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Warum Knoppix?





Frage

Ich lese hier im Forum immer Knoppix,Knoppix,Knoppix...versuch mal..kannste auch auf die HD installieren... Knoppix ist vielleicht ganz nett um sich mal einen "ersten" Eindruck von KDE und Linux zu machen oder wenn man Kenne hat, es als Notfall-CD einzusetzen (aber auch da gibt es bessere Lösungen). Um sich einen ersten Eindruck von einer Distribution zu machen, die man auf Dauer einsetzen will, bieten auch SuSE, Mandrake und Gentoo Live-CDs an (incl. mehrerer Windowmanagern). Knoppix ist aber definitiv kein System, dass Anfänger für eine HD-Installation nutzen sollten. Viele Softwarepackete sind aus dem Debian Unstable Tree, um es auf die HD zu kriegen ist einige Einarbeitung nötig und versch. Klippen zu umschiffen. Da bieten sich "normale" Distributionen eher an, sie kommen mit einem mehr oder weniger guten graphischen Installer und oftmals mit fähigen Partitionstools. Im Moment halte ich Mandrake Linux für die gelungendste Einsteigerdistribution und kann nicht nachvollziehen, wieso hier den Einsteigern immer wieder Knoopix ans Herz gelegt wird. Wie sind eure Meinungen? Bin für jede Diskussion offen... Tab

Antwort 1 von Nessus

Full-ACK
Knoppix, incl. aller anderen Live-Eval. kann ich wirklich nur empfehlen, wenn man kurz mal reinschnuppern möchte, oder zur Fehlerbehebung im FAT-System, mehr nicht.
Alles andere ist Flickschusterei und nicht sinnvoll

Nessus

Antwort 2 von chucky

Hi,

warum nicht?
Wie du schon erwähnets, als Notfall-CD.
Ich habe es oft benutzt, wenn ein Rechner ganz ohne BS war und die Treiber vom WWW nötig waren.
Auch auf der HD habe ich schon gemacht, nett und zum Kennenlernen ganz OK- man muss sich nicht sofort mit dem Linux befassen.
Die Installation von Knoppix wurde auch gut beschrieben- im Netz verfügbar.
Ob Linux selbst einfach zu installieren ist, hängt eher von den vorhandenen PC-Kenntnissen ab-
gerade viele Anfänger müssten es nach dem Kauf feststellen, dass die Sache nicht ganz ohne ist.
Wenn der Linux als Gegenspieler von MS sein will, dann muss er noch einfacher werden.
Was besser ist?
Ist auch eher eine Geschmackssache.
Da jetzt fast alle Windowsversionen mit Viren bafallen sind, sollte nicht als ein Gegenargument betrachtet werden.
Der Linux sollte auch undurchdringbar sein, aber da sind auch einige Sachen schon passiert- die Zeit wird es noch zeigen.
Aber was man machen sollte, sich überlegen-was möchte ich damit machen, welche Anwendungen sollten da laufen.
Mittlerweile es gibt die Hersteller die sich auch an ein bestimmtes Betriebssystem orientieren.

Knoppix ein Linux zum Schnuppen, ist keine verkehrte Sache- sollte man es erstmal versuchen, und dann eine eigene Meinung dazu haben.

Chucky


Antwort 3 von Tab_

Zitat:
Auch auf der HD habe ich schon gemacht, nett und zum Kennenlernen ganz OK- man muss sich nicht sofort mit dem Linux befassen.
Die Installation von Knoppix wurde auch gut beschrieben- im Netzverfügbar.


Das ist ja der Punkt. "Ganz OK", aber nichts im Vergleich zu den Installationsroutinen anderer Distros mit graphischen Konfigurationstools für den X-Server, Partitionen, Dienste, User, ect.
Zur Anleitung: Unter "gut beschrieben" verstehe ich etwas anderes. Auf der Seite wird eine Konfigurationsmöglichkeit vorgekaut, ohne weiterführende Erläuterungen. Danach arbeitet der Einsteiger (dessen Kenntnisse über das Anlegen eines Users via Shell ich bezweifle) mit dem root-Account, weil es so schön einfach ist.

Tab

P.S. Was du mit "...man muss sich nicht sofort mit dem Linux befassen..." meinst wird mir nicht ganz klar. Wenn du andere Distros installierst, wirst du auch erst mal mit dem Kernel der Distribution "versorgt" und weitere Gedanken kann man sich später machen. Dito bei Knoppix, was also meinst du mit deiner Aussage?

Antwort 4 von SvenjaK

Hi,

wenn ich mich mal als ziemlicher Noob dazu äußern darf... Einmal konnte ich mit Hilfe von Knoppix schon meine Daten retten, als mit Windows absolut nichts mehr ging. Außerdem hat es mir ein wenig die Angst vor Linux genommen, obwohl ich es immer noch nicht geschafft habe, unter Knoppix eine funktionierende DSL-Verbindung herzustellen.

Werde mich aber über kurz oder lang mal ernsthaft mit Linux (vermutlich Mandrake) beschäftigen und daran würde ich mich nie wagen, ohne den "Schnupperkurs" mit Knoppix. Andere Live Eval Versionen kenne ich nicht, kann also nichts dazu sagen.

Gruß
Svenja

Antwort 5 von Samba

Von Mandrake 9.2 von eine auch eine Live-CD-Variante: "MandrakeMove"

Könnte Dich interessieren, Svenja.

www.mandrake.com -> Download

Antwort 6 von LinuxRulez

@Tab_
Wer sagt denn das Knoppix so toll auf HD ist? Niemand. Deswegen verstehe ich deine Aufregung darüber nicht.

MfG LinuxRulez

Antwort 7 von semi

Knoppix ist schon eine schöne Sache. Paar Bekannte von mir wollten von mir wissen, wie Linux "so ist". Was kann man mit dem "Programm" machen :-)
Knoppix auf CD und los zur Vorführung.
Zwei von denen waren so begeistert, dass sie in den paar Tagen danach Windows gekillt und durch SuSE ersetzt haben.
Jetzt kommt's....
Wie nicht anders zu erwarten war, melden sie sich jetzt der Reihe nach mit Problemen wie "Hilfe nix geht mehr. Rechner hängt", "Drucker druckt nicht", "Wo ist mein Outlook-Adressbuch?" usw.
OK, Knoppix und Gentoo unter den Arm und rüber zu dem Problemmkind... Nach einem lustigen Abend mit vi und anderen tollen Editoren ist das Problem halbwegs beseitigt.
Dies hat mich aber endgültig davon überzeugt, niemandem mehr zu Linux zu raten. Zumindest nicht einem Anfänger. Ist dann für mich zu zeitraubend :-)

Gruß,
Michael

Antwort 8 von drago

@semi

Besser kann man die Praxis nicht beschreiben.
Knoppix ist gut.
Die Masse ist zu sehr von Windows geprägt.
(..z.B. "... wo ist mein Outlook-Adressbuch".."
Oder:
Wo ist mein EXCEL ????
(PC-Horizont ist ca. linkes Auge + rechtes Auge + 2 cm Abstand nach vorn, dazu noch Scheuklappen...)




Leute denken:
Computer=Windows....
Etwas Anderes können sie sich nicht vorstellen..



@Tab_

JEDES Linux hat ein mächtiges Partitionierungstool...

Schon mal mit Fdisk unter Linux intensiv gearbeitet ???
Sicher...
Dabei ist Linux-fdisk das Standard-Werkzeug..

Und was bei Debian als "Unstable" gilt, wird bei SuSE und co. als Endversion ausgeliefert.



.



Antwort 9 von chucky

SvenjaK (Antwort 4: )hat das auch gut getroffen- mehr braucht man nicht hinzufügen.
Was ich aber nicht verstehe, geht es hier um Knoppix oder Linux?
Die Frage lautete doch Warum Knoppix?
Also Knoppix die Zweite:
-ist perfekt zum Kennenlernen
-für Treiber oder Datensicherug
-die Spiele sind dort gut, man kann ohne viel Aufwand Spass haben .
-man kann es auf fast jeden Rechner ausprobieren,
ohne das aktuelle System zu verändern.

Zur Anleitung: Unter "gut beschrieben" verstehe ich etwas anderes. Auf der Seite wird eine Konfigurationsmöglichkeit vorgekaut, ohne weiterführende Erläuterungen...- naja, nicht alle brauchen sowas wie "Man nehme...", mir hat die Beschreibung gereicht.

Ob Linux selbst einfach zum Installieren/Betreiben ist, das ist vom Anwender abhängig...(Antwort 2:).

Wenn aber jemand mit Linux sich befassen will, dann sollte er genügend Zeit investieren.
Nicht einfach sofort loslegen- ist ja sehr gut erklärt, nur es kann auch schief gehen.
Gerade Anfänger werden oft damit konfrontiert, wie es toll und einfach ist- nacher kommt die Ernüchterung, wo sind meine Daten?

Gruß

Chucky


Antwort 10 von Tab_

@LinuxRulez

Zitat:
Wer sagt denn das Knoppix so toll auf HD ist? Niemand


Einige, mach mir aber jetzt nicht die Mühe das ganze Supportnet zu durchsuchen. Da findest du einiges...

@drago

Jepp, habe schon mit fdisk gearbeitet, IMHO ist es nur einfacher für einen Newbee mit einem graphischen Front-end zu arbeiten, wie es viele Installationsroutinen mitbringen.

Ich möchte Knoppix nicht schlecht machen, versteht mich nicht falsch. Ich halte es nur für eine suboptimale Lösung, wenn es um eine HD-Installation und die Usability für Anfänger (wenn es denn einmal auf der Platte ist) geht.

Tab

Antwort 11 von SvenjaK

@Samba

Danke, werds mir mal ansehen. :-)


@Tab

fdisk?? Häh? Verstehe irgendwie den Zusammenhang nicht.


Svenja

Antwort 12 von Penorek

Totaler Linux Newbie, Mandrake installiert ging super, bei Knoppix mußte ich mich ersteinmal belesen, und seit dem weiß ich ungefähr was für Möglichkeiten auf mich zukommen.


Antwort 13 von Penorek

übrigens seit kurzem auf HD installiert.

Antwort 14 von LinuxRulez

@Tab_
Zitat:
Einige, mach mir aber jetzt nicht die Mühe das ganze Supportnet zu durchsuchen. Da findest du einiges...
Nee, das spar ich mir... ;)
Das hier wird sowieso nur wieder zu einem "Kriegs"- Thread. Naja, was solls. ;)

MfG LinuxRulez

Antwort 15 von Penorek

Du Held danke

Antwort 16 von chucky

@LinuxRulez,

ich glaube das war beabsichtigt.
Erstmal nach eine Meinung fragen, dann die auseinander zu nehmen- Zeitvertreib eben.
Ich dachte auch, dass hier was gescheites rauskommt.

GN

Chucky




Antwort 17 von LinuxRulez

@Penorek
???

Antwort 18 von Pumuckel

anstelle einer Eval-CD irgend einer Distri finde ich Emulatoren wie VMWare wesentlich interessanter. VMWare gibts als 30-Tage Testversion - das sollte reichen um Linux kennenzulernen. Und das Prinzip eines solchen Emulators sollten auch solche Leute kapieren, die sich beim PISA-Test nicht mit Ruhm bekleckert haben ;-)

Der Vorteil ist zum einen, daß man keine Eval-Version hat, sondern genau die Distri testen kann, die man evtl. installieren will.
Zum Zweiten wird man gleich mit der Installationsroutine konfrontiert, aber ohne die Gefahr, gleich sein bestehendes System zu himmeln. Da kann man in Ruhe "üben" !
Zum Dritten bietet zumindest VMWare eine Option, die beim Beenden des Emulators alle Änderungen die an dem Gastsystem gemacht wurden, rückgängig macht. Das ist ideal zum intensiven Testen und ein "Kernel panic" ist nur noch halb so schlimm...

Antwort 19 von Piepsi

Mein Senf:

Knoppix als "Notfall"-CD oder zum Reinschnuppern: super!
Knoppix auf HD: pfui deibel!

Hatte es mal auf HD installiert und war im Nachhinein nur noch am Pakete-Nachinstallieren/-Suchen. Nichts lief wirklich auf Anhieb (außer eben die rudimentären Dinge).

Nach Installation von Mandrake 9.2 war ich (bis auf ein paar Kleinigkeiten, mit denen ich leider immernoch rumkämpf) begeistert.
Leider ziehts mich immernoch ständig zu Windows zurück (obwohl ich kein Hardcore-Zocker bin, denn alles andere funzt unter Linux genauso gut), da ich einfach schon zu Windows-verwöhnt und faul bin....

An dieser Stelle nochmal ein riesen Dankeschön an Samba für seine Unterstützung und vor allem Geduld :-))))

Bis neulich,
Piepsi {:o)

Antwort 20 von Samba

Gestern Abend im TV: "Planetopia" auf Sat.1 ...
Ein neuer, "fieser" Wurm macht seine Runde; angeblich hat ihn jede 3. Mail im Gepäck. Die hatten dann einen "Experten" vom PC Magazin im Studio. Dieser wurde befragt, was man denn machen könne, denn man sei doch diesen Dingen "schutzlos ausgeliefert" und könne sich nicht dagegen wehren. Diese bösen, bösen Viren...was soll man nur tun. So ein hoher wirtschaftlicher Schaden...die gesamte Computerinsdustrie ist davon betroffen...

Dass die Moderatorin dabei nicht in Tränen ausgebrochen ist, grenzt fast schon an ein Wunder...

Es ist wirklich so. In den Köpfen gibt es anscheinend nur 1 Systemplattform: "Computer = WindowsXP".

Ich kann nicht nachvollziehen, dass die Leute keinen Gedanken daran verschwenden, einfach mal das System zu wechseln! Linux ist als Zweitsystem fix aufgespielt. Windows kann dann nach und nach eliminiert werden. Windows kann dann nur noch für Spiele eingesetzt werden. Es gibt ja kaum noch ein Bereich, den Linux softwaremäßig nicht abdeckt.

Ok, 3 Dinge sind anzusprechen: A) Die Migration ist teilweise nicht so einfach; hängt von Fall zu Fall ab. Dürfte aber bei einem System für den Hausgebrauch in der Regel keine Rolle spielen (Stichwort OpenOffice, E-Mail-Import über Evolution oder KMail usw.).

B) Es muss zusätzlicher Plattenplatz vorhanden sein. Allerdings können die Installationsroutinen unter SuSE und Mandrake über Windows erstellte Partitionen verkleinern. Wenn eine Platte voll ist, ist sie es ja auch unter Windows.

C) Linux kennen lernen. Das Thema haben wir hier ja schon mal diskutiert. Ich behaupte, dass man über Autologin, Supermount und der Verwendung von KDE als Desktopumgebung unter Linux genauso weiterarbeiten kann wie unter Windows. Ok, es muss jemand das System installieren. Aber das ist mittlerweile so einfach geworden, das kann jeder Dau. Selbst die Partitionsgrößen werden autoamtisch ermittelt.

An Windows hängt fast die ganze Industrie, nur so ist es zu erklären, dass die Medien den Leuten suggerieren, PC = Windows und man hätte halt keine andere Wahl, als sich mit Würmern, Viren und Trojaners rumzuärgern. Dabei ist das Problem in 20 Min. gelöst (durch Installation einer Linux-Einsteiger-Dist.). --- Was interessieren mich als Linux-User diese ganzen Viren und Würmer?? Da lächel ich doch nur müde.

Wenn ich mir vorstelle, dass es Systeme gibt, bei denen sich der Mailversand verselbständigt oder es zumindest technisch möglich ist (eben über Outlook und Outlook Express), dann frage ich mich ernsthaft, warum man a diese Mailprogramme überhaupt noch auf dem System installiert hat? und b warum man noch immer einem solchen Betriebssystem vertraut.

Um es nochmal deutlich zu sagen: Man kann unter Linux genauso toll und effektiv arbeiten. Meine Stieftochter (14) hat Ende des vergangenen Jahres den Wechsel von Windows nach Mandrake Linux gar nicht mitbekommen. Ich hab ihr ein KDE-XP-Theme draufgeknallt und für sie ist es Windows. Sie hat sich zwar gewundert, dass die Oberfläche für ICQ, Mailversand etc. etwas anders aussah, aber hat sich nach 1 Stunde bereits daran gewöhnt und mit Freude unter KDE gearbeitet.
Ich persönlich finde KDE weit besser gelungen als jede Windows-Oberflächee. Aber da darf jeder seine eigene Meinung haben.

Und selbst dann, wenn es explizit nicht möglich ist, auf Windows zu verzichten:
Warum nutzt man als Zweitsystem nicht einfach Linux für den Internetzugang und Mailabruf (FTP, IRC, Newsgroups usw. usw). Allein schon für Filesharing-Nutzer ist das interessant. Wer hat schon seinen Virenscanner wirklich ständig zu 100% auf dem aktuellen Stand?
Anstatt sich mit teuren Virenscannern rumzuplagen, geht man unter Mandrake online und schlägt 10 Fliegen mit einer Klappe...

Diese ganzen aktuellen Probleme entstehen doch nur, weil es so viele DAU's gibt.



Antwort 21 von LinuxRulez

Zitat:
Was interessieren mich als Linux-User diese ganzen Viren und Würmer?? Da lächel ich doch nur müde.
Endlich vertritt mal jemand meine Meinung... ;-)

MfG LinuxRulez

Antwort 22 von Tab_

Naja, ein "Kriegsthread" sollte es nicht werden, und ich sehe ihn auch nicht als solchen.
Über Pro & Contra Linux auf einem Desktopsystem sollte es auch nicht gehen. Ich wollte nur ergründen, warum Menschen Knoppix auf die HD installieren...nicht mehr...nicht weniger...

Tab

Antwort 23 von Karl-Jens

Hi,

ich sage es!! Knoppix auf HD, Spitze!!
Jahrelang von yast verwöhnt hat es mich irgendwann mal angekotzt,das ich bei jeder Installation mir meine Pakete zusammensuchen mußte, eine Konfiguration die mit xyast gemacht hatte vom yast nicht erkannt oder aktzeptiert wurde, und mich yast2 einfach nicht befriedigen konnte. Also habe ich mich umgesehen und bin auf debian gestoßen (Mandrake was Win-Leute die Linux spielen wollen, Suse versucht krampfhaft den Anschluß an Windows zu finden und RedHat schlechtes Preis-/Leistungsverhältnis). Slackware war auch ne Variante die mir zugesagt hätte, aber ich habe mich für debian entschieden.

Wenn ich heute mal schnell ein System aufsetzen will mit allem Drum und Dran nehme ich meine Knoppix und installiere in einer ´1/2h ein Linux auf HD.
Ich bin begeistert!!

Gruß Jens

Antwort 24 von Samba

Oje, Jens, dann hast Du noch nie darauf apt-get ausgeführt. Problem: Knoppix auf HD = Debian Sid & Sarge-Mix. Wo bitte ist das stabil?

Antwort 25 von Piepsi

*Samba-zustimm*
(wie schon erwähnt: Von CD hui - von HD pfui...)

Bis neulich,
Piepsi {:o)

Antwort 26 von sutadur

Zitat:
Zwei von denen waren so begeistert, dass sie in den paar Tagen danach Windows gekillt und durch SuSE ersetzt haben.
Wovon waren die beiden denn konkret so begeistert?

Antwort 27 von semi

@satadur
Ich denke, die waren begeistert, mal was anderes zu sehen als Windows. Das Look & Feel von Linux hat ihnen gefallen.
Inzwischen hat einer auf Linux verzichtet und Windows XP wieder draufgespielt.
Der andere ist mutig und liest fleißig alle Zeitschriften, die nach Linux aussehen (Linux Magazin etc.; wer liest den sowas?) Ich schätze, dass er sich zu einem richtigen Linuxfetischisten entwickeln wird :-)

Gruß,
Michael


Antwort 28 von MrT

Der große Vorteil von Knoppix liegt halt noch immer gecrashte Win-Installationen mal schnell über LAN zu sichern. Von CD booten Netzwerkkarte konfigurieren, Daten über´s LAN schieben. Desweiteren benutze ich Knoppix zur Kompatiblitätsprüfung für normale Distributionen.
Mein Bruder benutzt Knoppix für seinen Zweitrechner (ohne HDD) als Musikplayer, die Musikstücke holt er sich vom Erstrechner übers LAN, hierfür reicht ein alter 300er aus.

Von einer HDD-Installation würde ich absehen, da es aktuellere Distributionen für die HDD gibt.

Soweit ich mitbekommen habe wird das Knoppix-Projekt jetzt doch wieder weitergeführt und wir können uns auf neue Versionen in naher Zukunft freuen ;-)

Ich kann allen nur viel Spass mit Knoppix wünschen >> kost nix > keine HDD > keine Installation > kein Windows.

Sobald die Software für Windows unter Linux läuft wird´s ziemlich finster für Microsoft werden. Da aber noch einige wichtige Programme im Desktopbereich nur unter Windows laufen wird sich Windows halten können.

Beim Kauf eines Neusystems hat der Kunde auch meist keine Möglichkeit das Windows Betreibssystem auszuschließen (Windows XP schon vorinstalliert). Ich würde mal ganz grob schätzen, daß 50% der User mit einer aktuellen Linux-Distribution genausogut, wenn nicht sogar besser beraten wären, den Neu-PC mit einer Linux Distribution kaufen würden. Der Effekt wäre, daß die Investionskosten sinken würden und der Kunde ein stabilers und sicheres (s.o.) Betriebssystem erhalten würde.

Den Outlookbutton, oder den Internetexplorer sucht man natürlich vergeblich, was den erfahrenen Windows-Experten nebenan natürlich aus dem Konzept wirft ;-)

MfG
MrT

Antwort 29 von Piepsi

Für alle Saug-Faule und/oder die, die es sich nicht leisten können soviel zu saugen, hier ein kleiner Tipp:

In der kommenden c´t (ab 09.Februar) gibts wieder Knoppix als CD-Beilage, Version 3.4, Kernel 2.6.

:-)

Bis neulich,
Piepsi {:o)

Antwort 30 von LinuxRulez

Zitat:
Soweit ich mitbekommen habe wird das Knoppix-Projekt jetzt doch wieder weitergeführt und wir können uns auf neue Versionen in naher Zukunft freuen ;-)
Es wurde doch nie gestoppt!?!

MfG LinuxRulez

Antwort 31 von eon@work

Wozu soll Linux sich an Windows annähern?
Damit es den Windows Usern gefällt?
Dass wäre genauso, als sollte sich dass Design eines Mercedes, dem vom VW nähern, bloss damit es den VW Fahren besser gefällt. So ein schwachsinn !
Knoppix wurde eigentlich als Live Eval konzipiert.
Die Möglichkeit es auf die HD zu installieren, war nur als nette Beigabe gedacht, nicht der Zweck dieses Systems.
Es gibt auch von Windows so eine Version -> Windows PE.
Es wird keiner dazu gezwungen sich mit Linux zu befassen. Und wer es doch tut, von dem kann man erwarten, dass er sich auf dass OS einstellt. Nicht dass er lamentiert es würde anders funktionieren als sein heissgeliebtes Windows.
Was kommt also als naechstes?
Einer kauft sich nen Mac, und beschwert sich anschliessend MacOS wäre nicht wie Windows?
Oder ein anderer,FreeBSD wäre nicht wie SuSE Linux ?
Wer ein anderes OS wählt, sollte sich darauf einstellen dass einiges dort anders läuft als bei Windows,nicht dass es genauso ist, den dann kann er bei XP/2000 bleiben.

Es gibt auch bei Linux Sicherheitslöcher, nur sind dort aufgrund der Tatsache, dass hier der Normale Benutzer nur über eingeschränkte Rechte verfügt, die angerichteten Schäden - Formatieren der Partionen, löschen von wichtigen Systemdateien z.B - nicht so gravierend.

Antwort 32 von LinuxRulez

Zitat:
Es gibt auch bei Linux Sicherheitslöcher, nur sind dort aufgrund der Tatsache, dass hier der Normale Benutzer nur über eingeschränkte Rechte verfügt, die angerichteten Schäden - Formatieren der Partionen, löschen von wichtigen Systemdateien z.B - nicht so gravierend.
Sollte so sein... Aber kürzlich entdeckte Sicherheitslücken im Linux-Kernel ermöglich Angreifern an root-Rechte zu kommen...
Allerdings gibt es von diesen Angreifern nicht sehr viele...

MfG LinuxRulez

Antwort 33 von sutadur

Zitat:
Allerdings gibt es von diesen Angreifern nicht sehr viele...
... was sich aber sicher mit zunehmender Verbreitung von Linux ändern wird.

Antwort 34 von LinuxRulez

Zitat:
... was sich aber sicher mit zunehmender Verbreitung von Linux ändern wird.
Leider ja. :-( Also an alle die zu Linux umsteigen wollen: Lasst es bleiben! Sonst gibt es nur mehr Viren... ;-)

MfG LinuxRulez

Antwort 35 von SvenjaK

@eon

Zitat:
Wozu soll Linux sich an Windows annähern?
Damit es den Windows Usern gefällt?


Warum nicht?

Oder ist es dir lieber, wenn die Linux-Gemeinde auf ewig ein "elitärer Zirkel" von einem paar Prozent PC-Usern bleibt? Windows ist nun mal nach wie vor DAS Standard-OS und wirds auch noch ne ganze Weile bleiben, obs dir oder mir passt oder nicht.

Aber je schwerer man es potentiellen Umsteigern macht, desto erhabener kann man sich natürlich gegenüber dem durchschnittlichen computer-bild-lesenden Windows-User fühlen...

Und dein seltsamer Autovergleich hinkt ja wohl in jeder Hinsicht. Wer VW fahren kann, kann mit Sicherheit auch Mercedes fahren. Umgekehrt dürfte es schon schwieriger werden. *g*

Gruß
Svenja

Antwort 36 von Pumuckel

gehört zwar in die Plauderecke, aber irgendwie paßt es zu diesem Thread ;-)

Magst du Linux?
Bist du ein Lamer?

Dann kannst du jetzt auch ein Linux-Lamer werden!

Es ist ganz einfach!

Befolge nur die Linux-Lamer-Gesetze

Bezeichne dich als "Profi". In Steigerungsform "Computer-Profi" und falls du besonders lame klingen willst "EDV-Profi".
Lass dir einen Schnauzbart wachsen. Interessiere dich für Betriebssysteme, und entwickle tiefe religiöse Gefühle wenn es darum geht welches Betriebssystem DU benutzt. Betrachte dich als Kreuzritter in der epischen Schlacht gegen das absolut Böse. Das Überleben der Menschheit steht auf dem Spiel!
Rede in jeder Situation von "kernel", "shell", "x-term" und "open source", insbesondere auf Partys und in öffentlichen Verkehrsmitteln.
Das ermöglicht es dir zu beeindrucken und für einige Sekunden zu brillieren, auch wenn sich der Mehrzahl deiner Zuhörer vor Peinlichkeit die Fußnägel aufrollen.
Schwöre auf kryptische und unbenutzbare Programme wie vi, emacs, gnuplot, x-wix etc. Falls das jemand belächelt, sage diese Programme seien "mächtig".
Habe starke Meinungen. Lautstarkes Geschwätz, anderen ungefragt ins Gesicht geblasen, gibt dir Recht. Laufe auf jeder Party mit einem Pinguin-T-Shirt herum.

Benutze ausschließlich Shareware und Freeware, vornehmlich Lebenswerke skandinavischer Gummizelleninsassen. Fiebere zusammen mit einer großen Fangemeinde sehenssüchtig der neuesten Version entgegen und krieche Software und Programmierer gleichermaßen in den A.

Glaube an das "Anti-Occams-Razor"-Prinzip: Von zwei Programmen die den gleichen Zweck erfüllen ist immer jenes das 'bessere' welches länger zu lernen, schwieriger zu installieren und unangenehmer zu benutzen ist.

Verwende die Shell. Vertrete dogmatisch die Meinung, die Shell sei jeder anderen Art einen Computer zu bedienen überlegen. Lerne jedes hieroglyphische Kommando und versuche andere damit zu beeindrucken. Auch in 50 Jahren werden Computer nur mit Befehlen wie "tar -xvf Z richtig zu bedienen sein.

Benutze Skriptsprachen. Alle Probleme für die Computer notwendig sind werden am professionellsten durch aufgeblasene, langsame und fehleranfällige Skriptschlachten gelöst.

Lese Foren und Newsgroups und beteilige dich an Diskussionen über Linux. Predige mit missionarischem Eifer für die Verkündung des Linus, denn du bist erleuchtet. Gelobe geistige Armut, Gehorsam und ewige Betriebssystemkeuschheit. Pilgere mindestens einmal in deinem Leben zu einem Linux-Kongress.

Mache es dir zum Lebensinhalt, "fvwm" einzurichten, "Filesysteme zu mounten" und "sendmail" zu konfigurieren. Dabei ist es von untergeordneter Bedeutung, ob diese jemals benutzt werden. Behaupte trotzdem standhaft vor Kollegen, dies alles sei "unverzichtbar".

Beglücke jeden in Emails und Forumsbeiträgen mit lustigen Zitaten aus "Star Trek", "Herr der Ringe" sowie "Per Anhalter durch die Galaxis".
Gleichgesinnte werden sich freuen, dass auch DU geistig in der Pubertät stecken geblieben bist.

Baue in deinem Ein-Personen-Haushalt ein Linux-Netzwerk mit mehreren Rechnern auf. Die Faszination, einen Computer durch einen anderen fernzusteuern, entspricht der kindlichen Begeisterung einer elektrischen Spielzeugeisenbahn und wird dir über viele einsame Stunden hinweghelfen.

Bereichere das Internet mit einer Lynx-kompatiblen Webseite, auf der Bilder von dir selbst, deiner Exfrau und dem Linux-Maskottchen zu finden sind. Sorge dafür, dass Verweise auf diese wichtigen Informationen richtig in Internet-Suchmaschinen eingetragen sind. Vergiss den Web-Counter nicht.

Gebe dich wissenschaftlich. Lasse bei anderen den Eindruck entstehen, dass du Computer und Linux für komplizierte informatische Probleme einsetzt. Nicht funktionierende Drucker und flimmernde Bildschirme sind dabei lediglich ein "Konfigurationsproblem".

Bekämpfe jeden Versuch Computer zu vereinfachen und deren Bedienung zu erleichtern. Denn wenn das eintritt, bist du sofort kein "Profi" mehr.

Falls das alles nicht klappt, werde zum "Propheten des Untergangs". Verbreite überall die depressive Philosophie "alles war früher besser" oder "es herrscht kein Idealismus mehr, jeder strebt nur noch nach Profit".

Das war doch nicht schwer, oder?
Hunderttausende haben es vor dir geschafft!
Viel Glück!!!


wer sich angesprochen fühlt, tut es vermutlich zu recht *gggg*

P.S. bitte nicht streiten, ist doch bloß Satire !!

Antwort 37 von Frank1

@Pumuckel: schön geschrieben! :-)

Bis auf die Script-Befehle paßt es aber auch auf Windows...

mfg frank

Antwort 38 von SvenjaK

ROTFL @Pumuckel

Lange nicht so gelacht. Naja, jedenfalls heute noch nicht.

Antwort 39 von EON

@SvenjaK
Zitat:
Oder ist es dir lieber, wenn die Linux-Gemeinde auf ewig ein "elitärer Zirkel" von einem paar Prozent PC-Usern bleibt? Windows ist nun mal nach wie vor DAS Standard-OS und wirds auch noch ne ganze Weile bleiben, obs dir oder mir passt oder nicht.

Ja stimmt, aber mir ist es vollkommen egal welches dass Standard OS ist, und wer es nutzt oder nicht.
Die Linux Gemeinde ist kein elitärer Zirkel, es gibt halt wie bei der Windows fraktion ein paar Z die denken sie wären was besseres, nur weil sie einen MBR zufällig von nem IRQ unterscheiden können ;)

Zitat:
Aber je schwerer man es potentiellen Umsteigern macht, desto erhabener kann man sich natürlich gegenüber dem durchschnittlichen computer-bild-lesenden Windows-User fühlen.


Nun, sooooooooo schlecht ist die zeitung nun auch wieder net :)

Ich persönlich bevorzuge die CT oder Linux User
Mit den SuSe Tipps aus der CompiBild könnte ich herzlich wenig anfangen - ich hab kein SuSe System.
zum Thema erhabenheit gegenüber Windowsusern :
Sie oben

Mfg Martin

Antwort 40 von drago

Danke, Pumuckel

Das ist das, was ich hier im SN bei Linux-Usern oft
feststelle...

Klug reden, noch klüger tun....
Linux nicht als gutes oder weniger gutes Betriebssystem sehen,
sondern als Aushängeschild benutzen um "Ehre" zu ernten.....

"...äh, ich kann fei Linuggss......"
So, midd shell und soo...

Antwort 41 von EON

Ich kann darüber hinaus Windooos mit Explorer und soooo. ;)
@drago tut mir auch sehr leid dass ich linux nutze.
werd mich wenn ich zeit habe auch angemessen dafür schämen.

Antwort 42 von Piepsi

ROFL!!!

Ich wusste es (wie auch viele andere hier):
Diese Diskussion entwickelt sich wieder einmal zum Heiligen Krieg Windows vs. Linux......

Aber über Pumuckels Posting (woher hast Du das nur wieder ge-copy-pasted? *g*) musste ich schon sehr schmunzeln, da steckt wirklich ein wahrer Kern drin ;-)

Viel Spaß noch beim fighten!!

Bis neulich,
Piepsi {:o)

Antwort 43 von drago

@EON

Auch ich bin Linux Nutzer.
Mandrake, SuSE und Knoppix laufen paralell.

Aber was Pumuckel geschrieben hat, trifft den Nagel auf den Kopf.
Auch im normalem Leben ist es oft so.
(ich denke speziell an Studenten-Kneipen und Cafes, in denen die Weisheit hergestellt und vertrieben wird).
Oder Biblisch ausgedrückt:
"Erkenntnis bläht auf..."
(natürlich bläht sie den auf, der grossen Wert darauf legt, aufgebläht zu sein).

Ein normaler Mensch gibt sie gern an Andere weiter.
(ohne viel Tam Tam, damit der "Andere" was lernt)



.






Antwort 44 von EON

Zitat:
Aber was Pumuckel geschrieben hat, trifft den Nagel auf den Kopf.
Auch im normalem Leben ist es oft so.

Ja und zwar auf beide Seiten der "Fanclubs" gg

Aber um zum Thema zurückzukehren

Zitat:
Im Moment halte ich Mandrake Linux für die gelungendste Einsteigerdistribution und kann nicht nachvollziehen, wieso hier den Einsteigern immer wieder Knoppix ans Herz gelegt wird.


Weil davon am meisten CD's in der gegend herumschwirren und die Hardware Erkennung die beste ist. Sprich, es ist bei sogut wie jeder PC Zeitschrift eine Linux CD mit Knoppix drauf in regelmässigen abständen dabei.
Und es läuft auf den meisten Systemen ohne probs.

Die momentan beste Distri ist meiner Meinung nach Xandros.

Ich möchte kostenlos eine Frage an die Mitglieder stellen:


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