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virtual machine





Frage

was ist eigentlich aufgabe der vm?

Antwort 1 von -do_john_86-

Hi,
das ist ein Runtime-Modul, dass für das Ausführen von Java-Code erforderlich ist und hat nichts mit JavaScript zutun.

Für VisualBasic braucht man ein Runtime-Modul, für Flash auch (das Plugin für den Browser) und genau so eben auch für Java...

Das gibt es einmal von SUN und einmal von Microsoft und ist von der Funktion her gesehen eigentlich gleichwertig.

Für EXE-Dateien braucht man auch ein Runtime :-) Das ist allerdings Windows selber (im übertragenden Sinne). Es ist praktisch eine Dings, was das Ausführen von speziellen Sprachen auf einem PC möglich macht.

mfg. Jens

Antwort 2 von DeluxeStyle

die virtual machine ist da, damit java-sachen ausgeführt werden

alternativ und sogar besser ist das jdk von sun

Antwort 3 von Dr.Ma-Busen

Hallo!
Ich habe dir da mal was aus ein Buch eingescannt und durch ein Texterkennungsprogramm gejagt. Besser könnte ich es auch nicht erklären. ;)
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2.3 Java-Byte-Code und die Virtuelle Maschine
Die im vorherigen Abschnitt genannten Eigenschaften architekturneutral, portabel und verteilt lassen sich auch zusammenfassen als:

Write once — run everywhere.

Einmal geschriebene Java-Programme sind überall ausführbar. Realisiert wird dieser vir Anspruch durch den Java-Byte-Code und die virtuelle Java-Maschine (Java-VM oder kurz auch nur VM).

Java-Byte-Code wird vom Java-Compiler erzeugt und in Dateien mit der Endung
.class gespeichert. Für die Programmierung bedeutet dies, dass Sie zunächst das Java-Programm als Quelltext im Editor erstellen und in einer Quelltextdatei (mit der Endung . java) speichern. Die Quelltext-Datei übergeben Sie dem Java-Compiler, und dieser erzeugt dann die Datei mit dem Byte-Code. Java-Byte-Code-Dateien können Applet oder Applikationen enthalten. Jede Byte-Code-Datei enthälte eine übersetzte Klasse.

Java-Byte-Code ist architekturneutral, d.h. der Java-Byte-Code enthält noch keinerlei maschinenspezifische Anteile. Java-Byte-Code-Dateien können daher auch nicht
direkt vom Rechnersystem ausgeführt werden, sondern benötigen zur Ausführung die virtuelle Java-Maschine (Java-VM).

Die Java-VM sorgt für die Ausführung von Java-Programmen auf dem jeweiligen Rechnersystem (PC mit Windows, Linux, Workstation mit Solaris etc.). Die JavaVM kann als Schnittstelle zwischen dem architekturneutralen Java-Byte-Code und der spezifischen Hard- und Software des ausführenden Systems angesehen werden.

Die Java-VM muss auf dem Rechnersystem vorhanden sein, sie wird i. d. R. als Software installiert. Eine Java-VM ist z. B. Bestandteil der Entwicklungsumgebung SDK, die in Kapitel 3 „Programmierwerkzeuge SDK/JDK“ noch ausführlich beschrieben wird.


Die Java-VM führt folgende Schritte durch:

  1. Der Byte-Code wird geladen (Byte-Code-Loader).

    Der Byte-Code-Loader sucht und lädt auch ggf. weitere im Programm benötigte
    Klassen aus Bibliotheken (Klassenbibliotheken, APIs).

  2. Der Byte-Code wird auf Verstöße gegen die Java-Sprachregeln untersucht (Byte-Code-Verifizierung).

  3. Abschließend wird der Byte-Code interpretiert und als maschinenspezifischer Code auf dem System ausgeführt.

WWW-Browser, die Applets ausführen sollen, müssen Zugriff auf eine Java-VM haben, moderne Browser enthalten i. d. R. eine eigene Java-VM.
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Quelle:
RRZN Hannover - Java 2 Grundlagen und Einführung

MfG
Dr.Ma-Busen

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