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linux als desktop
Frage
hallo zusammen,
ich beabsichtige mehrere desktops auf linux-basis umzurüsten, welche distribution wäre denn hierfür am besten geeignet ?
Antwort 1 von Nicolas
Die mit der du dich am besten auskennst.
Oder die die den support bietet den du brauchst.
Die andere Frage ist für was du diese Rechner Brauchst.
Ich persönlich würde da z.B. debian nehmen einfach weil ich bei der hängengeblieben bin und ich apt-get so praktisch finde um die Rechner auf dem laufenden zu halten.
Privat verwende ich für meinen pc debian unstable (sid). In einer richtigen Arbeitsumgebung sollte man allerdings eher auf stable (noch woody demnächst sarge) setzen (arbeite zur Zeit mit nem woody server) allerdings bin ich mir da nicht sicher ob dir das für nen Desktop nicht zu "veraltet" vorkommt. Suse und Redhat bauen ja immer sehr neue Sachen ein, wobei ich mich da manchmal Frage ob da nicht die Sicherheit und Stabilität drunter leiden könnte.
Nicolas
Oder die die den support bietet den du brauchst.
Die andere Frage ist für was du diese Rechner Brauchst.
Ich persönlich würde da z.B. debian nehmen einfach weil ich bei der hängengeblieben bin und ich apt-get so praktisch finde um die Rechner auf dem laufenden zu halten.
Privat verwende ich für meinen pc debian unstable (sid). In einer richtigen Arbeitsumgebung sollte man allerdings eher auf stable (noch woody demnächst sarge) setzen (arbeite zur Zeit mit nem woody server) allerdings bin ich mir da nicht sicher ob dir das für nen Desktop nicht zu "veraltet" vorkommt. Suse und Redhat bauen ja immer sehr neue Sachen ein, wobei ich mich da manchmal Frage ob da nicht die Sicherheit und Stabilität drunter leiden könnte.
Nicolas
Antwort 2 von hjoerg
im swervereinsatz habe ich mit debian auch gute erfahrungen gemacht, allerdings im desktopumfeld hatte ich da keine erfahrung.außerdem dachte evtl. an eine desktop distri die speziell für den desktop bereits angepasst ist.wollte eigentlich nicht gerade suse und co. einsetzen, einfach mal ne alternative suchend eben.
aber trotzdem mal danke
hjoerg
aber trotzdem mal danke
hjoerg
Antwort 3 von Stefanowski
Am besten testen, z.B. mit den Isos von http://www.linuxiso.org/ - ich nutze daheim Suse Linux 9.0, habe aber auch schon Mandrake bei einem Bekannten laufen gesehen, ist auch recht nett. Es ist halt eine Frage der Hardwareunterstützung, des Supports, der eigenen Kenntnisse, des gewüschten Distributionsumfangs. Ich habe auch noch einen Desktop auf dem läuft MuLinux seit Jahren sehr stabil :-) Ist aber eher zum Rumspielen und ausprobieren und erweitern der eigenen Unixkenntnisse gedacht...
Gruß Stefan
Gruß Stefan
Antwort 4 von hjoerg
ja linuxiso.org habe ich auch schon durchgestöbert, aber habe eben keine erfahrung mit den desktop-distr.
hjoerg
hjoerg
Antwort 5 von Stefanowski
Dann empfehle ich für den Anfang mal Mandrake. Man munkelt diese Distr. sei etwas einfacher einzurichten als Suse...
Antwort 6 von hjoerg
nein ich meinte nicht, dass suse schwer einzurichten wäre ganz im gegenteil, aber ich habe mit suse eben so meine probleme, das fängt mit dem vorcompilierten kernel an und geht so weiter...einfach ein wenig unflexiebel und aufgebläht.....aber das ist eben mein persönliches empfinden...
Antwort 7 von draack
Hi,
@hjoerg: Du widersprichst Dir. Einerseits willst Du eine unkomplizierte Distribution für Desktops, andererseits möchtest du den Kernel selber kompilieren können - das setzt die Kernelquellen und Entwicklungstools voraus. Die haben auf einem Desktop nicht unbedingt etwas verloren (es sei den er ist für Kernelhacker und/oder Entwickler). SuSE bietet für die klassischen Anwendungsbereiche (z.B. Office) vorkonfigurierte Paketzusammenstellungen an.
Das "unflexibel und aufgebläht" ist ein Scheinargument - eine Distribution besteht nun einmal aus vorgefertigten Paketen. Die "Aufblähung" kannst Du selbst vermeiden - etwa indem Du die Kernelquellen und die Entwicklungstools wegläßt ...
Tschö,
Volker
@hjoerg: Du widersprichst Dir. Einerseits willst Du eine unkomplizierte Distribution für Desktops, andererseits möchtest du den Kernel selber kompilieren können - das setzt die Kernelquellen und Entwicklungstools voraus. Die haben auf einem Desktop nicht unbedingt etwas verloren (es sei den er ist für Kernelhacker und/oder Entwickler). SuSE bietet für die klassischen Anwendungsbereiche (z.B. Office) vorkonfigurierte Paketzusammenstellungen an.
Das "unflexibel und aufgebläht" ist ein Scheinargument - eine Distribution besteht nun einmal aus vorgefertigten Paketen. Die "Aufblähung" kannst Du selbst vermeiden - etwa indem Du die Kernelquellen und die Entwicklungstools wegläßt ...
Tschö,
Volker
Antwort 8 von Samba
Er meint ganz klar diese Script-Überfrachtung, die EINDEUTIG Performance kostet.
Betriebssysteme, die ein Eigenleben führen, sind eher abzulehnen.
Betriebssysteme, die ein Eigenleben führen, sind eher abzulehnen.
Antwort 9 von marty
Ich bin mit meinen Debian-Rechnern sehr zufrieden.
Zwei Desktops und ein Laptop mit einer Mischung aus sarge / sid.
Du hast aber die Frage aus A2 noch nicht beantwortet:
Es war schnell eine Lösung gefunden. Nur leider nicht für dieses Problem ...
Zwei Desktops und ein Laptop mit einer Mischung aus sarge / sid.
Du hast aber die Frage aus A2 noch nicht beantwortet:
Zitat:
Die andere Frage ist für was du diese Rechner Brauchst.
Die andere Frage ist für was du diese Rechner Brauchst.
Es war schnell eine Lösung gefunden. Nur leider nicht für dieses Problem ...
Antwort 10 von draack
Hi,
@Samba: Hast Du Details dazu? Eine solche Feststellung kann ich komplett ohne Begründung nicht akzeptieren.
Welches Eigenleben (ansonsten s.o.)? Du scheinst SuSE grundlegend ablehnend gegenüberzustehen. Kommt das aus eigener Erfahrung oder wiederholst Du nur das, was andere Dir vorgekaut haben (das konnte ich schon öfters feststellen - "Debian|Mandrake|RedHat|Feodora ist einfach COOLER als SuSE!" "Wieso?" "Iss einfach so!")? Mich stört z.B. dass eine installierte SuSE-Distribution sich so schlecht auf eine neue Version heben läßt - der zurückbleibende Paketmüll/Konfigurationsmüll hat mich schon öfters geärgert. Bei Debian soll das ja nicht so sein ...?
Tschö,
Volker
Zitat:
Er meint ganz klar diese Script-Überfrachtung, die EINDEUTIG Performance kostet.
Er meint ganz klar diese Script-Überfrachtung, die EINDEUTIG Performance kostet.
@Samba: Hast Du Details dazu? Eine solche Feststellung kann ich komplett ohne Begründung nicht akzeptieren.
Zitat:
Betriebssysteme, die ein Eigenleben führen, sind eher abzulehnen.
Betriebssysteme, die ein Eigenleben führen, sind eher abzulehnen.
Welches Eigenleben (ansonsten s.o.)? Du scheinst SuSE grundlegend ablehnend gegenüberzustehen. Kommt das aus eigener Erfahrung oder wiederholst Du nur das, was andere Dir vorgekaut haben (das konnte ich schon öfters feststellen - "Debian|Mandrake|RedHat|Feodora ist einfach COOLER als SuSE!" "Wieso?" "Iss einfach so!")? Mich stört z.B. dass eine installierte SuSE-Distribution sich so schlecht auf eine neue Version heben läßt - der zurückbleibende Paketmüll/Konfigurationsmüll hat mich schon öfters geärgert. Bei Debian soll das ja nicht so sein ...?
Tschö,
Volker
Antwort 11 von hjoerg
ich meinte es schon so, wie es samba beschrieben hat.
also ich brauche diese distribution als ersatz für die windows-rechner, windows soll komplett abgelöst werden, bei etwa 7 rechnern !
also nochmal ganz deutlich:
ich suche eine distribution, welche sich für diesen zweck am besten eignet, ohne mich durch paketauswahl durchzuhangeln...
also ich brauche diese distribution als ersatz für die windows-rechner, windows soll komplett abgelöst werden, bei etwa 7 rechnern !
also nochmal ganz deutlich:
ich suche eine distribution, welche sich für diesen zweck am besten eignet, ohne mich durch paketauswahl durchzuhangeln...
Antwort 12 von Samba
Volker, 1 Beispiel:
Installier Dir mal ein Paket über Yast und über RPMdrake und messe mal die Zeit. Es geht jetzt nicht darum, ob wir Profis das so machen, sondern es geht um Anwender wie hjoerg, die das eben über Yast machen. Oder anderes Beispiel die Bildschirmkonfiguration. Natürlich lässt sich auch SuSEConfig abschalten, aber dennoch laufen immer noch viel zu viele Scripte im Hintergrund. Debian kommt ohne sie aus und das Ergebnis ist gleich.
Mit einer Stoppuhr bewaffnet wirst Du in jedem Fall Unterschiede feststellen können.
Die SuSE-Distributionen sind in meinen Augen derart zusammengeschustert, dass einem erfahrenen Linux schlecht wird. Da wird mühevoll etwas zusammengehalten, was dann hinterher zwar auch funktioniert, aber von einem schlanken System kann keine Rede sein, zumal SuSE-Pakete nicht i686-optimiert sind.
Installier Dir mal ein Paket über Yast und über RPMdrake und messe mal die Zeit. Es geht jetzt nicht darum, ob wir Profis das so machen, sondern es geht um Anwender wie hjoerg, die das eben über Yast machen. Oder anderes Beispiel die Bildschirmkonfiguration. Natürlich lässt sich auch SuSEConfig abschalten, aber dennoch laufen immer noch viel zu viele Scripte im Hintergrund. Debian kommt ohne sie aus und das Ergebnis ist gleich.
Mit einer Stoppuhr bewaffnet wirst Du in jedem Fall Unterschiede feststellen können.
Die SuSE-Distributionen sind in meinen Augen derart zusammengeschustert, dass einem erfahrenen Linux schlecht wird. Da wird mühevoll etwas zusammengehalten, was dann hinterher zwar auch funktioniert, aber von einem schlanken System kann keine Rede sein, zumal SuSE-Pakete nicht i686-optimiert sind.
Antwort 13 von Samba
...einem erfahrenen LinuxER ...
---
@hjoerg, mit anderen Worten: das System soll in 10 Min. auf Platte sein, fix und fertig konfiguriert und alles dabei, was man in der Regel so benötigt.
Wenn es sich bei den Rechnern nicht gerade um alte Schätzchen handelt, installier Dir Mepis auf jeden PC. Das ist die flotteste und stabilste Distribution, die ich kenne (stabil bezogen auf das System ansich, nicht bezogen auf die Pakete - dafür kann Mepis ja nichts, wenn ein Programm noch Beta ist).
https://supportnet.de/discussion/listmessages.asp?AutoID=197489&...
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@hjoerg, mit anderen Worten: das System soll in 10 Min. auf Platte sein, fix und fertig konfiguriert und alles dabei, was man in der Regel so benötigt.
Wenn es sich bei den Rechnern nicht gerade um alte Schätzchen handelt, installier Dir Mepis auf jeden PC. Das ist die flotteste und stabilste Distribution, die ich kenne (stabil bezogen auf das System ansich, nicht bezogen auf die Pakete - dafür kann Mepis ja nichts, wenn ein Programm noch Beta ist).
https://supportnet.de/discussion/listmessages.asp?AutoID=197489&...
Antwort 14 von MacGyver031
Hallo,
A propos "System-optimiert", da gibt es Gentoo. Ist nicht gerade etwas für Admins die gerade mal 3Monate Linux-Erfahrung haben, aber dafür läuft alles was man installiert. Es lässt sich gut auf die Bedürfnisse anpassen, braucht durch den Source-codes jedoch relativ viel Speicher auf der Platte.
Wenn alle Systeme die-selbe hardware haben, kann man auch zeit-sparen in dem man Gentoo auf ein System installiert und dann spiegelt.
SyM
A propos "System-optimiert", da gibt es Gentoo. Ist nicht gerade etwas für Admins die gerade mal 3Monate Linux-Erfahrung haben, aber dafür läuft alles was man installiert. Es lässt sich gut auf die Bedürfnisse anpassen, braucht durch den Source-codes jedoch relativ viel Speicher auf der Platte.
Wenn alle Systeme die-selbe hardware haben, kann man auch zeit-sparen in dem man Gentoo auf ein System installiert und dann spiegelt.
SyM
Antwort 15 von marty
Womit die Frage was mit den Rechnern angestellt wird immer noch nicht beantwortet wurde ...
Tz tz tz ...
Es war schnell eine Lösung gefunden. Nur leider nicht für dieses Problem ...
Tz tz tz ...
Es war schnell eine Lösung gefunden. Nur leider nicht für dieses Problem ...
Antwort 16 von Samba
Es sollen reine Desktop-Systeme eingerichtet werden. Dies wurde bereits in der Fragestellung deutlich.
Wo genau hast Du Verständnisprobleme, marty?
Wo genau hast Du Verständnisprobleme, marty?
Antwort 17 von marty
Desktopsysteme im Büro ?
Mit Office ? (Vielleicht sogar eine Groupware)
Für Bildbearbeitung ? (Grafiktreiber)
Zum Programmieren ? (Kleiner WM reicht)
Wird im Inet gesurft ? (Flash - Java)
Da gibt es noch reichlich andere Fragen und zu jeder Distri verschiedene Lösungen.
Verstehst du jetzt vielleicht mein "Unverständnis" ?
Es war schnell eine Lösung gefunden. Nur leider nicht für dieses Problem ...
Mit Office ? (Vielleicht sogar eine Groupware)
Für Bildbearbeitung ? (Grafiktreiber)
Zum Programmieren ? (Kleiner WM reicht)
Wird im Inet gesurft ? (Flash - Java)
Da gibt es noch reichlich andere Fragen und zu jeder Distri verschiedene Lösungen.
Verstehst du jetzt vielleicht mein "Unverständnis" ?
Es war schnell eine Lösung gefunden. Nur leider nicht für dieses Problem ...
Antwort 18 von Samba
Mandrake und Debian (Kanotix/Mepis) bieten doch alles...wo ist das Problem?
Oder unterliegst auch Du diesem Schlankheitswahn, dass auch ja kein einziges überflüssiges Paker installiert wird? Ein Einsteiger weiß doch überhaupt nicht, was evtl. fehlt bzw. noch sinnvoll wäre. Deshalb ist eine Vorauswahl sehr sinnvoll, zumal z. B. Mepis eine wirklich gute Vorauswahl bereitstellt (meiner Meinung nach).
Jemand, der einen Server aufsetzen möchte, wird sich eh ein Debian oder Gentoo frisch aufsetzen. Aner ein Desktop-Anwender ist dankbar dafür, dass alles Wichtige sofort da ist.
Oder unterliegst auch Du diesem Schlankheitswahn, dass auch ja kein einziges überflüssiges Paker installiert wird? Ein Einsteiger weiß doch überhaupt nicht, was evtl. fehlt bzw. noch sinnvoll wäre. Deshalb ist eine Vorauswahl sehr sinnvoll, zumal z. B. Mepis eine wirklich gute Vorauswahl bereitstellt (meiner Meinung nach).
Jemand, der einen Server aufsetzen möchte, wird sich eh ein Debian oder Gentoo frisch aufsetzen. Aner ein Desktop-Anwender ist dankbar dafür, dass alles Wichtige sofort da ist.
Antwort 19 von marty
Ein Schlankheitswahn habe ich nicht unbedingt (naja - wenn ich bedenke was SuSE so alles Standardmäßig installiert, dann schon).
Mein reden ! Aber dafür sollte man halt auch wissen was letztlich mit dem Rechner gemacht werden soll, denn der Bereich ist ja doch "etwas" größer.
Dein Argument, dass ein Einsteiger nicht weiß was er benötigt, zieht hier nicht ganz, da in A11 ja steht das bestehende Win-Rechner abgelöst werden sollen. Er weiß also was mit den Rechnern gemacht wird.
Vielleicht bin ich aber auch einfach nur zu Kleinlich ;-)
Man muss nicht alles wissen, aber sollte wissen wo es steht ...
Zitat:
...Desktop-Anwender ist dankbar dafür, dass alles Wichtige sofort da ist
...Desktop-Anwender ist dankbar dafür, dass alles Wichtige sofort da ist
Mein reden ! Aber dafür sollte man halt auch wissen was letztlich mit dem Rechner gemacht werden soll, denn der Bereich ist ja doch "etwas" größer.
Dein Argument, dass ein Einsteiger nicht weiß was er benötigt, zieht hier nicht ganz, da in A11 ja steht das bestehende Win-Rechner abgelöst werden sollen. Er weiß also was mit den Rechnern gemacht wird.
Vielleicht bin ich aber auch einfach nur zu Kleinlich ;-)
Man muss nicht alles wissen, aber sollte wissen wo es steht ...
Antwort 20 von X33
Also ich muss sagen, dass ich mit SuSe 9.1 nach anfänglichen Schwierigkeiten jetzt ganz zufrieden bin. Bei mir läuft es aber auf einem Laptop.
Ist wohl Geschmackssache ob jemand ein "System mit Eigenleben" will oder nicht. ;-)
Ist wohl Geschmackssache ob jemand ein "System mit Eigenleben" will oder nicht. ;-)

