Supportnet / Forum / PC-Sonstiges
Ordner auslesen!
Frage
Hey!
Kann ich mit Cygnus Gnu C++ auch einen Ordner auslesen?
Oder geht das nur mit Linux? :-(
Visual C ist mir zu teuer!
Danke für die Hilfe!
Antwort 1 von Sybille
Kennt sich da niemand mit aus? :-(
Antwort 2 von drago
Was meinst du mit auslesen ?
Direkt ?
Oder wie bei Windows, z.B. beim Explorer links den
Verzeichnisbaum ?
Beim Letzteren nimmt man eine Windows-Komponente,
eine Listbox, die wird von Windows zur Verfügung gestellt, ist also eine WIN-API.
Die liest es bei richtiger Parameterübergabe selbst ein,
die einzelnen Einträge liest man mit Indizes aus.
Direkt ?
Oder wie bei Windows, z.B. beim Explorer links den
Verzeichnisbaum ?
Beim Letzteren nimmt man eine Windows-Komponente,
eine Listbox, die wird von Windows zur Verfügung gestellt, ist also eine WIN-API.
Die liest es bei richtiger Parameterübergabe selbst ein,
die einzelnen Einträge liest man mit Indizes aus.
Antwort 3 von Sybille
Hi Drago!
Ich möchte die Namen der Dateien im Ordner haben, damit ich sie alle nacheinander öffnen kann. Aber ich weiß nicht, ob das bei Windows mit dem GNU-Compiler geht.
Denn in dem C-Buch, bei dem der Compiler dabei war, sind nur unnütze Beispielprogramme. Sie heißen "Hallo Welt!" oder "geben Sie mir zwei Zahlen, und wenn Sie ganz, ganz arg lieb sind, verrate ich Ihnen die Summe davon" usw. usf.
Das einzig brauchbare ist das Lesen und Schreiben von Dateien. Alles andere sind nur programminterne Befehle, die mit dem Computer nichts zu tun haben.
Ich möchte die Namen der Dateien im Ordner haben, damit ich sie alle nacheinander öffnen kann. Aber ich weiß nicht, ob das bei Windows mit dem GNU-Compiler geht.
Denn in dem C-Buch, bei dem der Compiler dabei war, sind nur unnütze Beispielprogramme. Sie heißen "Hallo Welt!" oder "geben Sie mir zwei Zahlen, und wenn Sie ganz, ganz arg lieb sind, verrate ich Ihnen die Summe davon" usw. usf.
Das einzig brauchbare ist das Lesen und Schreiben von Dateien. Alles andere sind nur programminterne Befehle, die mit dem Computer nichts zu tun haben.
Antwort 4 von drago
Die Beispielprogramme in den Büchern und Heften,
bringen meistens nur die reine Sprache näher.
(was ich auch gut finde).
Das was du brauchst ist eine Anleitung zur Windows-Programmierung.
Konkret heisst das, dass du als Programmiererin
eine gesamte Windows-Umgebung mitprogrammieren musst.
(keine Angst, die notwendigen Bibliotheken bringen die Compiler schon mit)
Klasse deklarieren, erzeugen, sichtbarmachen etc.
Fenster deklarieren, erzeugen, sichtbar machen usw.
(auch ein Button ist ein ganz normales Fenster,
wie vom Hauptprogramm, nur die Eigenschaften sind eben anders definiert)
Dann musst du Windows-Botschaften abfangen und behandeln.
So erfordert das kleinste ECHTE Windows-Programm,
einen Haufen Zeug.
Danach kommt das Angenehme.
Einfach ein Verzeichnis in einer Listbox anklicken
schon öffnet es sich, und z.B. auf der rechten Seite wird der Inhalt aufgelistet.
Gnu C++, LCC, Watcom, oder BloodShed C++, es sind alles alternative Compiler die Win32 Code erzeugen.
Allerdings in reinem C bzw. c++.
Alle haben aber gemeinsam, dass man Windows-Programme direkt,nackt programmieren muss, mit allem drum und dran.
MFC von Visual C++ nimmt einen Haufen Arbeit ab,
bringt aber mindestens genausoviel Schwerstarbeit
mit, vor Allem beim Erlernen, weil es ohnehin schon
aufgeblähte Programme noch weiter aufbläht, und den Quellcode noch unüberschaubarer macht.
(Aber mit Kompliziertheit verdient man Geld,
damit werden "Könner", "Genies" gelockt...)
bringen meistens nur die reine Sprache näher.
(was ich auch gut finde).
Das was du brauchst ist eine Anleitung zur Windows-Programmierung.
Konkret heisst das, dass du als Programmiererin
eine gesamte Windows-Umgebung mitprogrammieren musst.
(keine Angst, die notwendigen Bibliotheken bringen die Compiler schon mit)
Klasse deklarieren, erzeugen, sichtbarmachen etc.
Fenster deklarieren, erzeugen, sichtbar machen usw.
(auch ein Button ist ein ganz normales Fenster,
wie vom Hauptprogramm, nur die Eigenschaften sind eben anders definiert)
Dann musst du Windows-Botschaften abfangen und behandeln.
So erfordert das kleinste ECHTE Windows-Programm,
einen Haufen Zeug.
Danach kommt das Angenehme.
Einfach ein Verzeichnis in einer Listbox anklicken
schon öffnet es sich, und z.B. auf der rechten Seite wird der Inhalt aufgelistet.
Gnu C++, LCC, Watcom, oder BloodShed C++, es sind alles alternative Compiler die Win32 Code erzeugen.
Allerdings in reinem C bzw. c++.
Alle haben aber gemeinsam, dass man Windows-Programme direkt,nackt programmieren muss, mit allem drum und dran.
MFC von Visual C++ nimmt einen Haufen Arbeit ab,
bringt aber mindestens genausoviel Schwerstarbeit
mit, vor Allem beim Erlernen, weil es ohnehin schon
aufgeblähte Programme noch weiter aufbläht, und den Quellcode noch unüberschaubarer macht.
(Aber mit Kompliziertheit verdient man Geld,
damit werden "Könner", "Genies" gelockt...)
Antwort 5 von Sybille
Hi Drago!
Erstmal danke für Deine Ausführlichen Erklärungen. :-)
Da bin ich ja froh daß das auch mit kostenlosen Compilern geht. Momentan brauche ich aber keine Windowsprogramme. Mir reicht ein Befehlszeilenprogramm, das ich mit einem Skript aufrufen kann, vollkommen aus. Mir geht es nur um die Zeitersparnis beim Lesen und Schreiben von Dateien, denn leider ist der Dateizugriff des FileSystemObjects quälend langsam.
Ich könnte natürlich zuerst das Verzeichnis auslesen, den Inhalt in eine Datei schreiben, und dann mit dem C-Programm diese Datei auslesen. Aber das wäre bei 15000 Dateien ein ziemliches Gemurkse, oder?
Hast Du vielleicht einen Tip für mich, wo ich Informationen zur Dateisystemprogrammierung unter Windows finden kann?
Wie man Argumente auswertet, hab ich über Google schon gefunden, aber am Rest beiße ich mir die Zähne aus!
Ich finde nur Tutorials für kommerzielle Compiler. :-(
Erstmal danke für Deine Ausführlichen Erklärungen. :-)
Da bin ich ja froh daß das auch mit kostenlosen Compilern geht. Momentan brauche ich aber keine Windowsprogramme. Mir reicht ein Befehlszeilenprogramm, das ich mit einem Skript aufrufen kann, vollkommen aus. Mir geht es nur um die Zeitersparnis beim Lesen und Schreiben von Dateien, denn leider ist der Dateizugriff des FileSystemObjects quälend langsam.
Ich könnte natürlich zuerst das Verzeichnis auslesen, den Inhalt in eine Datei schreiben, und dann mit dem C-Programm diese Datei auslesen. Aber das wäre bei 15000 Dateien ein ziemliches Gemurkse, oder?
Hast Du vielleicht einen Tip für mich, wo ich Informationen zur Dateisystemprogrammierung unter Windows finden kann?
Wie man Argumente auswertet, hab ich über Google schon gefunden, aber am Rest beiße ich mir die Zähne aus!
Ich finde nur Tutorials für kommerzielle Compiler. :-(
Antwort 6 von drago
Guckst du Hier:
http://pronix.de/modules/C/openbook/c_programmierung_20_2.php
Da ist glaube ich genau das was du suchst.
.
http://pronix.de/modules/C/openbook/c_programmierung_20_2.php
Da ist glaube ich genau das was du suchst.
.
Antwort 7 von Sybille
Super, das ist ja fast so einfach wie bei Skriptsprachen!
Bist ein Schatz! :-)
Vielen Dank und noch ein schönes WE!
Sybille
Bist ein Schatz! :-)
Vielen Dank und noch ein schönes WE!
Sybille

