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Frage an Netzwerkentscheider: W2K oder doch gleich XP?
Frage
Hallo Leute,
kämpfe seit einigen Tagen mit mir selbst um eine Grundsatzentscheidung.
Soll ich auf meinen neuen Netzwerk-PCs wie bisher Windows 2000 oder doch gleich XP Pro installieren? Technisch ist der Unterschied ja nicht allzu groß, das Aussehen lässt sich sogar W2K-like anpassen, also sollten die User wohl kaum Probleme haben. Das Gro unserer Software läuft unter W2K ohne Probs, also dürfte es bei XP wohl kaum Probleme geben. Office kommt eh schon in der XP-Version drauf, hier haben wir die 2000er glatt übersprungen.
Zur aktuellen Situation:
auf dem Großteil (ca. 75 %) der derzeitigen knapp 90 Geräte läuft noch Windows NT 4, auf dem Rest bereits W2K. Einige dieser NT-Kisten werden zur Zeit erneuert, einige neue Arbeitsplätze werden geschaffen (Ja, auch sowas gibts ...!)
Meine Hauptbedenken gehen dahin, dass ich halt nicht zu viele verschiedene BS im Netz haben möchte, bei dieser Flut an Fehlern und Patches wird die Pflege sonst wohl zum Horror. Andersrum ist XP ein sehr gutes Produkt (meiner Meinung nach) und da viele User zuhause bereits XP verwenden, ist die Eingewöhnung entsprechend easy.
Also Experten, was würdet Ihr machen?
Oder wie habt Ihr das bei Euch geregelt? Bin sehr gespannt auf Eure Überlegungen ...
Gruß Klaus
Antwort 1 von scheffe
Wenn die Hardware passt (nicht die Minimal-Anforderungen von MS! Wenigstens ab etwa 700Mhz, minimum 128MB RAM) dann stell alle PC auf XP um und werf den überflüssigen Ballast einfach raus. Hast du noch langsamere PC (über 350Mhz, minimum 64MB), dann stell alle PC um auf W2K
Antwort 2 von -do_john_86-
Hi,
auf den Clienten ist m.E. WindowsXP die beste Wahl: läuft stabil, basiert auf NT-Technologie und ist sehr gut netzwerkfähig.
Auf den Servern: Windows2000 Server
Sagen wir es mal so, Du profitierst nicht davon, wenn Du das umfangreiche Win2000 auf den Workstations einsetzt. Richtlinien, etc. werden nur auf Servern gebraucht, genau wie Webserver, etc. XP ist besser zum Arbeiten und 2000 ist besser zum Netzwerke verwalten (egal in welcher Version, ob Server oder Pro). Da an den Rechnern ja Menschen sitzen, die arbeiten wollen (also Office, etc. nehme ich), sollte Deine Wahl eher auf WinXP fallen.
Das ist meine Meinung, da es sich bei mir so immer am sinnvollsten gezeigt hat.
mfg. Jens
auf den Clienten ist m.E. WindowsXP die beste Wahl: läuft stabil, basiert auf NT-Technologie und ist sehr gut netzwerkfähig.
Auf den Servern: Windows2000 Server
Sagen wir es mal so, Du profitierst nicht davon, wenn Du das umfangreiche Win2000 auf den Workstations einsetzt. Richtlinien, etc. werden nur auf Servern gebraucht, genau wie Webserver, etc. XP ist besser zum Arbeiten und 2000 ist besser zum Netzwerke verwalten (egal in welcher Version, ob Server oder Pro). Da an den Rechnern ja Menschen sitzen, die arbeiten wollen (also Office, etc. nehme ich), sollte Deine Wahl eher auf WinXP fallen.
Das ist meine Meinung, da es sich bei mir so immer am sinnvollsten gezeigt hat.
mfg. Jens
Antwort 3 von scheffe
Zitat:
wenn Du das umfangreiche Win2000
wenn Du das umfangreiche Win2000
Ähm, was ist an W2K umfanreicher als an XP?? *grübel*
Von W2K gibt es eine Server- und eine Workstation-Version.
Als Server kannst du auch Windows 2003-Server statt Windows 2000-Server nehmen, eine "XP"-Server-Version gibt es nicht.
Antwort 4 von dumdidum
Zitat:
auf den Clienten ist m.E. WindowsXP die beste Wahl: läuft stabil, basiert auf NT-Technologie und ist sehr gut netzwerkfähig.
auf den Clienten ist m.E. WindowsXP die beste Wahl: läuft stabil, basiert auf NT-Technologie und ist sehr gut netzwerkfähig.
Und Win2000?? Auf DOS??? weja... was es alles für "Admins" gibt...
W2K ist der Nachfolger von NT und Vorgänger von XP...
Antwort 5 von -do_john_86-
@scheffe:
für XP gibt es keine offizielle Serverversion und selbst die "normalen" 2000er (nicht Server) haben ziemlich viel Netzwek-Server-Zeugs an Board. Bei XP ist der Schwerpunkt mehr auf Workstation gesetzt, so meinte ich das.
@dumdidum:
habe ich gesagt, dass 2000 nicht auf NT-basiert? Wollte nur klarmachen, dass sich XP gut als WS machen würde. XP ist nicht der Nachfolger von 2000 - zeitlich gesehen schon, aber 2000 kann im Netzwerk mehr und daher sind die beiden OS gleichzustellen, nur halt eben mit anderen Schwerpunkten.
PS. es gibt eine Server-Version von XP, die ist aber inoffiziell und kann man mit verbotenen Tools freischalten unter dem normalen XP.
für XP gibt es keine offizielle Serverversion und selbst die "normalen" 2000er (nicht Server) haben ziemlich viel Netzwek-Server-Zeugs an Board. Bei XP ist der Schwerpunkt mehr auf Workstation gesetzt, so meinte ich das.
@dumdidum:
habe ich gesagt, dass 2000 nicht auf NT-basiert? Wollte nur klarmachen, dass sich XP gut als WS machen würde. XP ist nicht der Nachfolger von 2000 - zeitlich gesehen schon, aber 2000 kann im Netzwerk mehr und daher sind die beiden OS gleichzustellen, nur halt eben mit anderen Schwerpunkten.
PS. es gibt eine Server-Version von XP, die ist aber inoffiziell und kann man mit verbotenen Tools freischalten unter dem normalen XP.
Antwort 6 von Zemmel
Hi !
Wir haben bei uns im Betrieb Workstations mit
- Win95
- WinNT 4.0
- Win2k
- WinXP
Ich persönlich finde diesen Mischmasch ziemlich grausig - aber ist auch egal.
Alle PCs die neu angeschafft werden, kommen mit 256MB RAM und XP pro und das ist meiner Ansicht nach auch gut so.
Denn XP ist tatsächlich vielen von zu Hause bekannt und ist auch in vielen Dingen einfach benutzerfreundlicher als NT.
Sicherlich gilt das auch für Win2k, aber wenn man schon mal neu anschafft, kann man auch direkt das neuere BS nehmen, auch im Hinblick darauf, dass der Support bei Winzigweich nicht ewig dauert...
Gruß
Klaus
Wir haben bei uns im Betrieb Workstations mit
- Win95
- WinNT 4.0
- Win2k
- WinXP
Ich persönlich finde diesen Mischmasch ziemlich grausig - aber ist auch egal.
Alle PCs die neu angeschafft werden, kommen mit 256MB RAM und XP pro und das ist meiner Ansicht nach auch gut so.
Denn XP ist tatsächlich vielen von zu Hause bekannt und ist auch in vielen Dingen einfach benutzerfreundlicher als NT.
Sicherlich gilt das auch für Win2k, aber wenn man schon mal neu anschafft, kann man auch direkt das neuere BS nehmen, auch im Hinblick darauf, dass der Support bei Winzigweich nicht ewig dauert...
Gruß
Klaus
Antwort 7 von Roland
Hi,
vielleicht noch was zur Installation.
Da du ja einige PCs installietren musst (oder evtrl. später wenn einer abschmiert) ist die bei W2000 ohne eingabe der Seriennummer möglich (wenn man eine Select/Firmen-CD hat.
Bei XP bekommt man eine FirmennLizenznummer die man eingenen muss (soviel ich weis).
D.h. XP ist etwas mehr Aufwand und bringt aus eigener Erfahrung nicht unbedingt den riesen Vorteil. (Hardware muss besser sein etc.)
cya
Roland
vielleicht noch was zur Installation.
Da du ja einige PCs installietren musst (oder evtrl. später wenn einer abschmiert) ist die bei W2000 ohne eingabe der Seriennummer möglich (wenn man eine Select/Firmen-CD hat.
Bei XP bekommt man eine FirmennLizenznummer die man eingenen muss (soviel ich weis).
D.h. XP ist etwas mehr Aufwand und bringt aus eigener Erfahrung nicht unbedingt den riesen Vorteil. (Hardware muss besser sein etc.)
cya
Roland
Antwort 8 von klausinger
Hallo Leute,
danke für die vielen Antworten, ist eine wirklich interessante Diskussion geworden. Für mich geht die Tendenz nun klar Richtung XP Pro.
Obwohl: Den Hinweis mit den Installationen finde ich sehr interessant, dieses Thema beschäftigt mich nämlich auch bei der ganzen Überlegung (dank diverser Erfahrungen mit MS Office 2003). Wobei ich daran dachte, mir für XP ein fertiges Abbild (also ein Image) zu erstellen, für welches lediglich die Benutzerinformationen eingegeben werden müssen (ohne neuerliche Produktaktivierung, quasi wie frisch vom Hersteller). Bei W2K mache ich das schon länger mit Abbildern, die kleineren Hardwareunterschiede werden im Normalfall prima beim ersten Hochfahrn erkannt und die Treiber entsprechend installiert. Muss mal testen ob das auch bei XP funzt OHNE diese blöde Aktivierung.
Ansonsten gehen bei den meisten von euch die Überlegungen genau in die gleiche Richtung wie bei mir, es gibt halt so viele fürs und widers. HArdwareanforderungen sind das eine und das das Verhalten im Netzwerk von W2K irgendwie durchschaubarer ist stimmt allerdings auch.
Klar ist mir nur eines: nur auf die neuen Rechner kommt ein neues BS (oder halbwegs aktuelle, bei denen sowieso was gemacht gehört), die alten bleiben wie sie sind. Der zeitliche Aufwand fürs Umstellen erscheint mir derzeit doch zu groß.
Tschausn derweil
klaus
danke für die vielen Antworten, ist eine wirklich interessante Diskussion geworden. Für mich geht die Tendenz nun klar Richtung XP Pro.
Obwohl: Den Hinweis mit den Installationen finde ich sehr interessant, dieses Thema beschäftigt mich nämlich auch bei der ganzen Überlegung (dank diverser Erfahrungen mit MS Office 2003). Wobei ich daran dachte, mir für XP ein fertiges Abbild (also ein Image) zu erstellen, für welches lediglich die Benutzerinformationen eingegeben werden müssen (ohne neuerliche Produktaktivierung, quasi wie frisch vom Hersteller). Bei W2K mache ich das schon länger mit Abbildern, die kleineren Hardwareunterschiede werden im Normalfall prima beim ersten Hochfahrn erkannt und die Treiber entsprechend installiert. Muss mal testen ob das auch bei XP funzt OHNE diese blöde Aktivierung.
Ansonsten gehen bei den meisten von euch die Überlegungen genau in die gleiche Richtung wie bei mir, es gibt halt so viele fürs und widers. HArdwareanforderungen sind das eine und das das Verhalten im Netzwerk von W2K irgendwie durchschaubarer ist stimmt allerdings auch.
Klar ist mir nur eines: nur auf die neuen Rechner kommt ein neues BS (oder halbwegs aktuelle, bei denen sowieso was gemacht gehört), die alten bleiben wie sie sind. Der zeitliche Aufwand fürs Umstellen erscheint mir derzeit doch zu groß.
Tschausn derweil
klaus

