt" wurde (allerdings war es bei mir eine etwas schlimmere Situation, die schlussendlich zum totalen Bruch zu meinen Eltern geführt hat.). Damals war ich auch noch nicht fertig ausgebildet. Und glaube mir, es ist verdammt hart mit so jungen Jahren allein zu leben und die Ausbildung zu packen, etc. Also versuche lieber, ob du mit oben erwähnten Vorschlägen nicht weiter kommen würdest.

Unabhängig davon sind deine Eltern vom Gesetz her verpflichtet, dir eine volleingerichtete Wohnung zu stellen, solange du in der Ausbildung bist. ZUsätzlich steht die das Kindergeld zu, wenn du nicht mehr zu Hause wohnst. Obendrein gibt es noch Ausbildungsbeihilfe.

Es gbt als genug Möglichkeiten, nur ist es aufwändig, diese alle zu beantragen. Du musst wissen, ob du das sellisch schaffst, denn leicht machen es dir die Behörden oft nicht.

Aus diesem Grund würde ich dir wirklich dringend empfehlen, einen der von mir und den anderen gegebenen Ratschläge umzusetzen, bevor du weitere Schritte unternimmst.

Antwort 7 von Griemokhan

Was du auch immer machst, unterschätze wirklich nicht den Rat von Anno:
Zitat:
Kauf nichts auf Raten


Antwort 8 von anno_58

@Hawaiian Baby Woodrose,

Würdest du mir bitte mal hierfür
Zitat:
Eltern vom Gesetz her verpflichtet, dir eine volleingerichtete Wohnung zu stellen
die Rechtsgrundlage nennen. Aber komm mir jetzt bitte nicht mit dem "Anspruch auf eigene Räume" Da gibt es nämlich einige gravierende Einschränkungen. Mit welchem Gesetz willst du Eltern zwingen ggf. sogar einen Kredit aufzunehmen um ihren Kindern eine "eigene Wohnung" zu finanzieren? Eltern sind vom Gesetz her verpflichtet ihre Kindern zu verpflegen, einzukleiden und ihnen eine Ausbildung zu ermöglichen. Nicht mehr und nicht weniger. Das Sunny's Eltern anscheinend keinen mehr "Bock" darauf haben eine 21 Jährige mit 500,- Euro Einkommen durchzufüttern, der es nach ihren eigenen Angaben zu viel ist mehr als 1 Std. täglich (in 7 Tagen also 7 Std. noch nicht einmal 1 Arbeitstag!) in die Familie zu investieren, kann ich irgendwie nachvollziehen.

Gruß Anno

Rückmeldung (auch mal von BlackUser und Sunny) wäre nett.

Antwort 9 von /fpa

Hi Sunny,

kann Lutz und Griemo nur zustimmen.
Was für eine Arbeit wird denn von dir verlangt???
Soll es dich vielleicht auf dein späteres Leben vorbereiten?
Und ich finde, egal was es ist, solange du bei deinen Eltern wohnst kannst du Ihnen diesen Gefallen ruhig tun, das hat doch noch niemandem geschadet. Sei doch froh daß du da wohnen kannst, nur unter der Bedingung abends ne Stunde mitzuhelfen.

Und du kannst dich noch viel glücklicher schätzen, daß deine Eltern dir ne Wohnung stellen wollen, weil du nicht mithilfst.

ALSO, ich frag micht echt ernstahft, was du da arbeiten sollst ;o)

Der Gedanke ist witzig: Arbeitest du mit darfst du da wohnen, willst du nicht mitmachen kriegst du ne eigene Wohnung.
*grübel

Naja, wie dem auch sei, wenn du doch ne Wohnung gestellt bekommst und 500 € im Monat hast, WAS WILLST DU MEHR????

Grüezi

Fabian


Antwort 10 von ThomasOOP

1. der beitrag ist gefaked ... lol !
2. du bist ne verwöhnte göre -> pech, reiss dich mal zusammen
ich hab nun seit 4 monaten ne eigene wohnung, zuhause musste ich nie was machen
war höchste zeit das ich nun ne eigene bude habe
die umstellung ist nicht zu unterschätzen
geld abgeben solltest du auch ( min 100 euro )
3. deine eltern sind arxchlxcher ->
WG wäre für den anfang gut
beihilfen kannst du ja noch erfragen ( die ämter werden sich die bei deinen eltern wiederholen *G* )
guck das du dein kindergeld bekommst ( notfalls mit rechtlichen schritten )
damit kommst du ganz gut über die runden




ich tippe aber auf 2. :-)
oder musst du etwa > 30 h in der woche aufn feld stehen für deine eltern und rüben ernten ( alles schon erlebt ) ?

hach die jugend heutzutage :-)

Antwort 11 von Hawaiian Baby Woodrose

@anno:

Ich weiß von einer Freundin, dass es solch ein Gesetz gibt (wie es genau heißt weiß ich nicht), da sie selbst solche Probleme hatte und so kac.kfrech war und über die Rechtschutzversicherung ihrer Eltern nen Anwalt aufgesucht hat. Sie hat diese Wohnung dann auch bekommen. Aber ihre Eltern sind - soweit ich es mitbekomme - rechtwohlhabend.

Ob in weniger gut betuchten Familien der Staat einspringt kann ich mir jedoch durchaus vorstellen.

Ich habe NICHT geschrieben, dass die Eltern einen Kredit aufnehmen müssen, oder?

Ich habe allerdings gesagt, dass sie es soweit nicht kommen lassen sollte, denn ich als Mutter oder Vater würde mich ehrlich gesagt für mein Kind schämen, wenn es mich auf soetwas verklagen würde (o. ä.).

Ich kann BlackUsers Eltern irgendwie verstehen, eine Stunde Hausarbeit am Tag sind bestimmt nicht zuviel. Es kommt aber auch immer áuf den Einzelfall an. Es gibt Leute, die müssen viel lernen und haben deshalb vielleicht auch gar keine Zeit mehr andere Arbeiten zu erledigen (dann fallen natürlich aber auch Sachen wie Freunde treffen etc. flach).

Oder wenn die Mutter (oder der Vater) den ganzen Tag zu Hause ist ist die Situation auch wieder eine ganz andere, oder?

Und welche Arbeiten sollen denn erledigt werden? Das eigene Zimmer aufräumen? Ist ja wohl verständlich. Das Bad putzen? Auch noch gerechtfertigt. Die Garage aufräumen oder jeden Tag das Auto waschen? Ein bisschen unnötig oder?

Es kommt bei so einer Diskussion auf so viele Faktoren an!

Außerdem kennen wir nur die Sicht von BlackUser und es gibt immer zwei Seiten!

Aber ich würde mich freuen, wenn mir demnächst nicht nocheinmal das Wort im Mund herumgedreht würde, Anno. Wie gesagt: Von einem Kredit habe ich nie gesprochen!

Antwort 12 von anno_58

@Hawaiian Baby Woodrose

Ich würde mich sehr freuen, wenn du mir das Wort nicht im Mund umdrehen würdest. Ich habe dich wörtlich zitiert und tue dies gerne nochmal:
Zitat:
Eltern vom Gesetz her verpflichtet, dir eine volleingerichtete Wohnung zu stellen

Darauf kam meine Bitte an dich:
Zitat:
Würdest du mir bitte mal hier für ....die Rechtsgrundlage nennen?

Das Weitere sind Schlussfolgerungen! Wenn ich von gesetzeswegen zu etwas verpflichtet bin, muss ich diese Verpflichtung erfüllen. Notfalls durch Aufnahme eines Kredites. Du würdest dir und uns allen einen großen Gefallen tun, wenn du nicht nur flüchtig überfliegst, sondern richtig und vor allem bis zum Ende list. Dann wäre Dir vielleicht aufgefallen, das ich in der von dir angesprochenen Antwort eigentlich nur auf dich reagiert habe. Meine Antwort an Sunny (hättest du ausführlich gelesen wäre dir aufgefallen das BlackUser nur der Übermittler war) habe ich weiter oben schon formuliert.
Nachdem es in einem Parallelthread eine verleichbare Fragestellung gab, habe ich ein wenig nachgelesen. Ich will dir und damit ggf. auch Sunny (wobei ich so langsam vermute, dass das ganze hier ein Fake ist) das Ergebnis und damit die Rechtsgrundlage liefern:
Zitat:
Ausgangspunkt für die Beurteilung der Frage, in welchem Umfang die Eltern ihre Unterhaltspflicht durch Finanzierung einer Ausbildung zu erfüllen haben, ist § 1610 II BGB. Nach dieser Vorschrift umfaßt der Unterhalt den gesamten Lebensbedarf einschließlich der Kosten einer angemessenen Vorbildung zu einem Beruf. Angemessen ist nach heute allgemein vertretener Ansicht die optimale berufsbezogene Ausbildung, d. h. die Ausbildung, die den Begabungen und Fähigkeiten, dem Leistungswillen und den beachtenswerten, nicht nur vorübergehenden Neigungen des Kindes am ehesten entspricht...
aber auch hier muss man bis zum Ende lesen:
Zitat:
...und deren Finanzierung sich in den Grenzen der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Eltern hält (BGHZ 69, 190 = NJW 1977, 1774 = LM § 1610 BGB Nr. 4 = FamRZ 1977, 629; BGH, FamRZ 1980, 1115).

Solange es weder von Sunny noch von BlackUser eine Reaktion gibt werde ich mich in diesem Thread nicht mehr äußern.

Gruß Anno

Antwort 13 von Sowieso

Wieder mal Gelegenheit, die gesammelte Sozialkompetenz zum Besten zu geben.
Und wieder mal Gelegenheit,herauszulesen, was nirgendwo steht:

"nebr meiner Lehre mehr als eine Stunde nach Feierabend daheim etwas zu arbeiten."

"Du hast nicht mal eine Stunde Zeit "eine Stunde nach Feierabend daheim etwas zu arbeiten."



Antwort 14 von Buddha

Wenn deine Eltern dich auf jeden Fall raus haben wollen, mache mit ihnen einen Vertrag, um dich abzusichern. Hier muss drin stehen, wieviel deine Eltern für deinen Auszug investieren wollen. Hier musst du schauen, ob dir das eine Weile Sicherheit bringt. Einfach so raus, weil deine Eltern es wollen, mache nicht.

Denk dran! So wie du zur Zeit bist, war mindestens eines deiner Elternteile auch einmal.

Gruß Buddha

Antwort 15 von drakula

Ist es nicht normal, mit 18 auszuziehen??
Ich finde es normal, egal ob als Student oder Lehrling.

Ne WG würde ich nicht empfehlen, da kommst Du nämlich mit einer Stunde Hausarbeit am Tag auch nicht aus.

d.

Antwort 16 von Sunny

Hallo!
Erstmal gute Reaktionen! Äußere mich später genauer dazu!

Aber für die anderen die denken das eine Stunde nicht viel wäre:

Ich arbeite eine Stunde pro Tag daheim, das ist auch überhaupt kein Problem... Aber für meine Eltern... Für die ist es viel zu wenig... Sie stellen sich so zwischen 3 und 3,5 stunden vor... Und das find ich nen bisschen zu viel, wenn man erst um 19:00 Uhr heim kommt, oder???

Auf das andere reagiere ich morgen....

Danke erstmal!!!

Antwort 17 von micha 2000

mal ne frage an den thread starter

du bist 21 und wohnst zuhause?

du wunderst dich ernsthaft wieso deine eltern raus haben wollen?

du schaffst es nicht mehr als 1 stunde pro tag daheim zu helfen?

du willst deine eltern praktisch zwingen für dich aufzukommen?

also mal im ernst ich bin mit 15 rausgeflogen.hab erst bei bekannten gewohnt mit 16 erste eigene wohnung mit kollegen zusammen (wg).
was die jugend heute (ich bin erst 24)immer zu maulen hat, ich verstehe es einfach net.entweder du hilfst zuhause mit (was dann heisen könnte das zu keine miete zahlen musst) oder du sucht ne wg wo du rein kannst.
geh zum jugendamt (was aber fast nicht helfen wird das 21 jahre).
im übrigen denke ich das du für dein alter ewas unsebständig bist bedenke du willst erwachsen sein dan führe dich auch so auf.
cu micha

Antwort 18 von DAU

Also ich bin mit 18 (freiwillig!) von zu Hause ausgezogen, obwohl ich auch noch nicht voll ausgebildet war.

Ich sehe das aber einfach so: Ich habe zwei Geschwister, beide älter als ich.
Meine Mutter hat das erste Kind mit 19 bekommen, das letzte mit 27.

Das heißt, dass meine Eltern ganze 26 Jahre NUR für ihre Kinder gelebt haben.
Und irgendwann haben die doch auch mal das Recht darauf wieder eine Zweierbeziehung zu führen oder?

Meine Geschwister haben auch länger zu Hause gewohnt als ich aber ich denke einfach mal, dass meine Eltern auch nicht mehr SO lange zu leben haben und es würde mir nicht im Traum einfallen, ihnen diese Zeit um jeden Preis madig zu machen.

An den Threatbeginner:
Zieh aus und lebe DEIN Leben! Du bist keine zwei Jahre mehr alt und musst früher oder später sowieso lernen auf eigenen Beinen zu stehen! Finanziell gibt es immer eine Lösung, du musst dich nur informieren!!!

Du schreibst, dass dir deine Eltern eine Wohnung stellen würden, das ist doch schon ein Anfang! Das sollte dir aber auch zeigen, dass du ihnen nicht total egal bist, sie wollen dir nur helfen!

Ich möchte dich einfach mal fragen, wie DU eigentlich zu deinen Eltern stehst: Liebst du sie? Respektierst du sie für alles, was sie dir in 21 Jahren gegeben haben? Bist du ihnen dankbar?

Dann nimm ihr Angebot an, dir zu helfen! Und gönn es ihnen, die paar Jahre, die sie noch haben (es kann jeden Tag zu Ende sein...) für sich allein zu genießen!

Sei dankbar für dass was dir gegeben und ermöglicht wurde und stelle nicht noch weitere Fordeungen!

Antwort 19 von Cope

wenn dir deine eltern ne wohnung bezahlen wollen, warum nicht. mit 500€ kann man ganz gut über die runden kommen.
solche probleme mit den eltern lassen sich
so oder so nur mit nem auszug beilegen.
da du 21 bist und noch in der ausbildung gehe ich davon aus, dass du abi gemacht hast, oder? da find ich das von deinen eltern ganz schön happig, aber ich weiss ja nicht ob oder was bei euch vorgefallen ist. 1h pro tag ist doch normal, aber 3-4h...was sollst du da denn alles machen?
cope

Antwort 20 von agi

zu DAU:
Ich gebe dir Recht, wie auch vielen dieser Antworten.

zu dem Treadbeginner:
Mit 21 solche Ansprüche stellen...?

Weißt Du wie es bei mir war?
Zuerst musste ich - als ich während der Ausbildung zu Hause wohnte und Ausbildungsgeld bekam - etwas daheim als "Kostgeld" abgeben UND es war selbstverständlich, dass ich - wie auch meine Schwester - diverse Hausarbeiten machten. Ist uns auch kein Zacken aus der Krone gefallen.
Die Eltern sind auch nicht die Dienstmägde der Kinder (wenn sie schön größer sind)
Kurze Zeit später - als ich ne eigene Wohnung hatte (ich hatte ca 600DM !! Ausbildungsgeld) musste ich Wohnung (ca 400,- ) Busfahrkarte, Bücher, usw. UND Essen zahlen.
Von meinen Eltern bekam ich fast nichts, hatte auch nichts zu erwarten.

Da lernt man sparen! Da lernt man den Wert des Geldes schätzen. Und nicht wenn man die Abende im Schoße der Familie verbringt und das "Hotel Mama" genießt.

Von wegen 500€!!....

Ich denke es geht vielen in deiner Situation zu gut.
Die Ansprüche wachsen ins unendliche ohne bereit zu sein etwas dafür zu tun.

Hör auf dich selbst zu bemitleiden und sag danke für das was sie dir anbieten. Sie meinen es bestimmt gut.
Denn auch DU musst endlich mal lernen auf eigenen Beinen (auch finanziell) zu stehen.

Ich kann deine Einstellung jedenfalls nicht teilen


Antwort 21 von Cope

@agi
das man zu hause mithilf und jeder seine aufgaben hat ist ja selbstverständlich. aber kostgeld zu bezahlen ist meiner meinung nach zu herb. ausnahmen gibts immer, wenn zu hause finanziell nicht gut läuft, klar, gibt doch jeder gern was, aber sonst...
das mit dem auf den eigenen beinen stehn ist ja richtig, nur heutzutagen kommste als azubi mit 500€ nicht besonders weit, wenn man noch miete zahlen muss.

Antwort 22 von anno_58

Von A17 - A20.

Macht doch mal langsam. Sunny hat für heute eine umfassende Antwort angekündigt. Wartet doch mal mit dem "Steinewerfen" bis sie diese Antwort gegeben hat. Mir fällt bei den letten Postings auf, dass das Verständnis für Sunny offensichtlich mit dem Lebensalter steigt, während die Antworten analog dazu mit sinkendem Lebensalter weniger Toleranz zeigen.
Wie gesagt, wartet. Vielleicht gibt es ja noch Informationen die das Ganze in anderem Licht zeigen.

Gruß Anno

Antwort 23 von Sunny

Hallo,
Also, streckenweise gibt es hier antworten, die sind echt der Hammer. Ok ich habe einige Dinge vergessen zu erzählen und einen riesenfehler am Anfang geschrieben:

"das sie mir ja jederzeit eine Wqohnung zur Verfügung stellen würden. "

Sorry, damit meine ich Zimmer und nicht Wohnung... Das wäre ja auch super schön, wenn meine Eltern mir eine Wohnung stellen würden...

Dan, was hier oft angesprochen war, ob 1 Stunde zuviel verlangt sei...
Nochmals: NEIN! Ich sehe eine Stunde am Tag ein, aber nicht wie meine Eltern mir vorgeschlagen haben zwischen 3 und 3,5 std.
Das ist nen bisschen arg heftig! Und dann gab es hier noch oft die Begründung, das viele zusätzlich Kostgeld abgeben müssen....
Meint ihr etwa ich nicht??? Ich muss jeden Monat 150 EURO Kostgeld zusätzlich abdrücken!!!

Ansonsten sind hier ziemlich interessante Beiträge geschrieben worden... Allerdings weiß ich immer noch nicht genau welche anderen Unterstützungen es gibt, außer Berfusausbildungsbeihilfe...

Wäre vielleicht mal super, wenn mir jemand sagen könnte, welche Beihilfen noch für mich in Frage kommen würden....


VIELEN DANK!

SUNNY

P.S. Ich werde ab jetzt regelemäßig hier auf BEiträge kongret antworten!!!!

Antwort 24 von anno_58

Hallo Sunny,

ich hatte dir in meiner A4 ja schon einige Möglichkeiten aufgelistet. Weitere Infos hier
Wenn du es so machst, wie ich es dir geschrieben habe (Wohngeld beantragen, deine Eltern um dein KiGeld bitten) Du müsstest dann auf eine Summe von rund 700,-€ kommen. Das sollte für eine kleine Wohnung reichen. Ich will dir ja keine Illusionen rauben, aber wesentlich mehr wirst du nach deiner ausbildung Netto auch nicht haben. Zumindest nicht in den ersten Berufsjahren. Sieh dir auch noch mal die rechtliche Situation an (A12). Seit deinem 18 Lebensjahr kannst du selbst über deinen Aufenthaltsort bestimmen. Während deiner Berufsausbildung müssen dich deine Eltern im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten unterstützen.Unter dem o.a. Link findest du u.a. die Berechnungsgrundlage und Beispielrechnungen in welcher Höhe dich deine Eltern unterstützen müssen. In einem Gespräch mit deinen Eltern (und du solltest mit ihnen reden, nicht deine Forderungen präsentieren) kannst du ja auf die geringeren Kosten im Familienhaushalt nach deinem Auszug hinweisen. Später dann (taktisch geschickt ;-) fragen, ob du in der Übergangszeit die heimische Waschmaschine benutzen darfst. Das spart dir erst mal die Anschaffung einer neuen Maschine und Mama kann ihr Informationsbedürfnis stillen. Solltest du gezielte Fragen haben, nur zu. Nur auf mit deinen pauschalen Fragen (was gibt es ...?) habe ich ein Problem. Ich kann dir schlecht das SGB I-XV posten ;-)

Gruß Anno

Rückmeldung wäre nett.

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